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Soziologin Kelek: Muslimen fehlt die Fähigkeit zur Selbstkritik

Die türkischstämmige deutsche Soziologin Necla Kelek hat erneut Kritik an ihrer eigenen Religion und Muslimen geübt. Kelek sagte unter anderem, Muslimen mangele es an der Fähigkeit, Selbstkritik zu üben. Kelek wird seitens Kritikern "Islamophobie" fundamentaler Natur vorgeworfen.

Zur Frage zum Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen sagte Kelek, dass die Parallelgesellschaften funktionieren würden. Es werde türkisches Fernsehen gesehen und türkische Zeitungen gelesen, die Abschottung gegenüber Nichtmuslimen sei gewollt, sich in die Gesellschaft einzubringen unerwünscht.

Auf die Frage, ob es eine Grenze bei Kritik am Islam gäbe, antwortete Kelek, dass Muslime unfähig dazu seien und eine Kultur des Beleidigtseins inne hätten. Muslime sind Kelek zufolge nicht in der Lage, konstruktive Kritik anzunehmen und sich mit Realitäten zu befassen und daraus Lehren zu ziehen.


WebReporter: Pia25
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausland, Interview, Muslim, Moslem, Fähigkeit, Selbstkritik
Quelle: www.welt.de
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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2010 20:29 Uhr von fridaynight
 
+33 | -5
 
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wow: schade um sie. Will gar nicht wissen wie viele Morddrohungen sind nun bekommt .. was ihre Aussagen ja bestätigt.
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01.02.2010 20:56 Uhr von Neverend
 
+7 | -23
 
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01.02.2010 20:59 Uhr von kloppkes
 
+15 | -3
 
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Alle Kriminellen abschieben: Alle Kriminellen abschieben, dann gibts auch keine Parallelgesellschaften.
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01.02.2010 21:00 Uhr von rivercola77
 
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Ich halte ja: nicht viel von Rot/Grün, habe mich auch nie viel für Politik der Emanzipation interessiert, aber schon irgendwo armseelig dass die einzigen Frauenrechtler und Gegner einer patrialischen Gesellschaft in Deutschland einen Migrationshintergrund haben.

Das Thema war mal sooo groß in Deutschland, wo sind die alle hin ? Kann doch mathematisch nicht sein dass jede deutsche Emanze entweder vor dem Islam kuscht oder unerschüttlich am Dogma "Islam ist Frieden" hängt ?
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01.02.2010 21:01 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -21
 
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01.02.2010 21:08 Uhr von kommentator3
 
+17 | -2
 
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Für so eine Erkenntnis: brauche ich keine Soziologin.

Dafür muss ich nur in diverse Islam Theads bei Shortnews gucken. Da bestätigen die weitaus meisten Muslim-Kommentatoren haargenau diese Thesen.
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01.02.2010 21:16 Uhr von hugrate
 
+9 | -0
 
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...die dame: lebt seit bekanntwerden dieser "news" gefährtlich...
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01.02.2010 22:41 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -14
 
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02.02.2010 09:47 Uhr von maki
 
+1 | -15
 
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02.02.2010 10:10 Uhr von maki
 
+2 | -13
 
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02.02.2010 12:01 Uhr von nostre2008
 
+2 | -13
 
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02.02.2010 13:18 Uhr von datenfehler
 
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gar nicht so verkehrt, aber "Muslime sind Kelek zufolge nicht in der Lage, konstruktive Kritik anzunehmen und sich mit Realitäten zu befassen und daraus Lehren zu ziehen. "
Wenn ich mir so die Haltung der kath. Kirche zu deren Vergehen im Mittelalter ansehe, die Nichteinmischung während des Holocausts... die vielen missbrauchten Kinder... die systematische Ablehnung und teilweise Sabotage gegen die Wissenschaft über das letzte Jahrtausend... (hui, wenn ich da noch richtig loslegen würde, könnte ich noch einige Seiten füllen) und man dann die Tatsache bedenkt, dass die kath. Kriche nur, wo es wirklich absolut nicht mehr anders ging, aber dann auch nur minimalst, ein Schuldzugeständnis (aber dann auch nur gaaaaanz leise) gemacht hat; man kann die Kritik wohl auf alle Religionen ummünzen. Nicht, dass hier wieder Christen meinen, sie sind außen vor. Hier bei SN wird ja gerne mal blind gegen Muslime geschimpft, ohne zu beachten, dass man selbst in einem Glashaus sitzt. *g*
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02.02.2010 13:37 Uhr von Shabout
 
+2 | -8
 
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Undifferenziert: Zitat:
Muslime sind ... nicht in der Lage, konstruktive Kritik anzunehmen und sich mit Realitäten zu befassen und daraus Lehren zu ziehen.
/Zitat

