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Verurteilung: Stalking auf StudiVZ im offenem WLAN

Um ihren Ex-Freund und dessen Freundin über das Soziale Netzwerk studiVZ ausspionieren zu können, hat eine 29-Jährige ein offenes WLAN-Netzwerk ihres Nachbarn verwendet. Die aus Hamburg stammende Frau wurde nun verurteilt.

Unter einer falschen weiblichen Identität erschlich sie sich sodann das Vertrauen der neuen Lebensgefährtin ihres Ex-Freundes. Die dabei erlangten Informationen nutzte sie unter Verwendung einer männlichen Scheinidentität und versuchte die neue Freundin schlecht zu machen.

Da die 29-jährige Stalkerin bei ihrem Vorhaben allerdings "Datenspuren" im Internet hinterlassen hatte, konnten die Mails zu dem DSL-Anschluss ihres Nachbarn zurückverfolgt werden. 600 Euro muss die in Hamburg lebende Frau wegen Schwarzsurfen, Stalking und falscher Verdächtigung bezahlen.


WebReporter: chriz82
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Netzwerk, Webseite, Verurteilung, Stalking, StudiVZ
Quelle: www.heise.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2010 00:15 Uhr von Katastrophenschutz
 
+5 | -1
 
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LOL: "Schwarzsurfen" *lach mich weg
hab ich ja noch nie gehört ;-)

Tausende surfen auf irgendwelchen freien WLAN´s
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02.02.2010 00:21 Uhr von BigNose82
 
+2 | -2
 
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@Katastrophenschutz das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es unter Strafe verboten ist. Ob nun der juristisch korrekte Begriff "Schwarzsurfen" ist - ok - aber machen sollte man es auf jeden Fall nicht...
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02.02.2010 00:32 Uhr von Katastrophenschutz
 
+3 | -2
 
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@BigNose82: Weil die Behörden einen dann schlecht bzw. garnicht überwachen können. Nutzerprofile bestimmter IP´s wären unbrauchbar, weil mehrere Nutzer dahinterstecken u.s.w.

Ansonsten tuht "schwarzsurfen" niemanden weh *meine Meinung
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02.02.2010 00:46 Uhr von nonotz
 
+2 | -1
 
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lol: Die Polizei ermittelt allen Ernstes wegen so was?
Als hätten wir in DE nicht genug andere Probleme...
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02.02.2010 09:22 Uhr von Jaecko
 
+2 | -0
 
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Schwarzsurfen? Simmer hier in der U-Bahn?...

Ganz was neues.
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02.02.2010 09:39 Uhr von maki
 
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DummiVerZeichnis mal wieder -: ich dachte, diese Zusammenrottung arbeitsscheuen Gesindels sei endlich verboten...
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02.02.2010 10:17 Uhr von EvilMoe523
 
+0 | -0
 
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Dumme Frage aber ist das Nutzen eines offenen W-LANs in der Nachbarschaft echt verboten?

Ich mache das zwar nicht, habe mein eigenes Netz, aber ich dachte immer Leute die ihr Netz nicht verschlüsseln, wenn auch unwissentlich, stellen es somit zur Verfügung?

Und zusätzlich dachte ich immer, für Dummheiten die ein fremder Nutzer über das ungeschützte W-LAN macht, sei immer der Besitzer verantwortlich?

Was dieses hin und her Mailen mit fremden Idenditäten angeht, da hätte ich übrigens auch nicht drauf getippt dass Dies kriminell ist. Macht das nicht jeder zehnte Internet-User sich im Netz als Irgendwer ausgeben? Spionage ist auch ein eigenartiger Begriff, wenn man bedenkt, dass die Informationen immer noch freiwillig ausgeplaudert wurden.

Also ich seh jetzt das Verbrechen nicht, wofür genau blecht sie jetzt 600€ ?
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02.02.2010 10:50 Uhr von BigNose82
 
+0 | -1
 
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@Katastrophenschutz: haaach Gott, ewig diese Leier wegen des Ausspähens irgendwelcher Benutzerdaten....ich kanns nicht mehr hören... Sieh es doch mal ganz pragmatisch: Es ist Diebstahl. Jemand benutzt unerlaubt (wenn auch frei zugänglich) eine Leistung für die du zahlst. Wenn du in deinem Vorgarten einen Wasseranschluss für die Blumen hast, würdest du ne riesen Welle schieben wenn du jemanden dabei erwischst während er sich ein paar Kanister füllt...

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