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Berlin: Todesraser erhält acht Monate auf Bewährung und 300 Sozialstunden

Der 24-Jährige, der mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Busspur des Kurfürstendamms einen 18-Jährigen Studenten tot fuhr, wurde vom Berliner Amtsgericht zu acht Monaten Haft, die zur Bewährung ausgesetzt wurden, verurteilt

Das Gericht attestierte dem Opfer eine Mitschuld, da es nach Angaben des Todesfahrers bei rot zeigender Fußgängerampel die Straße verbotenerweise überquert hatte.

Zeugen hatten beobachtet, dass der Angeklagte mit weit überhöhter Geschwindigkeit auf der für normale Fahrzeuge verbotenen Busspur auf das Opfer zugerast war.


WebReporter: DogOlli
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Gericht, Urteil, Monat, Stunde, Bewährung
Quelle: www.morgenpost.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2010 21:21 Uhr von BeClean
 
+4 | -0
 
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tz... zum Glück wohn ich nicht in Berlin.

Die Angehörigen werden sich über das Urteil gefreut haben!?!
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03.02.2010 23:33 Uhr von Laz61
 
+8 | -2
 
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So ´ne Scheiße passiert immer wieder: Ich wünsche dem Richter, dass sein Sohn gleiches Schicksal wiederfährt wie dem Studenten und natürlich mit dem gleichen Urteil.

Ein Mensch ist tot, ob er es wollte oder nicht, ob er Deutscher ist oder Ausländer, spielt keine Rolle, mindestens sollten die 5 Jahre ohne Bewährung absitzen.

Vor 5 Jahren fuhr ein reiches Muttersöhnchen vier 18 jährige tot und kam nach neun Monaten Haft wieder raus.

http://www.bild.de/...

(Sorry hab keine andere "Quelle" gefunden)

[ nachträglich editiert von Laz61 ]
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03.02.2010 23:38 Uhr von Klassenfeind
 
+5 | -2
 
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Wieso ist das Leben eines Menschen´s: vor der Deutschen Justietz praktisch nicht´s wert ???...Und was soll die Bewährung ?? Heißt das,er darf nicht mehr rasen..oder er darf rasen und dabei nur niemanden mehr totfahren..oder was ??
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04.02.2010 09:08 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -3
 
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@ Laz61: Und was kann das fiktive Kind des Richters dazu, dass du wegen dem Versagen des Vaters, dem Kind den Tod wünschst?
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04.02.2010 11:14 Uhr von korem72
 
+4 | -0
 
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da verschlägt es einem die Sprache: >Es war dunkel, und die Fußgängerampel zeigte wahrscheinlich schon Rot, als er den Kudamm von der Mittelinsel kommend überquerte. Ein Auto wartete, ließ ihn vorbei. Die Busspur schien frei.

"Ich hörte ein extremes Motorengeräusch aus Richtung Lehniner Platz", erinnert sich Daniel W. (35) als Zeuge. "Der Mercedes raste auf der Busspur heran, ich schätze mal mit 100 Km/h. Der Junge hatte es fast geschafft gehabt über die Busspur . . ." Die Stimme versagt. "Ein extremes Dröhnen, ein extremer Beschleunigungsvorgang. Der Junge wurde hochgeschleudert, prallte auf den Asphalt . . .

eigentlich wollte ich hier einige Worte aus der Quelle hervorheben, aber das geht bei SN nicht mehr.... Schade

[ nachträglich editiert von korem72 ]
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04.02.2010 11:47 Uhr von hpo78
 
+1 | -2
 
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Danke Laz61: Juristen werden ausgiebig geschult um irgendwelche Präferenzen bzgl. der Prozessbeteiligten bei der Arbeit auszublenden (Ok, Ronald Schill war ein hoffnungsloser Fall...)

Es spielt hier wirklich keine Rolle ob er deutscher war oder nicht. Aber mal ehrlich Leute: Wir hier waren alle nicht beim Prozess dabei, Jura-Experten sind hier auch die wenigsten. Wie kommen wir dazu zu glauben wir könnten das richterliche Urteil objektiv bewerten?

!!! Allerdings: Das Urteil fühlt sich auch meinem Rechtsempfinden nach zu niedrig an !!!!
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04.02.2010 12:45 Uhr von Laz61
 
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@evilmoe: Hast recht, aber solche Menschen (Richter) kapieren erst was sie getan haben , wenn sie selber betroffen sind.

Irgendwie kommt es mir vor als ob man den Raser noch dafür belohnen würde, weil er jemanden tot gefahren hat, vielleicht hätte der Richter ihm noch eine Medaille umgehängt.

@hpo78
Hast auch recht bin kein Jurist, aber man muß keiner sein um Gerechtigkeit zu empfinden.
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04.02.2010 16:53 Uhr von Pyromen
 
+1 | -5
 
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naja: grad ma 23kmh zuschnell und der typ ging bei rot über die ampel, sorry aber da kann man den fahrer nun wirklich kein vorwurf machen.
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05.02.2010 20:04 Uhr von golz
 
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Gerade mal 23 km/h: zu schnell?
Und wer will noch so genau nachvollziehen, ob wirklich schon rot war für den Fußgänger, zumal das beschleunigende Überholen auf der für normale Fahrzeuge eigentlich verbotenen Busspur eher darauf hin deutet, dass einer mit Gewalt noch bei verdammt dunklem Orange durch brettern wollte.

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