Betrifft das ALLE MUSLIME oder nur WENIGE oder eine MEHRHEIT ? Was meint die Frau Kelec denn nun? Um welche Muslime geht es denn hier genau? Fr. Kelec sollte einfach ein bischen genauer formulieren, dann ist ihr der Beifall aus der populistischen Schmuddelecke auch nicht mehr so sicher.
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02.02.2010 14:46 Uhr von iamrefused
 
+3 | -1
 
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als ob die: das verstehen würden :D

das ist so als würde man gegen einen wand reden!!!! es hat einfach keinen sinn. wenn dann kommt nur zurück: ey isch fi*** disch :P
also ich hab die erfahrung gemacht das es die mehrheit ist.
ich kenne allerdings nur 2-3 freidliche ausnahmen im gegensatz zu 100 brutalo dingensdabumensda :-)

[ nachträglich editiert von iamrefused ]
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02.02.2010 16:23 Uhr von Shabout
 
+0 | -3
 
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So wie Fr. Necla K. hier zitiert wird, entsteht ein vollkommen falsches Bild über die "Muslime". Necla K. bekennt sich selbst zum Islam ...

ZITAT: Ich bin eine Muslimin, die sich kritisch mit ihrer Religion auseinandersetzt und den Islam für die Bürgergesellschaft öffnen will. /ZITAT

Selbstverständlich meint sie mit "den Muslimen" schonmal nicht ALLE Muslime, denn das würde sie selbst als unbelehrbar und irrational einschließen. Worum es Fr. K. geht ist doch eindeutig die fundamentalistische Interpretation des Islam und nicht die Gesamtheit der Muslime. Insoweit ist der Eröffnungspost irreführend und manipulativ dargestellt, wenn aus dem Interview bewußt nur teilweise und unvollständig zitiert wird.
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02.02.2010 19:59 Uhr von kommentator3
 
+2 | -1
 
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@Datenfehler: es geht nicht um Geistliche oder Institutionen oder Geschichte sondern um den heutigen Durchschnittsgläubigen.
Komm uns doch nicht mit dem christlichen Mittelalter um die heutigen Fehler der Muslime zu relativieren.

[ nachträglich editiert von kommentator3 ]
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02.02.2010 23:06 Uhr von edi.edirne
 
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Also nochmal von vorne! Frau Necla Kelek und ich werden in naher Zukunft ein Buch schreiben, indem es um eine junge Muslima (19) geht, die dazu gezwungen wurde ein Kopftuch zu tragen. Mit 18 nimmt sie das Kopftuch ab und wird brutalst von ihrem Vater und dem älteren Bruder zusammen geschlagen. Danach verliebt sie sich in einen Deutschen und flieht mit ihm. Die Familie sucht und findet sie auch... Den Schluss verrat ich noch nicht... Aber ich werde euch sagen was ich mit dem Geld mache, dass ich damit verdiene: Ich werd mir eine riesen Villa mit homie Necla auf Antalya kaufen und werde mich über die Dummheit des Westens tot lachen...

Und jetzt zur Realität:

Ich höre hier ständig etwas über die Unfähigkeit, Kritik zu ertragen. Doch leider habe ich noch nie KONSTRUKTIVE Kritik gesehen. Alles was ich sehe sind beleidigende, verallgemeinernde Aussagen über Menschen, die keine Ahnung vom Islam haben. Greifen sich einen Satz aus dem Koran und sagen: "Hier, siehst du wie pöse pöse der Islam ist?!" Toll, einfach klasse Argumentation. Nimm dir das Mobidik-Buch und schlag dort nach. Da findest du auch pöse pöse Stellen...
Dann gibt es Leute, die nicht mal wissen, was Kultur und was Religion ist. Kleine Mädchen werden beschnitten --> Der Islam ist schuld. Frauen werden geschlagen --> Der Islam ist schuld. Kleine türkische / arabische Jungs schlagen, rauben, bedrohen --> Der Islam ist schuld... Wenn aber kleine Jungs von Pristern gef***t werden, Babys in Blumenkästen begraben werden, inzest betrieben wird ist es nicht das Christentum was an den Pranger genommen wird. Nein, es sind Geisteskranke! Die Religion wird nicht erwähnt, weil sie nichts zur Sache tut. Aber der Islam ist schuld...
Frauen wie Necla Kelek haben genauso viel mit dem Islam zutun wie ein großteil der SN-User mit dem Christentum. Rein garnichts! Deswegen kann man hier nicht davon sprechen, dass es sich um eine Person handelt, die in Verbindung mit dem Islam steht. Sie hat eine "Marktlücke" gefunden um sich zu etablieren. Und daraus schlägt sie Kapital, mehr nicht.

"die Abschottung gegenüber Nichtmuslimen sei gewollt, sich in die Gesellschaft einzubringen unerwünscht."

