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Steuerhinterziehender Millionär wurde angeblich enttarnt

Bereits im letzten Dezember sind Steuerfahnder über einen ehemaligen Mitarbeiter der schweizer Bank Julius Bär an die Bankdaten eines deutschen Steuerflüchtlings geraten.

Bei dem Millionär soll es sich laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" um den Besitzer eines Unternehmens handeln. Dieser hatte auch auf den Cayman Islands große Teile seines Vermögens vor dem Fiskus versteckt.

Anfangs soll es sich um etwa 900 Millionen Euro gedreht haben, die jedoch seit einiger Zeit geschrumpft seien. Der Ex-Angestellte bei Julius Bär, Rudolf E., hatte sich vermutlich wegen seiner Entlassung vom Arbeitgeber mit geklauten Daten bedient und sich so gerächt.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Steuer, Millionär, Steuerhinterziehung, Steueraffäre
Quelle: www.blick.ch

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2010 14:04 Uhr von journalist2010
 
+31 | -2
 
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Wir: sollten in der Politik mit Steuerhinterziehungen und Steuerverschwendungen anfangen und DANN weiter nach unten gehen in der Kette...
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05.02.2010 14:24 Uhr von Neverend
 
+28 | -2
 
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Ein Millionär am Bankschalter: "Sie haben sich gestern bei der Auszahlung um 10.000 Euro geirrt." "Das könnte ja jeder behaupten!", antwortet freundlich der Bankangestellte: "Sie hätten das sofort beanstanden müssen. Jetzt ist es zu spät!" "Schon gut, dann behalte ich das Geld eben."
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05.02.2010 15:56 Uhr von Rasputine
 
+9 | -35
 
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05.02.2010 16:14 Uhr von wussie
 
+16 | -4
 
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Jo, das "unternehmerische Risiko": wurde ja im letzten Jahr prima gezeigt.

Außerdem, Unternehmer zu sein, rechtfertigt nicht einmal ansatzweise Steuern in dem Ausmaß zu hinterziehen, vor allem nicht wenn man eh schon so reich ist. Das ist nur noch pure und abscheuliche Gier.

Ich habe nichts gegen Unternehmer, die ihre Angestellten fair behandeln und bezahlen, aber wenn es denen nur noch um ihre eigenen fetten Taschen geht, dann gehören die raus aus der Wirtschaft - für immer!
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05.02.2010 16:14 Uhr von RycoDePsyco
 
+14 | -3
 
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@ Rasputine: Wie soll man das Verstehen, das ist doch richtig was du sagst.

Das Problem hier ist das die Unernehmer/Manager/Bank...Manager und andere zu gierig sind und viel und auch wichtiges Geld das allen Menschen in Deutschland nun fehlt verstecken.

Wenn man das gesamte Vermögen Deutschlands in einem Topf werfen würde und es gleichmäßig verteilt, so würden rund 90% der Menschen in Deutschland rund 82.000 EUR Geld aufs Konto überwiesen bekommen.

Dafür kann ich mir schon ein kleines oder halbes Haus bauen!

Als Unternehmer soll man sein Geld verdienen, aber warum muss ein Mensch mehr als 10Mio EUR auf sein Konto haben.

Und der Spruch das man dann kein persönliche Aufgabe/Ziel mehr hat ist absolut falsch, denn dann bin ich immer bestrebt diese 10Mio. zu halten sobald ich etwas gekauft habe.

Der Vorteil daran ist, das es keine Multimillionäre und Milliardäre mehr gibt die das Geld horten und allein sich durch Zinsen noch mehr bereichern.

Es ist doch kein Wunder warum es so viele Arme oder immer mehr wegfallende Mittelschicht gibt.

Ich bin sogar noch mit den 10Mio noch gutgläubig ran gegangen, 1Mio reicht eigentlich auch.

Der Rest des Geldes sollte in dem Unternehmen bleiben z.B. für Weiterentwicklung usw., da gibts viele Möglichkeiten.

mfg

Privat: http://www.CustomMaps.de
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05.02.2010 16:21 Uhr von Ich_denke_erst
 
+5 | -5
 
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@rasputine: Was Du hier von Dir gibst sind Stammtischparolen und unterstes Niveau. Unterschichtpöbel ist nur noch diskriminierend - denn gerade die Unterschicht ist doch ehrlicher als die sogenannte Oberschicht.
Mein Chef ist auch Unternehmer und hat sich jetzt ein neues Auto der Oberklasse gekauft. Und jetzt kommt es - wir fertigen ausschliesslich in Deutschland und zahlen auch unsere Steuern hier. Und das Auto hat er sich verdient!
Was nicht geht sind die Giermanager und Unternehmer sowie Rentner und ähnliche Geldsäcke die die Sozial- und Gesundheitsleistungen hier abgreifen und dann aber nicht bereit sind Steuern zu zahlen. Wo das hinführt sieht man ja in Griechenland.
Denke mal darüber nach!
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05.02.2010 16:30 Uhr von arne55
 
