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USA: Atomkraftwerk in Illinois aufgrund eines kritischen Fehlers abgeschaltet

Ein Defekt an einem der Haupttransformatoren im Kernkraftwerk La Salle, Illinois, hat das Reaktorsystem dazu veranlasst, sich automatisch herunterzufahren.

Eine Schraube des Speisewasserpumpenmotors war gebrochen und hatte das Notaus verursacht. Experten konnten einen Produktions- und Materialfehler der Schraube als Auslöser des Bruchs ausmachen.

Der Ausfall des Speisewasserzulaufs habe die Funktion des Reaktor-Sicherheitssystems kritisch herabgesetzt. Der Bericht des US Nuclear Regulatory Commission (NRC) ließ verlauten, dass das Sicherheitsystem bei einem Notfall vermutlich nicht mehr korrekt gearbeitet hätte.


WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Fehler, Atomkraftwerk, Atomkraft, La Salle
Quelle: www.readers-edition.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2010 12:14 Uhr von Noseman
 
+8 | -1
 
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Die Pyramiden: sind noch nicht mal 5000 Jahre alt.

Auch wenn die Chance pro Jahr astronomisch klein ist, dass etwas passiert, irgendwann wird etwas passieren. Und dann ist die Kacke am dampfen.

Ich halte diese Technik für unverantwortlich, nicht nur wegen des Enlagerproblems; das allein reicht aber für sich schon aus.
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01.02.2010 12:20 Uhr von br666
 
+6 | -5
 
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Nun ja, bei der anfälligen Technik, isses kein Wunder. Auch unsere AKW´s sind hoffnungslos überaltert. Wenn da mal was passiert, könnt ihr getrost die Schuld den Grünen Öko-Terroristen geben.
Hätten wir vor 20 Jahren angefangen, weiter an der Technik zu arbeiten und die AKW´s sicherer zu gestalten und auf dem neuesten Stand zu halten, dann wären wir Deutschen heute in dieser Technik weltweit führend und man würde uns die Dinger aus der Hand reissen.
Aber nein, die Grünen wollen ja am liebsten, das wir alle wieder in Höhlen leben. Hätten sie in den letzten sieben Jahren ihrer Regierungszeit ja auch fast geschafft. Zum Glück wurden diese Umwelt-Taliban vorher gestoppt und konnten nicht noch mehr Unheil anrichten. Ok, bin jetzt etwas vom eigentlichen Thema abgeschweift, musste aber sein .-)

Auch an der Endlagertechnik hätte man in den letzten 20 Jahren so einiges bewegen können. Aber wer Stillstand säht wird Rückschritt ernten. (Geiler Spruch, der war von mir! :-))

[ nachträglich editiert von br666 ]
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01.02.2010 12:25 Uhr von Noseman
 
+2 | -0
 
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Auch die neueste Technik: wird ein Risiko nur minimierem, aber keinen Unfall auschließen können.
Du räumst ja quasi ein, dass die veralteten AKWs ein Risiko darstellen. Dasselbe würden wir aber in 20 oder 30 Jahren wieder sagen, wenn wir jetzt hochmoderne Dinger neu bauen würden.

Allein der Faktor Mensch macht es schon wahrscheinlich, dass irgendwann (wieder!) ein schrecklicher Zwischenfall passiert; ist bloß eine Zeitfrage.
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01.02.2010 12:26 Uhr von rabbi5000
 
+1 | -1
 
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ist euch mal aufgefallen: dass es immer nur bei akw´s Probleme an den Transformatoren gibt? letztens hat ja in deutschland einer gebrannt.....

in Kohle- Wind- und Wasserkraftwerken gibt es doch auch Trafos und mit denen ist alles in Ordung....

seeehr seltsam..... O_o
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01.02.2010 12:33 Uhr von Stivmaster
 
+2 | -1
 
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Alternative: Energie, Wo sind denn unsere schlauen köpfe? mit den ideen. lasst die fantasie laufen damit es ungefährlicher wird für uns und die umwelt. Noseman hat recht wenn was passiert dann ist´s vorbei tschernobyl bester beweis und? soll die welt überall dann radioaktiv verseucht sein? das unsere nachkommen behinderungen bekommen und und und? lieber nicht.

