AKTIVITÄTEN   mehr...

03.02.10 18:18 Uhr
 302
 

Unternehmensinsolvenzen in Deutschland steigen dramatisch an

Während die Zahlen bei den Privatinsolvenzen im vergangenen Jahr nicht zugenommen hatten, und auf dem Level von 2008 blieben, sah es bei Unternehmen ganz anders aus.

Hier gab es im vergangenen Jahr in Westeuropa einen Anstieg von 22 Prozent gegenüber 2008.

Deutschland liegt zwar unter dem europäischen Durchschnitt, musste aber dennoch einen Anstieg der Insolvenzen von Unternehmen im zweistelligen Prozentbereich hinnehmen.


WebReporter: NewsvomTage
Rubrik:   Wirtschaft / Firmennews
Schlagworte: Unternehmen, Pleite, Insolvenz, Bilanz, Statistik
Quelle: www.finanznews-123.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Einen Teil der Schuld an dem Anstieg tragen mit Sicherheit so einige Banken, die den Unternehmen die wichtigen Zwischen- und Anschlussfinanzierungen verweigert haben. Und ich befürchte, dass wir dann in den Gesamtzahlen für 2010 noch schlimmer aussehen als bei den Zahlen, die heute für 2009 veröffentlicht wurden...
Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen wen wundert das????   
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
03.02.2010 18:42 Uhr von ImmerNurIch
Ich habe heute gelesen, dass Westerwelle eine positive Bilanz der ersten 100 Tage gezogen hat. Dort hieß es
>>>>Diese Leistungen - vor allem für Familien, Mittelstand und Arbeitnehmer - könnten «sich sehen lassen»<<<<

Wenn diese Insolvenzen als Erfolg der derzeitigen Regierung Pate stehen, dann ´Gute Nacht Deutschland´!!
Dass hier die Banker eine nicht unerhebliche Rolle spielen, sollte eigentlich jedem klar sein. Warum hat unsere Führungsriege diesem korrupten Abzocker-Gesindel diese immensen Gelder von allen Seiten reingestopft und damit nicht auch ganz eng verknüpfte Bedingungen zur Unterstützung der mittelständigen Betriebe verbunden??

Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn es innerpolitisch abwärts geht. Aber Dummlaberei über angeblich sinkende Arbeitslosigkeit ist hier für diese tolle Regierung das einzige Schönheitspflästerchen. Nur, die Realität sieht anders aus.
Es ist doch jetzt schon abzusehen, dass die Zahl der Erwerbslosen zunehmen wird - siehe Siemens, Opel und Co. Das hat Auswirkungen auf die verbliebenen mittelständigen Betriebe, da denen die Kunden mangels Zahlungsfähigkeit wegbrechen. Diese Spirale jetzt noch zu durchbrechen ist schon kaum noch möglich.
Es hat eher den Anschein, dass unsere Regierung diesen Effekt als durchaus wünschenswert sieht. Kann man doch dann noch ungenierter die dann vorhandenen Arbeitskräfte ausquetschen.

Warten wir mal die nächsten 100 Tage ab.
Kommentar ansehen @ immernurich   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
03.02.2010 20:17 Uhr von fallobst
ach, was soll sich denn innerhalb von 100 tagen auch verändern? allein wie lange es dauert ein gesetz zu be- und überarbeiten (in diversen arbeitsgruppen), dann noch die abstimmung und dann kommt irgendwann mal die umsetzung. bis es überhaupt durch ist dauert lang genug, von den folgen mal ganz abgesehen. wenn du das jetzt als ergebnis von schwarz-gelb siehst liegst du falsch. was die anrichten wirst du erst in jahren sehen können. alles was jetzt kommt, ob positiv oder negativ sind folgen von rot-grün bzw. der großen koalition.
wobei du auch nicht alles wirtschaftlich schlechte der politik anhängen kannst. ist ja nicht der kommunismus...


newsvomtage hat schon recht.
die wirtschaftskrise sorgte für konsumrückgang und die finanzkrise / - klemme besiegelte das noch.


aber die lösung sind nicht politiker die das überwachen oder steuern sollen. dass das schief geht hat man schon oft genug gesehen (siehe landesbanken). politiker (abgesehen, dass sie ahnungslos diesbezüglich sind) sind zu sehr von wiederwahl abhängig, als dass sie unvoreingenommen und selbstlos da irgendwas vernünftiges bewegen könnten.

viel mehr sollten die rahmenbedingungen für riskante investments, zum beispiel durch zwangsversicherungs-hinterlegungen etc., verschärft werden. die politk darf nie wieder in diese erpressbarkeits-position geraten, wie das 2008/9 der fall war.

du nennst opel, siemens. ich halte das für falsch solche großen konzerne als kennzahlen zu nehmen. das lenkt den blick ab von mittelständischen betrieben, dem wahren wirtschaftsmotor und arbeitgeber schlechthin...

[ nachträglich editiert von fallobst ]

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben
Von wegen Eurokrise - Mittelständischen Unternehmen geht es so gut wie selten zuvor
Momentan hält sich die Aussage, dass es eine Eurokrise gäbe...
Griechenland: Sparzwang lässt auf Einnahmen für Firmengründer hoffen
Die Griechen müssen sparen. Gleichzeitig steigen aber die...
"Kopfgeld" für jede wechselwillige Fachkraft: Unternehmen kämpfen um Fachkräfte
Bei 38 Prozent aller mittelständischen Unternehmen sind...
Griechische Pleite könnte deutschen Steuerzahler 38 Milliarden Euro kosten
Schon mehrfach verkündeten die Euro-Retter einen...
Von wegen gerettet: Restaurants nach Besuch von Christian Rach oftmals pleite
Oftmals sieht es bei "Rach - Der Restauranttester" so aus...
Griechen bunkern hohe Milliardensummen daheim
Für den Fall, dass es zur Staatspleite kommt, haben viele...
Insolvenz: Anton Schlecker wird sich aus der Drogeriemarkt-Kette zurückziehen
Nach der Insolvenz der Drogeriemarkt-Kette Schlecker wird...
Deluxe Television GmbH: Optimismus trotz Insolvenz
Die Deluxe Television GmbH musste vor zweieinhalb Wochen...
Insolvenz der Solar Millennium AG
Durch die Insolvenz der Solar Millennium fürchten Anleger...
Mehr News Mehr News Mehr News




Copyright ©1999-2012 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | quellen | shortbooks-archiv | usenet