+4 | -2
 
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@ Rasputine: Selbstverständlich soll der Einsatz der Unternehmer gewürdigt werden. Aber genauso wie ich für die (natürlich viel zu geringe) finanzielle Würdigung meiner Arbeit Steuern bezahlen muß, soll es auch der Unternehmer tun.
Es geht hier nicht um den Neid auf eine hohe Bezahlung, sondern um ein Verbrechen (keine Sünde!) genannt Steuerbetrug.
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05.02.2010 16:35 Uhr von Akakino
 
+5 | -3
 
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Unterschied? Wo bitte ist der Unterschied zwischen Steuerhinterziehung und Steuerverschwendung? Das Resultat ist das Gleiche: Der Staat wird geschädigt. Warum ist dann nicht auch Steuerverschwendung strafbar?
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05.02.2010 16:43 Uhr von theG8
 
+4 | -1
 
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@ Rasputine: Ein Unternehmer kann noch so viele Arbeitsplätze schaffen... wenn die Unterschicht nicht kommt und sich die Knochen für den Unternehmer krumm schafft, bringt es dem Unternehmer herzlich wenig. Beides funktioniert eben nur zusammen und wenn der kleine Mann seine Steuern (sowieso schon) direkt abgezogen bekommt, sollte der Herr Unternehmer dem in nichts nachstehen. Und für das vorhandene Risiko des Unternehmers wird dieser auch normalerweise wesentlich besser "bezahlt". Wir sitzen alle in einem Boot!
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05.02.2010 18:00 Uhr von inging
 
+3 | -2
 
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Das Finanzamt zockt überall mit: mein Einkommen muss ich ja versteuern, habe ich eine Firma, mache Gewinn, muss ich das beim FA angeben und es wird versteuert. Es gibt ja die Bilanz oder die einfache Gewinn/ Überschuss Rechnung und die sagt aus was die Firma an Steuern zahlen muss.
Würden also regelmäßige, ordentliche Buchprüfungen veranlasst, könnte also niemand Geld beiseite schaffen Derjenige der etas von dem Gewinn erhält muss sein Einkommen in einer privaten Steuererklärung angeben und versteuern.
Der Rest ist Vermögen das muss ich ja nicht versteuern, weil es keine Vermögenssteuer gibt, demzufolge kann ich das ja anlegen wo ich will. Will ich aus diesem Geld mehr Geld machen muss ich es arbeiten lassen, jetzt greift wieder das Finanzamt zu und kassiert Kapitalertragssteuer, Soli, Zinsabschlagssteuer und und und. Die Zinsentwicklung in Deutschland ist auch unter aller Sau. Ich glaub auf mein Sparbuch gibt es 0,3 % Zinsen. Ich mußte im Jahr 2008 ganze 5 Cent Zinsabschlagssteuer und 1 Cent Soli, an das FA zahlen. Das hat die Bank gleich an das FA geschickt. Sonst hätte ich hinterzogen (grins)

Wen wundert es, wenn dann Geld beiseite geschafft wird. So wie wir versuchen unsere kleinen Quickser zu behalten, wollen es die Reichen auch.
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05.02.2010 18:00 Uhr von Bruno2.0
 
+2 | -3
 
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besten wäre mal eine Gesetzesänderung angebracht so das Steuerhinterziehung nicht wie derzeit nach 3 Jahren Verjährt ich wäre dafür das die tat erst nach 10 Jahren Verjährt...

Aber unsere Poltitiker machen sowieso nur Lobby Politik...Alleine schon wie die die Vorhanden steuern verschwenden ist KRANK

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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05.02.2010 18:29 Uhr von DarioBerlin
 
+4 | -3
 
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@Rasputine: In welcher Zeit lebst du denn ?

Ich denke, die wenigsten Unternehmen heute handeln in Deutschland aus reiner Vaterlandsliebe. Dafür gib es aber jeden Tag umso mehr Unternehmen, welche dir kaum das zahlen, was du zum Leben brauchst. Es wird legal abgezockt - guck dir doch nur mal die ganzen Leiharbeitsfirmen an ! Kinder zu unterhalten ist ja inzwischen reiner Luxus geworden aber diese Leute stört das nich die wollen ihren Profit und das ist auch kein Problem, bei den Massen von Arbeitslosen.

Mit Hilfe von Politik und Presse wird dann einfach ein Hartz IV Empfänger als Arbeitsfaul gebrandmarkt und als DER Belast der Gesellschaft dargestellt - das Volk gegeneinander aufgehetzt und die Leute haben Ihre Ruhe !