Atomenergie ist zwar einer der größten energieerzeuger aber wenn man noch mehr forscht kann man diese Bomben still legen , nur dann der abfall :-D das wurde nicht konkret durch dacht was für ursachen auftauchen...

Weg damit!!!
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01.02.2010 12:56 Uhr von borgworld2
 
+2 | -2
 
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rabbi5000: Es hat auch schon in anderen Kraftwerkstypen gebrannt.
Aber das wird nicht so hochgebauscht, da warscheinlich hier das Kraftwerk oft nicht abgeschaltet wird.
AKWs werden wegen "jedem Mist" runtergefahren und zack hat man seine Schlagzeile.
Ein weiterer Grund ist bestimmt, dass ein AKW eine ganz andere Leistung abliefert als ein Kohlekraftwerk, ich vermute hier wird diese Technik auch mehr gefordert wesewegen es öfter zu Fehlern kommt.

Dennoch bleibe ich dabei, es ist nicht schlimm wenn ein AKW abgeschaltet wird, für mich bedeutet dies, dass die Sicherheitsmassnahmen gegriffen haben.
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01.02.2010 15:11 Uhr von Bender-1729
 
+1 | -0
 
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@ Atomkraftgegner: Um das direkt klazustellen, ich bin auch kein überzeugter Atomkraftbefürworter, ABER man muss das Ganze auch mal realistisch und vorallem logisch betrachten. Man kann nicht immer nur "Alles doof! / Gegen alles!" schreien, ohne auch mal die Konsequenzen zu überdenken.

Momentan existiert nunmal keine (brauchbare) Alternative zur Atomkraft und bevor dem nicht so ist, finde ich, dass die gesamte Pro- / Kontra Atomkraft Diksussion irgendwie das Thema verfehlt. Was würde denn passieren, wenn man wirklich von Heute auf Morgen alle AKW abschalten würde? ... Wir hätten nicht ausreichend Strom in Deutschland. Erst muss eine vernünftige Alternative her (... und jeden Quadratkilomenter Deutschlands mit 5 Windkfraftanlagen vollzustopfen, welche die gesamte Landschat verschandeln und trotzdem nichteinmal 10 % des Strombedarfs decken ist für mich im Sinne des Umweltschutzes definitiv KEINE vernünftige Alternative ...) , dann kann man über das Abschalten der AKW nachdenken.

Außerdem ist die Behauptung, dass AKW heute um ein vielfaches sicherer wären, wenn die Forschung nicht seit Jahrzehnten "sabotiert" würde bei etwas logischer Betrachtungsweise auch nicht ganz von der Hand zu weisen.

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]
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01.02.2010 18:52 Uhr von makabere_makkaroni
 
+0 | -3
 
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Die News: bestätigt mich nur in meiner Auffassung, AKWs so früh wie möglich abzuschalten. Die Sicherheitsrisiken sind einfach zu groß, und niemand kennt eine gescheite Lösung für den Müll...
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02.02.2010 12:07 Uhr von Mixuga
 
+1 | -0
 
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@autor: "Ein Defekt an einem der Haupttransformatoren im Kernkraftwerk La Salle, Illinois, hat das Reaktorsystem dazu veranlasst, sich automatisch herunterzufahren."

So etwas kann aber auch nur jemand schreiben, der von Elektrotechnik NULL-Ahnung hat. Der Bruch an der Schraube der Speisewasserpumpe ist die Ursache. Aufgrund dieses Bruches, kam es mit Sicherheit zu einer Sicherheitsabschaltung des Transformators wegen Überlast, da die blockierte Speisewasserpumpe schlichtweg zuviel Strom zieht (mal einfach ausgedrückt). Und im Übrigen: Das kann nie im Leben der Haupttransformator gewesen sein sondern mit Sicherheit der Eigenbedarfstransformator.

Fazit: Die Sicherheitssysteme haben funktioniert.

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