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Rendsburg: Stadtverwaltung genehmigt Ruf des Muezzin

Ab sofort darf im schleswig-holsteinischen Rendsburg der Muezzin über Lautsprecher zum Gebet rufen. Dem Antrag des islamischen Gemeindezentrums wurde von der Stadtverwaltung statt gegeben

Bis zum Schluss hatte sich eine Bürgerinitiative gegen die öffentliche Verbreitung des Glaubensbekenntnisses gewehrt und sogar ein Lärmgutachten gefordert.

Andreas Breitner, Bürgermeister von Rendsburg hofft, dass die islamische Gemeinde den Ruf rücksichtsvoll und zurückhaltend einsetzt.


WebReporter: Golz
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Stadt, Islam, Ruf, Stadtverwaltung, Muezzin, Rendsburg
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2010 18:30 Uhr von PantherSXM
 
+77 | -16
 
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"Andreas Breitner, Bürgermeister von Rendsburg hofft, dass die islamische Gemeinde den Ruf rücksichtsvoll und zurückhaltend einsetzt. "
Da wird er sich aber in den Finger geschnitten haben. Rücksichtsvoll und zurückhaltend kennen diese Menschen nämlich nicht mal annähernd. Man kann allerdings davon ausgehen das verschiedene Bürokraten einfach nur dämlich sind und nicht wissen was sie eigentlich tun.
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03.02.2010 18:35 Uhr von supermeier
 
+38 | -11
 
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Was für ein: Träumer.

Haben wir noch nicht genug klerikalen Nonsens in diesem Land?
[edit;Belize23]
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03.02.2010 18:51 Uhr von fridaynight
 
+24 | -2
 
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da sieht man es wieder @Pia: :) er meckert, dass die Bahn mit 90db lärmen darf und würde das auch gern für sich beanspruchen. Von wegen rücksichtsvoll ;) Und das man vom Turm aus einige Haushalte erreicht, ist ja wohl klar.
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03.02.2010 19:03 Uhr von supermeier
 
+31 | -3
 
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Ich persönlich: empfinde das Geräusch einer vorbeifahrenden Bahn, auch zwei Züge gleichzeitig, immer noch als angenehmer und weniger schmerzhaft für meine Ohren, sowie mein geistiges und körperliches Wohlbefinden.

[ nachträglich editiert von supermeier ]
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03.02.2010 19:06 Uhr von Rasputine
 
+10 | -6
 
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Abstandsdämpfung: Nehmen wir einmal an, die Grundstücksgrenze sei 30 Meter von dem Minarett entfernt. Ein Schalldruck, der auf diese Distanz 42 dB erreicht, erreicht auf 100 Meter immer noch 31.54 dB. In 1000 Metern sind immer noch 11.54 dB zu hören. In einem Meter Entfernung von dem Megafon erreicht der Schalldruck sogar 71.54 dB.

http://www.sengpielaudio.com/...

1m 71,54dB
30m 42dB
100m 31,54dB
1000m 11,54dB

Das ergibt interessante Möglichkeiten:
Bezugs-Abstand von der Schallquelle: 100m (42dB)
Schallpegel bei Abstand 1000 m: 22dB

Ergo kann man möglichst viele Menschen mit dem Ruf des Muezzin erfreuen, wenn man das Minarett genau in der Mitte eines großen runden oder quadratischen Grundstückes errichtet.

[ nachträglich editiert von Rasputine ]
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03.02.2010 19:07 Uhr von golz
 
+5 | -0
 
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Wie soll das mit tick n talk funktionieren, wenn hier schon laufend Kommentare verschwinden?




http://www.kn-online.de/...
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03.02.2010 19:12 Uhr von MaZZta
 
+22 | -3
 
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Farce? "Daher hält der stellvertretende Vorsitzende des Bündnisses der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland, Ahmet Yazici, die Entscheidung der Stadt auch eigentlich für eine Farce"

Ich halte diesen Mann mitsamt seiner Belegschaft für eine Farce. Schon alleine, weil er es für eine Farce hält. Reichen diese dummen Glockenschläge der örtlichen Kirchen nicht schon? Muss jetzt wirklich 5 mal am Tag irgendein dummer Geistlicher (egal welche Kirche) von einem Turm rufen. Noch dazu in einer Sprache, die ca. 80% der Einheimischen nicht reden?
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03.02.2010 19:15 Uhr von wordbux
 
+17 | -2
 
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Rendsburg: Wieder mal Arschkriecher unterwegs.
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03.02.2010 19:26 Uhr von Rasputine
 
+8 | -3
 
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noch bessere Idee: Die effektive Distanz könnte unter bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen, von denen ich leider keine Ahnung habe, weiter erhöht werden.

Erst mal zu den Grundlagen. Es ist kein Zufall, dass Minarette (und auch Kirchtürme) ziemlich hoch sind. Auf diese Weise können nicht nur umstehende Gebäude "übertönt", sondern auch der Schalldruck am Boden reduziert werden (wenn auch nur direkt neben der Kirche).

Weil die 42dB kaum in 20-30 Metern Höhe, also dem Niveau des Minarett-Lautsprechers, durch eine Feuerwehrleiter gemessen wird, sondern am Boden, erhöht sich die Distanz dadurch gemäß des Satzes des Pytagoras.

Ließe man jetzt einen Ballon in 100 Metern Höhe über der Moschee den Gebetsruf verbreiten, ergäbe sich ein sehr viel größerer intitial erlaubter Schalldruck. Der Ruf des Muezzin wäre dann 100 Meter von der Moschee entfernt kaum leiser als direkt an der Grundstücksgrenze oder am Fuße des Minaretts. Flöge der Ballon noch höher, könnte man mit einer einzelnen Moschee ganz Kölle beglücken!

