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Steuersünderaffäre: Eine weitere Daten-CD wird zum Kauf angeboten

Nun eröffnet sich anscheinend ein weitere Handel mit geklauten Daten. Diesmal wurden jedoch keine Angaben zu einem Preis der CD und der Größenordnung der hinterzogenen Steuern gemacht.

Dem Bundesland Baden-Württemberg wurde eine weitere CD angeboten. Laut Informationen sind auf dieser CD vermehrt Steuersünder, die bei der Schweizer Bank UBS Konten haben.

Des weiteren sind auch Credit Suisse und die Lebensversicherer Generali namentlich genannt. Schweizer Banken beharren weiter darauf, keine Informationen preiszugeben, da es einen Eingriff in die Privatsphäre darstelle. Es ist davon auszugehen, dass die Schweiz in Zukunft ihr Bankgeheimnis lockert.


WebReporter: Edge_1985
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Steuer, Daten, Kauf, CD, Baden-Württemberg, Steuersünder
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2010 21:01 Uhr von Loichtfoier
 
+8 | -1
 
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Was ich mich frag: Wieso eröffnen eigentlich die Steuersünder Konten unter ihren richtigen Namen? Oder wie wollen die sonst Steuerflüchtlinge ermitteln? Wenn ich die Millionen bunkern wolle, machen die erst einmal eine Weltreise über zahllose Off-Shore-Konten, bis die in der Schweiz ankommen. Quasi ist das Geld dann zu Tode gewaschen, dass man denkt ein Marsianer hätte das eingezahlt.
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05.02.2010 21:01 Uhr von Klassenfeind
 
+9 | -1
 
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Einerseits freut es mich ja, das so nach und nach die großen Steuersünder mal zur Kasse gebeten werden,andererseits ahne ich schon,was die Bundesregierung mit der unerwarteten" Geldschwemme" macht...(jedenfalls nichts für uns Bürger)..
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05.02.2010 21:04 Uhr von wwewrestling
 
+12 | -1
 
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und schon ist es passiert!
Jetzt wird dem Staat jede Woche so eine CD angeboten, weil der Staat ja gut dafür zahlt und man sich dabei nicht Strafbar macht!
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05.02.2010 21:06 Uhr von LenoX.Parker
 
+8 | -5
 
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Und da haben wirs. Keine Frage, wenn ich irgendwas klauen würde und dafür auch noch belohnt werde, wäre das mein neuer Hauptberuf. Das lustige ist ja, das unser "Rechtsstaat" ein Verbrechen begeht um einen Verbrecher, welcher andere Verbrechen anzeigen will, zu bezahlen. Ab sofort kann Hehlerei aus dem StGB gestrichen werden.
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05.02.2010 21:20 Uhr von golz
 
+9 | -1
 
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Wenn ich mich recht erinnere: hab ich im Keller auch noch eine Daten CD...
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05.02.2010 21:52 Uhr von Taugenichts
 
+4 | -0
 
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Als Bankangestellter: würde ich es denen sofort gleichtun. Von 2 oder 3 Millionen Euro lässt es sich gut leben und Angst vor einer Bestrafung braucht man auch nicht haben.
Ich glaube auch nicht, dass es hier die Falschen trifft. Wer seine Kohle in D verdient, muss es versteuern wie jeder andere auch.
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05.02.2010 22:07 Uhr von Rasputine
 
+4 | -1
 
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jetzt wirds eng: Bisher war immer halbwegs bekannt, woher die Daten kommen. Jetzt kann man nur jedem Steuersünder raten, dem Finanzamt schnellstmöglich seine Sünden zu beichten. Bei Summen von mehr als ein paar Hunderttausend Euro wäre man sonst schnell vorbestraft (Zumwinkel: 2 Jahre auf Bewährung).

Wer aus seinen Sünden nicht gelernt hat und sie wieder begangen hat, darf sonst nicht auf die Erlösung hoffen, sondern könnte hinabfahren in die Hölle der deutschen Justizvollzugsanstalten.
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05.02.2010 22:20 Uhr von chaoslogic
 
+4 | -3
 
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Pro Hehlerwarenentlohnungsversteuerunggesetz. Da etabliert sich wohl ein neuer Markt - Preiskampf vorbestimmt.
Müssen die 2-3 Millionen Hehlerwarenentlohnung auch versteuert werden ?
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06.02.2010 00:30 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -2
 
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Auf Dauer läuft das in die falsche Richtung ein Geld-Experte sagte mal, Kredite müssen zinslos sein. Ruhendes Geld auf Konten ab vielleicht 1 Mio muss stattdessen mit 10% jährlich entwertet werden, damit der Besitzer das Geld in Arbeit investiert. Das können Kredite sein, für die man 0% Zins bekommt (das Geld wird dann nicht weniger), oder Investitionen in Maschinen und Arbeit, damit kann man es vermehren. Denn Zins macht nur Arbeit kaputt - und Geld wurde noch nie bei der Arbeit gesehen.
In dieser Wirtschaft braucht man dann kein Wachstum. Es ginge darum den Zustand zu beenden, dass wenige Menschen 90% des gesamtes Weltgeldes haben und im Prinzip nur durch Zinsen (auf Kosten anderer) leben.
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03.03.2010 15:49 Uhr von a_gentle_user
 
+0 | -0
 
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thomashambrecht und 1984: ich stimme beiden zu.

Nur wollen das die die was zu sagen haben nciht, denn dann würden sie sich ins eigene fleisch schneiden.
Wie sollen Banken denn dann gewinn machen?
Das geht dann nur noch über Kontoführungsgebühren, und so viel kann ma da nicht kriegen... So viele parasiten die geld amchen ohne was dafür zu tun würden verarmen...

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