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"Kopfpauschale": Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) vor dem Aus?

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler steht trotz Kritik hinter seinem Konzept der "Kopfpauschale".Das Modell der Kopfpauschale wäre der richtige Weg um das Vertrauen der Bürger zu erlangen.

Die Pläne sehen eine einkommensunabhängige Pauschale für alle Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung vor. Geringverdiener würden Unterstützung aus dem Steueraufkommen erhalten.

Die Umsetzung ist laut Kritikern schlichtweg nicht finanzierbar.Im Falle eines Scheiterns wäre ein Rücktritt Röslers nicht ausgeschlossen.


WebReporter: Edge_1985
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Philipp Rösler, Krankenversicherung, Gesundheitsminister, Kopfpauschale
Quelle: www.n24.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2010 11:58 Uhr von ZTUC
 
+7 | -24
 
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02.02.2010 13:05 Uhr von micha1978
 
+6 | -3
 
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@InfectedMushroom: Da hast du meine volle Zustimmung.
Nur noch dazu.
Wie wäre es mit der Abschaffung der privaten Krankenversicherung und das einführen der Beitragszahlung, für Politiker, in die gesetzlich Krankenversicherung.

Ich finde es recht fragwürdig, dass genau die Leute die Politik der gesetzlichen Krankenversicherung bestimmen die diese niemals in Anspruch nehmen werden.
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02.02.2010 13:07 Uhr von ZTUC
 
+6 | -1
 
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@InfectedMushroom: Solidarität sollte über Steuern und nicht über Versicherungen geregelt werden. Bei Renten- und Arbeitslosenversicherung bekommt man mit ner höheren Einzahlung auch im Bedarfsfall (Rente, ALG) mehr raus. Bei der KV ist das nicht der Fall.

Darüber hinaus führt die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern dazu, dass die Ein-Verdiener-Ehe begünstigt wird. Warum? Was ist daran solidarisch, wenn ich über die KV-Beiträge dann als Single mehr pro Kopf zahle als eine Ehepaar aus Spitzenverdiener + Hausfrau?

Wie gesagt bei anderen lebensnotwendigen Gütern wie Lebensmittel, Miete etc. gibt es diese Staffelung ja auch nicht.
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02.02.2010 13:08 Uhr von ZTUC
 
+6 | -5
 
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@micha1978: Die PKV abschaffen? Warum? Die funktioniert wenigsten. Ohne PKV würden viele Ärzte überhaupt nicht wirtschaftlich arbeiten können. Eine Praxis ohne PKV-Patienten kann zumachen.
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02.02.2010 13:15 Uhr von micha1978
 
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@ZTUC: "Die PKV abschaffen? Warum?"

Weil es hochgradig ungerecht ist, wenn jemand aufgrund seines Einkommens, bevorzugt wird.
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02.02.2010 13:16 Uhr von fallobst
 
+4 | -2
 
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@ infectedmushroom: "Und die Einkommen die "zu niedrig" sind. Denen hilft der Staat. also wieder WIR! Merkst du langsam WER hier die Zeche zahlen darf wenn es so kommt? genau, WIR, der Steuerzahler. Die guten Einkommen haben MEHR...und WIR geben mehr aus um das alles gegenzufinanzieren..."

dir ist aber schon bekannt, dass deutschland einen progressiven steuersatz hat und eben keinen linearen? also wenn du mehr verdienst zahlst du nicht nur absolut mehr, sondern auch mehr im relativen anteil. insofern verstehe ich nicht, wo das problem ist.
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02.02.2010 13:24 Uhr von fallobst
 
+4 | -1
 
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@ micha1978: pass bloß vor worten wie "gerecht" auf. das ist nämlich ein zweischneidiges schwert.

du findest es gerecht, dass 2 leute dasselbe produkt bekommen, obwohl der eine ein vielfaches mehr zahlt als der andere.
fändest du es gerecht im supermarkt für ne tüte chips 5 euro zahlen zu müssen, während der typ hinter dir nur 50 cent dafür zahlt?

was ist gerecht? ist es gerecht, wenn du diesselbe arbeit wie dein arbeitskollege erledigst und er aber 1000 euro mehr im monat verdient? oder ist es gerecht, dass du viel mehr als dein kollege schaffst und er dennoch dasselbe verdient wie du?

die liste an beispielen ließe sich noch endlos fortführen, aber tatsache ist, dass das kriterium gerecht unterschiedlich aufgefasst wird und keinesfalls als absoluter, vordefinierter maßstab zu gebrauchen ist. es ist ein scheinargument. was du als gerecht empfindest, ist für den nächsten vielleicht die größte ungerechtigkeit schlechthin...
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02.02.2010 13:28 Uhr von mallcom
 