Also kein Problem, ihr Reichen, Großen und Mächtigen in diesem System, nehmt Euch ruhig alles - versklavt die Menschheit weiterhin. Und auch wenn Euch Eure -zuträgerin ein wenig ärgern will jetzt, Angela ist doch nur ´ne Lachnummer ! ;-)



[ nachträglich editiert von DarioBerlin ]
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05.02.2010 18:46 Uhr von CommanderRitchie
 
+3 | -1
 
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Nun Es ist zum Kotzen wie einige „Unternehmer, Bänker, Manager“ sich die Kohle, welche eigentlich der öffentlichen Hand (also dem Staat) zugeführt werden müßte, ins Ausland transferieren (auf schwarze Konten umschichten) und dann noch Jammern wie hoch doch die Steuerbelastungen für Unternehmen in Deutschland wären. Da kann man doch im östlichen Ausland viel Kostengünstiger Produzieren.
Statt anständige Löhne im Niedriglohnsektor zu bezahlen (für die Menschen, welche dazu Beitragen das diese „Reichtümer“ erwirtschaftet werden können) wird auf diesen noch in Form von Androhungen des Arbeitsplatzverlustes herumgetreten.
Da kommen mir gerade die Gedanken in den Sinn, das viele Menschen im „Niedriglohnsektor“ zusätzlich zum „Lohn“ ihrer Arbeit noch Hartz 4 beantragen müßen.
Der geneigte Leser wird erkennen, wie perfide die ganze Geschichte ist:
Die oben genannten „Raffzähne“ betreiben Steuerhinterziehung im großen Stil und Betrügen den Staat – und der Staat muß die Arbeiter im „Niedriglohnsektor“ noch mit Lohnzusatzleistungen in Form von Hartz 4 unterstützen.

Beispiel gefällig ??? - Aus dem Sommer 2009 – dem Wirtschaftskrisenjahr !!!
Ein Vorstandsmitglied eines Unternehmens erhält turnusmäßig ein neues Fahrzeug der Oberklasse im werte von ca. 100000 Euro – und die Belegschaft bekommt vier Monate später mitgeteilt, dass Kosten eingespart werden müßten und auf einen (nicht unerheblichen) Teil des Weihnachtsgeldes verzichten solle.

Und User Rasputine – dies alles hat nichts mit Neid zu tun – sondern einfach der Wunsch nach mehr Gerechtigkeit.

Kam mir gerade noch in den Sinn: Welch ein Theater wegen dem Ankauf der Steuerhinterzieher CD.
Da man weiss, wen es treffen wird, scheut man sich im Bundestag, der Gerechtigkeit ihren Lauf zu lassen ( da könnte es ja wieder den ein oder anderen Steuersünder geben – der in seinem nicht vorhandenen Unrechtsbewusstsein damit droht – sein Unternehmen in Deutschland zu Schließen und ins osteuropäischen Ausland zu verlegen).

Weil...........
Die wahre Macht im Staat haben eben nicht die vom Bürger gewählten Volksvertreter !!!!
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05.02.2010 19:34 Uhr von Rasputine
 
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@Kritiker Erst die Banken, dann RAPIDSHARE: Wenn das Bankgeheimnis fällt, wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch Unternehmen wie Rapidshare gezwungen sein werden, ihre Verbindungsdaten herauszugeben.

Schon heute werden die paar Dummies, die Kinderpornos über Rapidshare herunterladen, konsequent verfolgt. Bald könnte dies auch bei einfachen Urheberrechtsverstößen geschenen - mit Hilfe der Vorratsdatenspeicherung.

Das wollt ihr doch nicht wirklich?
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05.02.2010 20:47 Uhr von jsbach
 
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Es mag ja in Poliker/Geheimdienstkreisen: üblich sein, Schmiergelder für Informaten zu zahlen.
Aber die Regierung könnt ja auch mal bluffen und behaupten ihr wäre so eine Datenträger angeboten worden.
Da würden die notorischen Hinterzieher schon Spundes bekommen...
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05.02.2010 22:21 Uhr von Götterspötter
 
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Rasputine ?????? Was hat den "Steuerhinterziehung" mit Rapidshare zu tun ?

Und warum kommst du in diesem Zusammenhang mit "Kinderpornograpie" ?????????

Ist das ein "verzweifelter Versuch" den Straft-tatbestand der Steuerhinterziehung zu relativieren ???
Frage ?
Bist du Unternehmer mit einem Bankkonto in der Schweiz, wo du "Schwarzgeld" deponiert hast ?
Das läge jetzt irgendwie nahe ???

*******
Und zu deinem ersten Kommentar !

Unternehmer schaffen Arbeitsplätze - das ist richtig !
Es gibt Ihnen aber nicht das Recht unsere Gesetze und das Steuersystem ausser Kraft zu setzten.

Ein Frauenhändler oder Drogendealer schafft auch "Arbeitsplätze" ..... die auch nicht versteuert werden !!
Nach deiner Argumentation müsste man dennen auch dankbar sein, für Ihre unternehmerrische Tätigkeit !

Und ? ... merkst du was ?

Denk einfach nochmal über deine merkwürdige Meinung nach und vieleicht findest du ja selbst den "Gedanken der fasistoiden Arnachy" der zwischen deinen Worten herausschaut :)

Peace !

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