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eBooks: Macmillan setzt sich gegen Amazon durch

Amazon verlangt für die angebotenen eBooks gewöhnlich nur 9,99 US-Dollar. Aus diesem Grund kam es zu einer medienwirksamen Preisschlacht mit Macmillan, einem amerikanischen Großverlag.

Macmillan forderte für die von dem Verlag angebotenen eBooks einen höheren Preis. Amazon war zu Beginn der Auseinandersetzung allerdings nicht bereit, diesen höheren Preis zu verlangen. Nun kapituliert Amazon und stellt die Macmillan-eBooks zu einem Preis von 12,99 bis 14,99 USD ein.

Amazon bezeichnete die höheren Preise für eBooks als unnötig. Man warte nun auf die Reaktion der Kunden. Erwähnenswert ist auch, dass Macmillan einer der ersten Verlage war, der eine Kooperation mit Apple bekanntgab.


WebReporter: markusschranner
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Apple, Amazon, E-Book, Preisschlacht, Macmillan
Quelle: www.heise.de

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01.02.2010 12:14 Uhr von vmaxxer
 
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ja genau: so vorausschauend und konditioniert... auf das man die Kunden richtig schön melken kann. 13$ für das recht ein Buch auf einem festgelegtem Gerät lesen zu dürfen (ohne Rechte an dem Buch selber, also nichtmal ein erwerb von Eigentum).

So wird das nichts.
Möglichkeit A:
Ich kaufe ein Buch. Ich kann es lesen. Egal wo und wie. Wenn ich es gelesen hab kann ich es ins Regal stellen und später (auch Jahrzehnte später) nochmal lesen. Wenn es mir nicht mehr gefällt kann ich es wieder verkaufen.
Möglichkeit B:
Ich kaufe (vermeintlich) ein Ebook. Das Ebook besteht aus wenigen Daten (einsen und nullen). Ich kann es nur auf bestimmten Geräten lesen. Wenn ich es gelesen habe kann ich es speichern und zum späterem lesen aufheben. Sollte sich aber mein Gerät ändern, sich etwas an den standards ändern, der Anbieter nicht mehr da sein kann ich es nicht mehr verwenden.
Wenn ich das Ebook nicht mehr mag darf ich es nicht weiterverkaufen (ein Eigentum daran hat man nicht erworben). Obwohl man das gleiche Geld bezahlt hat wie für ein gedrucktes Buch.

Möglichkeit C:
Man liest freie Ebooks auf freien readern und wartet bis die Urzeitlichen Verlagsdinosaurier ausgestorben sind. So lange wird das ohnehin nicht mehr dauern.

[ nachträglich editiert von vmaxxer ]

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