+2 | -0
 
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Kopfpauschale??? statt der Politiker sollten wir gleich die so genannten Berater wählen. Dann könnte der Staat immense Kosten sparen und wir uns so machen Politiker, der sich sowieso aus Unfähigkeit Rat bei den "Beratern" holen muss.
Wenn mein Geld alle ist muss ich sparen, aber die Krankenkassen (und wer nicht noch alles) kriegt ne Kopfpauschale, ist doch viel einfacher als sparen. Hauptsache, die Herren in der obersten Etage kriegen ihre Managergehälter pünktlich und in ausreichender Höhe, dann ist alles gut. Nun müssen wir nur noch raten, welchen Job Herr Rösler nach seiner Politkerzeit inne haben wird und wir verstehen seine Politik. Ein Schelm, wer hier schlechtes denkt.
Armes Deutschland, aber wir haben es ja nicht anders gewollt.
Solange das Volk immer schön klein gehalten wird kann ja nichts passieren. Ängste schüren und Informationen von öffentlichem Interesse vorenthalten (Verschlussakten) und der Mob bleibt ruhig.
Ironie? Sarkasmus? Wahn? Ich weiß es nicht, sorry, aber langsam wird mir übel.
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02.02.2010 13:30 Uhr von fallobst
 
+3 | -1
 
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@ infectedmushroom: soweit ich weiß ist es in vielen südost-asiatischen ländern gang und gebe mit den 2 unterschiedlichen preisen für touristen und einheimische, aber das wird unter dem tisch gemacht und nicht öffentlich auf einer speisekarte deklariert
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02.02.2010 13:47 Uhr von micha1978
 
+3 | -3
 
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@fallobst: "du findest es gerecht, dass 2 leute dasselbe produkt bekommen, obwohl der eine ein vielfaches mehr zahlt als der andere."

Der eine Punkt ist das der Geringverdiener garnicht die Möglichkeit hat das 2. Produkt zu kaufen.
Und wenn es darum geht die Gesundheit zu bewahren ist es nicht einsichtig warum die Gesundheit des einen wertvoller ist als die Gesundheit des anderen.

Es ist gerecht wenn jeder, den selben prozentualen Anteil seines Lohnes, für die Krankenkasse bezahlen muss.


"was ist gerecht? ist es gerecht, wenn du diesselbe arbeit wie dein arbeitskollege erledigst und er aber 1000 euro mehr im monat verdient? oder ist es gerecht, dass du viel mehr als dein kollege schaffst und er dennoch dasselbe verdient wie du?"

Das ist ebenfalls ungerecht aber darum geht es hier nicht.


"es ist ein scheinargument. was du als gerecht empfindest, ist für den nächsten vielleicht die größte ungerechtigkeit schlechthin"
Was wäre ungerecht daran jeden Haushalt mit der selben relativen Summe zu belasten?

[ nachträglich editiert von micha1978 ]
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02.02.2010 14:04 Uhr von fallobst
 
+3 | -1
 
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@ infectedmushroom , micha: @ micha:

"Was wäre ungerecht daran jeden Haushalt mit der selben relativen Summe zu belasten?"

der aussage folgend hieße es, dass unser jetztiges progressives steuersystem ungerecht ist, oder?


@ infectedmushroom:

"Und ich würde auch JA antworten. Wenn ich sehe (oder weiss) der Typ verdient einen Bruchteil meines Lohns...wäre das völlig okay ihm weniger zu berechnen."

wenn du das mit allen preisen machen würdest, hätte jeder mensch dieselbe kaufkraft, egal wie unterschiedlich der verdienst wäre. dann könntest du gleich die abkürzung nehmen und gesetzlich vorschreiben, dass alle leute dasselbe verdienen sollen. dann müsste man auch niemanden nach seinem lohn ausspionieren, um ihm beim preis zu diskriminieren.


"aber das haben dir deine Eltern nicht beigebracht... schade...."

also meine eltern haben mir beigebracht für das, was ich will zu arbeiten, angefangen in der schule.
ist es nicht lächerlich die ganze oben genannte gleichmacherei als solidarisch zu verkaufen?

es ist wird ja fast schon als böse angesehen, wenn man sich in der schule und uni angestrengt hat und dadurch vielleicht zu einem höheren einkommen gelangt ist...

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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02.02.2010 14:07 Uhr von Alice_undergrounD
 
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die kopfpauschale ist: wohl der grösste und vor allem UNGERECHTESTE (!!!) mist überhaupt^^

wer mehr verdient kann auch mehr bezahlen, wenigstens prozentual in abhängigkeit vom einkommen sollte der beitrag erhoben werden, und selbst damit währen die besserverdienenden noch gut dabei, man könnte die prozentuale abgabe nämlich auch noch progressiv erhöhen!
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02.02.2010 14:10 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -3
 
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ZTUC: eine praxis ohne PKV patienten muss nicht zumachen, lediglich ihr besitzer kann seinen überdachten swimmingpool nur mehr 50 statt 100 quadratmeter gross bauen und der neue 7er bmw wird durch einen neuen 5er ersetzt^^
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02.02.2010 14:20 Uhr von micha1978
 
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@fallobst: "der aussage folgend hieße es, dass unser jetztiges progressives steuersystem ungerecht ist, oder?"