Na sieh mal einer an. Wer will den das nicht? Die Obermuftis? Die Eltern? Wer soll das sein? Und in welche Gesellschaft soll man sich den einbringen? In die gleiche Gesellschaft von der man nicht akzeptiert wird? (siehe Karnevalsprinz) Oder die Gesellschaft, die einem keine Arbeit gibt, weil man aus Neuköln, Pankov oder Ehrenfeld stammt? Na dann vielen Dank für die "sachliche" Argumentation Frau Kelek.

"Muslime sind Kelek zufolge nicht in der Lage, konstruktive Kritik anzunehmen und sich mit Realitäten zu befassen und daraus Lehren zu ziehen. "

Möge mir die Liebe Frau doch mal mit KONSTRUKTIVER KRITIK kommen. Danach können wir weiter reden. Desweiteren emphehle ich ihr sich mal mit nem Psychater über ihre Realitätswahrnehmung zu unterhalten. Diese scheint für sie selbst das größte Problem zu sein.

[ nachträglich editiert von edi.edirne ]
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03.02.2010 00:52 Uhr von edi.edirne
 
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@agatoll: "Hast du mir aber bestätigt, ich bin immer konstruktiv. :-)"

Ausnahmen bestätigen die Regel meine Liebe ;-)

"Diese Kritik gibt es, Seyran Ates, Mina Ahadi oder Ayyan Hirsi Ali sind produktiv..."

Agatoll, dass ist keine Kritik gegenüber dem Islam, sondern Kritik gegenüber dem streng kulturellen Familienleben speziel bei Frauen aus dem arabisch/ muslimischen Raum. Oder willst du mir jetzt sagen dass es keine häusliche Gewalt in deutschen Familien gibt?

Das mit dem Buch war nicht erst gemeint. Ich hoffe du hast die poante verstanden :-)
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03.02.2010 18:10 Uhr von cheetah181
 
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Kreter: Alle Kreter lügen: "Die türkischstämmige deutsche Soziologin Necla Kelek hat erneut Kritik an ihrer eigenen Religion und Muslimen geübt. Kelek sagte unter anderem, Muslimen mangele es an der Fähigkeit, Selbstkritik zu üben."

Sehe nur ich hier einen logischen Fehler?
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03.02.2010 20:10 Uhr von kommentator3
 
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@cheetah181: offenbar.

Es geht hier um Aussagen über statistische Häufungen bei bestimmten Gruppen, nicht um Aussagen die 100% auf jeden einzelnen dieser Gruppe zutreffen.

Wenn von 100 Moslems 80 nicht selbstkritisch sind, aber von 100 Christen nur 20, dann darf man durchaus behaupten, dass:

"Moslems nicht zu Selbstkritik fähig sind".

Diese Aussage wird dann auch nicht durch einzelne Gegenbeispiele widerlegt.
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03.02.2010 23:24 Uhr von cheetah181
 
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kommentator3: Gutes Argument, trotzdem ist das hier etwas überspitzt dargestellt finde ich. In der Quelle fallen folgende Äußerungen:

Kelek: "Es mag so aussehen, als hätten Seyran Ates, Hamed Abdel-Samad oder ich als Muslime eine gewisse Alleinstellung, was Kritik am Islam angeht, aber wir sind nur die Spitze des Eisbergs.[...]Zum anderen zeigt sich, dass Personen wie ich, die weder institutionelle Macht noch ein universitäres Netzwerk haben, allein mit Fakten und Argumenten eine Debatte anstoßen können. Das zeichnet unsere Bürgergesellschaft aus."

Das gibt doch zumindest Hoffnung, obwohl diejenigen, die hier oft verallgemeinern das vielleicht nicht gerne hören.

Kelek: "Für eine flotte Überschrift kann manchmal auch ein Redakteur nichts. Das sehe ich nach. Für mich zeigt sich dabei aber, dass einige Intellektuelle in diesem Land zutiefst verunsichert sind. Anstatt genau hinzusehen, wer wie argumentiert, wird der verbale Hammer geschwungen."

Das lässt sich auch gut auf die Gegenseite übertragen, speziell auf Kommentare hier bei SN. (natürlich sind da die wenigsten intellektuell) Da sehe ich auch sehr wenig Selbstkritik von den "Islamgegnern", wenn mal jemand über die Stränge schlägt und liberale deutsche Politiker mit Migrationshintergrund dazu auffordert das Land zu verlassen oder Schlimmeres. ( http://www.shortnews.de/... - 1. Kommentar)

Dass Christen vermehrt zu Selbstkritik fähig sind bezweifle ich übrigens. Es ist ein Grundzug der monotheistischen Religionen zu glauben man hätte den "einzig wahren Gott". Wozu da Selbstkritik? Natürlich wurde die Bibel für viele "entzaubert" ("interpretier was dir passt"), während sicher mehr Menschen den Koran in der ein oder anderen Form wörtlich nehmen.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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04.02.2010 01:29 Uhr von cheetah181
 
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Metallpresse: Hier ist nicht die Krankheit, sondern eine Aversion mit "Phobie" gemeint. Man kann es auch übertreiben mit dem Verfolgungswahn.

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