[ nachträglich editiert von Rasputine ]
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03.02.2010 19:38 Uhr von Hawkeye1976
 
+6 | -32
 
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03.02.2010 19:40 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -12
 
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Wenn das nur für Glocken gelten würde :(
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03.02.2010 20:20 Uhr von LLCoolJay
 
+10 | -4
 
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@Hawkeye: der Islam kann auch seinen Glauben ausüben ohne die Rufe des Muezzin. Die Glocken der Kirche sind nicht allein dazu da um zum Gebet zu rufen, sondern zeigen seit Jahrhunderten, geschichtlich, traditionell und kulturell bedingt die Uhrzeit an.

Lerne mal zu unterscheiden bevor du hier deinen Mist absonderst.

Jedem das Seine. Und mit Religionsfreiheit hat das Gelärme nichts zu tun. Am ehesten noch mit Meinungsfreiheit... aber wer seine persönliche Meinung 5x am Tag mit einem Megafon in die Welt pustet wird auch irgendwann mal ausgebremst. Er darf weiterhin seine Meinung sagen aber halt nicht in der Lautstärke.
Und genauso sehe ich es mit dem Inhalt dieser News.

Ums mal direkt auszudrücken... voll fürn Arsch.
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03.02.2010 20:22 Uhr von freddy111
 
+8 | -5
 
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Armes: Deutschland
wie lange wird es wohl noch dauern bis das deutsche Volk nur noch eine RECHTSLOSE christiche minderheit im eigenen Land sein wird.
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03.02.2010 20:55 Uhr von kommentator3
 
+12 | -5
 
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Bald haben sie es geschafft: dann haben sie hier ihre zweite Türkei, ganz nach ihrem Gescmack.
Warum sollten die sich überhaupt noch integrieren? Bald sind wir es, die sich ihnen anpassen müssen.
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03.02.2010 21:16 Uhr von ramotzkie
 
+6 | -2
 
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mir geht beides aufn sack: ich will morgens in ruhe schlafen und wenn ich die uhrzeit wissen will guck ich auf die uhr oder auf mein handy

da will ich weder um 6 uhr das geschrei noch die glocken hören.

nicht nur der islam, auch das christentum verpassen es sich an die heutige zeit anzupassen.
dank internet, tv, zeitungen und radio kann (könnte) jeder erfahren wann wo gebetsstunde oder messe ist.
da brauch ich weder glocken noch den mullah mit den lautsprechern
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03.02.2010 21:42 Uhr von mr_shneeply
 
+9 | -1
 
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ganz anderes Problem: Mit dieser Entscheidung hat man in Deutschland einen Präzedenzfall geschaffen. Somit werden andere Gemeinden folgen.
Die Lautstärkeanpassung nach oben ist dann die kleinste Angelegenheit.

Gewohnheitsrecht.. etc.. da helfen dann auch keine Bürgerbegehren mehr.

Mann könnte allerdings direkt neben die Moschee eine Synagoge erbauen. Das wäre mehr als fair.
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03.02.2010 21:55 Uhr von U.R.Wankers
 
+2 | -7
 
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die Welt geht unter: schockschwere Not

Das Ende ist Nahe

http://www.youtube.com/...
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03.02.2010 22:09 Uhr von hanz_solo
 
+3 | -2
 
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omg: EPIC FAIL.

Das darf man nie und nimmer zulassen!!!!!!!!!!!!
Eher noch ein generelles Verbot von rel. akustischer Belästigung im öffentl. Raum.

Allahuuuuu akbaaaaaaaaaaar
Ashhadu an la ilaha illa llaaaaaaaaaaaaaaahhhh .......


ich k* gleich ab.
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03.02.2010 22:30 Uhr von pigfukker
 
+6 | -3
 
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baaaa! wenn ich hier schreibe was ich denke wird der beitrag umgehend gelöscht... daher unterlasse ich es !
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03.02.2010 22:35 Uhr von Rote-A-Fraktion
 
+4 | -5
 
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lol Ein Land wo der Muezzin ruft paßt nicht zur europäischen Kultur! Also raus aus der EU und neben die Türkei stellen.


[ nachträglich editiert von Rote-A-Fraktion ]
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03.02.2010 23:22 Uhr von newsguerilla
 
+1 | -0
 
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@ autor: du solltest schon erwähnen, dass der ruf die grenze von 42 dB nicht überschreiten darf, das ist schon sehr wichtig für diese news ..
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04.02.2010 03:28 Uhr von rivercola77
 
+7 | -2
 
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bald haben wir: auch Sharia Gerichte light wie in GB, dann kommt die Sittenpolizei und so weiter...
Der Importpreis von Politikern mit Rückgrat ist hier sehr hoch, wo sind die findigen Geschäftsleute ?

Ich will keine Gebetssprüche hören, schon gar keine aus dem Orient. Und schon gar nicht Parolen wie "Allah ist groß", und das gefühlte 50 mal am Tag. Ja es ist schlimm, konnte mir die Vollversion in Tunesien anhören.
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04.02.2010 06:51 Uhr von Mr.Gato
 
+5 | -0
 
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@metallpresse: "...jeden Mueezzinruf zu dokumentieren und jede Überschreitung der erlaubten Dezibelgreze sofort zur Anzeige zu bringen."

---

Eigentlich hasse ich ja so eine Denunziantenscheisse, aber in diesem Fall wärs mir egal.

Fänd ich sogar gut.

[ nachträglich editiert von Mr.Gato ]
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04.02.2010 08:13 Uhr von Herr_Gott
 
+1 | -1
 
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Rücksichtsvoll und zurückhaltend: jaja, schon klar. Wers glaubt, wird selig...
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04.02.2010 09:49 Uhr von farm666
 
+4 | -2
 
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Es ist also soweit!

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