Wir waren doch gerade bei der PKV und da bezahlst du einen festen Betrag, der nicht darauf ausgerichtet ist, ob du 2 Mio oder 2Mrd auf deinem Konto hast.


Zum progressives Steuersystem.
Das ist nur in so fern gerecht das der Besserverdienende mehr bezahlt.
Wobei aber nur der "gut Bürgerliche" mehr bezahlt.
Leute die man als "schwer Reich" betiteln würde (also jenseits der Millionengrenze) bezahlen eher weniger auch wenn es nur darum geht Steuerschlupflöcher oder Gesetze am Rande der Grauzone auszunutzen.
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02.02.2010 14:29 Uhr von fallobst
 
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@ alice-undergound: jaja, du hast die weisheit mit löffeln gefressen. der swimmingpool, der 7er bmw.

wie wärs, wenn jeder das zahlt, was er an kosten verursacht? jeder zahlt für sich selbst, wäre das nicht fair, anstatt andere für sich zahlen zu lassen? das wäre doch die ultimative gerechtigkeit...

dafür bin ich nicht, keineswegs. aber: die selbstgefälligkeit, mit der du einfach so verlangst, dass der und der mehr zahlen sollen und quasi am besten sich gar nicht erst beschweren sollen, stößt mir übel auf.

wie wärs, wenn du einfach 10% mehr zahlst als alle anderen...und sei bloß leise, denn man könnte dich auch 20% mehr zahlen lassen.

dieses selbstherrliche getue kann ich einfach nicht ab...
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02.02.2010 15:36 Uhr von Lord_Dragon
 
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Kopfpauschale: finde ich in Ordnung, wenn es alles vernünftig umgesetzt wird.
Sozialausgleich erfolgt dann über Finanzamt. Die Menschen, die weniger verdienen kriegen Zuschüsse.

PKV wird durch Kopfpauschalen unatraktiver, somit bekommt GKV auch mehr Zahler rein. Junge Gutverdiener wechseln wegen des Geldes in die PKV. Und wenn man aber in der GKV 160 EUR zahlt und in der PKV 200 EUR, dann würden auch weniger Leute in die PKV gehen. Bei Selbständigen ist es genau so. Haupberuflich Selbständiger muss ca. 300 EUR in der GKV zahlen, obwohl er vielleicht am Anfang nur 1000 EUR Einnahmen hat. Er geht doch leiber in die PKV, wo er nur 200-250 EUR bezahlen muss.

Außerdem muss auch mehr Transparenz rein.
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02.02.2010 16:00 Uhr von micha1978
 
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@BastB: "Ohne die PKV wäre auch die Behandlung von GKVlern deutlich schlechter, da sich moderne Behandlungsmethoden und Geräte durch die PKV überhaupt erst finanzieren lassen."

Was zu beweisen wäre.
Das Problem ist das zu viel Gelder durch irgendwelche korrupten Machenschaften versenkt werden.
Wozu brauchen wir 200 verschiedene Krankenkassen mit mindesten genauso vielen Managergehälter.
Jetzt komm bloß nicht "durch den" Konkurrenzkampf wird alles billiger. Das sehe ich momentan nicht und ist auch nicht zu erwarten --siehe Stromanbieter
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02.02.2010 16:13 Uhr von Lord_Dragon
 
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Krankenversicherung: Krankenversicherung ist ja nicht Steuer. Hier sollte Solidarität zwischen einem gesunden Menschen und einem kranken Menschen herrschen. Bei Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung kriegt man mehr Leistungen, wenn man mehr einzahlt. Bei Krankenversicherung wird man nicht besser behandelt, wenn man 600 EUR im Monat bezahlt. Man wird wie alle anderen Versicherte behandelt. Deswegen ist es in Ordnung, wenn die Kosten auf alle Versicherte umgelegt werden. Wer weniger verdient wird durch Zuschüsse unterstützt.
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02.02.2010 17:04 Uhr von Alice_undergrounD
 
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@ fallobst und BastB: ja, ich weiss in der tat sehr genau, wie viel ein normaler Kassenarzt verdient ;) :p

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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02.02.2010 17:06 Uhr von ArrowTiger
 
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@fallobst: -- "soweit ich weiß ist es in vielen südost-asiatischen ländern gang und gebe mit den 2 unterschiedlichen preisen für touristen und einheimische, aber das wird unter dem tisch gemacht"

Hatte ich auf den Kanaren kürzlich auch erlebt. Da wurde das sogar auf der Rechnung so ausgewiesen.
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02.02.2010 17:12 Uhr von ArrowTiger
 
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@micha1978: -- "Leute die man als "schwer Reich" betiteln würde (also jenseits der Millionengrenze) bezahlen eher weniger auch wenn es nur darum geht Steuerschlupflöcher oder Gesetze am Rande der Grauzone auszunutzen."

