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Köln: Gericht stoppt Glasflaschenverbot im Straßenkarneval

Das Kölner Verwaltungsgericht hat der Stadt untersagt, ein allgemeines Verbot von Glasflaschen an bestimmten Tagen und an verschiedenen Orten durchzusetzen. Das Urteil ist eine derbe Niederlage für die Stadtverwaltung.

Erst am Tag zuvor hatte Stadtdirektor Guido Kahlen zusammen mit Polizei und der Kölner Musikband Bläck Fööss für das Glasflaschenverbot geworben. Gemeinsam stellten die Verantwortlichen ein neues Plakatmotiv vor.

Ein Anwohner auf der Zülpicher Straße hatte gegen die so genannte "Allgemeinverfügung" der Stadt geklagt. Zwei Wochen hat die Stadt nun Zeit, gegen das Urteil Beschwerde vor der nächsthöheren Instanz einzulegen.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Straße, Fest, Instanz, Glasflasche
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2010 20:14 Uhr von claeuschen
 
+1 | -0
 
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Der Vollständigkeit halber, der erste Artikel zu diesem Schildbürgerstreich:
http://www.shortnews.de/...
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03.02.2010 20:26 Uhr von Alexander.K
 
+3 | -0
 
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Egal: Es würde ja reichen wenn man die bestehenden Gesetze, z.b. zum Schutze der Jugend, umsetzen würde.
Aber da das nicht passiert, werden viele zivilisierte Menschen solchem Treiben wie dem Straßenkarneval lieber fern bleiben. Mit aggressive volltrunkenenen Kinder/Jugendliche/Heranwachenden will ich auch nichts zu tun haben.

Der Straßenkarneval ist für viele leider nur noch Saufen. Von mir aus könnte man diese eigenartige Veranstaltung gleich ganz sein lassen.
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03.02.2010 22:12 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -1
 
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Die Idee: Die Idee ist gar nicht schlecht. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Schnittverletzungen durch Glas im Karneval rapide gestiegen und dabei waren auch viele Kinder, die sich beim Aufheben der Kamelle geschnitten haben. Dazu kommen die Verletzungen durch fliegende Gläser und Flaschen, sowie Glasscherben, die als "Waffen" in Prügeleien Verwendet wurden.

Dass die Stadt hier den Karneval sicherer gestalten wollte und dazu den Verkauf von Glasflaschen in den "jecken Ballungsgebieten" untersagen wollte, war in meinen Augen kein schlechter Ansatz.

Jetzt wird die Sache wohl so ausgehen, dass die Stadt vermehrt Ordnungskräfte einsetzten wird, um diejenigen, die ihre Glasflaschen einfach auf den Boden werfen oder sonstwie unsachgemäß "entsorgen" durch empfindliche Ordnungsgelder zur Vernunft zu bringen.
(siehe http://www.stadt-koeln.de/...)
Und ich wette, das wird passieren. Und wer erstmal 50.- für das Wegwerfen einer Flasche gelöhnt hat, wird das wohl so schnell nicht mehr tun.
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04.02.2010 09:56 Uhr von ted1405
 
+0 | -0
 
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@Hawk und das ist der richtige Weg!

Denn dabei werden nicht global alle mit Glasflasche in der Hand bestraft / generalverdächtigt, sondern wirklich nur die, welche Mist bauen und ihre Flasche nicht anständig entsorgen.

Finde ich völlig in Ordnung.

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