Ist zwar schon ein paar Jahre her, ich erinnere aber noch die Aussage des Steuerprofs eines Kollegen von mir. Der zahlte trotz Professorengehalt wohl gerade mal ein paar Hundert DM pro Monat, und sagte dazu, daß es erst ab einem bestimmten (und nicht geringen) Mindesteinkommen möglich wäre, gewisse Steuerschlupflöcher zu nutzen, die zu solch einer geringen Belastung führen könnten. Als Normalverdiener wäre dies nicht machbar.

Insofern bestätigt dies wohl deine Aussage.
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02.02.2010 18:24 Uhr von fallobst
 
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@ micha: ja sicher gibts konkurrenzkampf, allerdings nur, wenn die leute auch ihren arsch erheben und die kasse wechseln anstatt alles so hinzunehmen, ein bisschen zu nörgeln und die hände wieder in den schoß zu legen. druck muss man mit den füssen machen, nicht mit leeren worten... war schon immer so

und bei den stromanbietern hast du doch keinerlei konkurrenzkampf. 4 große anbieter, denen immer wieder kartell-absprachen vorgeworfen werden... da kann es keinen (oder nur sehr geringen) wettbewerb geben.
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02.02.2010 18:25 Uhr von fallobst
 
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@ arrowtiger: ich habe solche sachen vor allem aus thailand und indonesien gehört, war aber noch die da, von daher...
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03.02.2010 11:34 Uhr von Biovital22
 
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Das ist das Problem: der FDP, die Kopfpauschale einführen trifft immer die, die sowieso nicht viel oder zu wenig haben unterstütz aber fast schon wieder die Klientell der FDP.

Probleme haben aber auch die anderen Parteien mit der Gesundheitspolitik und das schon seit Jahren. Sind wir doch mal ehrlich, das Gesundheit nicht mehr Finanzierbar ist hören wir doch von unseren Politikern schon seit zwanzig Jahren. Das im wesentlichen die Pharamindustrie dafür verantwortlich ist hören wir auch schon seit ewigen Zeiten.

Das aber seit Jahren, Mittlere, kleine Einkommensbezieher und die Sozialschwachen die Zeche Zahlen da redet keiner drüber.
Ständig hört man Lohnverzicht, maßlosigkeit bei Tarifverhandlungen und was machen die Ärzte, deren Einkommen ist in den letzten Jahren dank der Politiker gestiegen. Und der grösste Kostenverursacher (Pharmakonzerne) in dieser Geschichte, reitet auf Goldenen Kälbern durchs Revier.

Das Argument; im Ausland kann man höhere Preise nicht durchsetzen und hierzulande werden die Bürger abgezockt. Die Ärzte leisten dem auch noch Vorschub, in dem nicht immer die Kostengünstigeren Generica sondern teurere Medikamente verordnet werden. Ob die wohl auf deren Gehaltslisten stehen?

Die Kopfpauschale ist jedenfals kein geeignetes Mittel dies zu änderen. Hier hilft nur eins nämlich die Preise für Medikamente mit einer gesetzlichen Obergrenze zu versehen.

Sicher sollen Pharmakonzerne verdienen, aber bitte schön an denen die es sich leisten können.
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03.02.2010 11:55 Uhr von Biovital22
 
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Hallo Lord_Dragon: das was du da erzählst glaubst du doch selber nicht oder?
"finde ich in Ordnung, wenn es alles vernünftig umgesetzt wird. Sozialausgleich erfolgt dann über Finanzamt. Die Menschen, die weniger verdienen kriegen Zuschüsse."

Das wäre doch weiter nichts als eine Umverteilung des Geldes, hier wegnehmen und da hin geben so ein Blödsinn.

"PKV wird durch Kopfpauschalen unatraktiver, somit bekommt GKV auch mehr Zahler rein. Junge Gutverdiener wechseln wegen des Geldes in die PKV."

Auch diese Aussage ist absoluter Quatsch, als junger Gutverdiener Zahle ich sowieso weniger in der PKV, aber die Leistungen die ich bekomme sind viel besser als in der GKV.
Wer würde denn von der PKV in die GKV wechseln zu schlechteren Bedingungen.

Ausserdem wird die Politik genügend Schlupflöcher für ihre Klienteel lassen, sollte die Kopfpauschale kommen, dafür wird alleine die FDP schon sorgen.

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