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"Blippy": Neues Social Media-Portal macht Einkäufe per Kreditkarte öffentlich

Mit dem neuen Web 2.0-Dienst "Blippy" wird es möglich, seine Einkäufe mit anderen zu teilen und zu diskutieren. Funktionieren soll das Ganze, indem man auf der Seite seine Kreditkartendaten und die Logins für die verschiedenen Onlineshops eingibt.

Die Idee ist jedoch nicht neu. Facebook wollte etwas ähnliches bereits vor einigen Jahren einführen. Allerdings waren es die Nutzer des Portals, die sich gegen diesen Service wehrten. Ob "Blippy" damit Erfolg haben wird, ist ebenfalls fraglich.

Nach den Informationen, die man in den AGB der Seite findet, möchte das Unternehmen die Möglichkeit, Daten mit sogenannten "vertrauenswürdigen Dritten" zu teilen. Datenschützer laufen bereits Sturm.


WebReporter: markusschranner
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Einkauf, Portal, Shopping, Social Media, Web 2.0
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2010 11:57 Uhr von alphanova
 
+5 | -0
 
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lol: das web 2.0 nimmt immer seltsamere formen an..
und es gibt tatsächlich leute, die auf der seite dann ihre kreditkartendaten und onlineshopdaten eingeben? allein das lässt mich schon sehr am gesunden menschenverstand einiger leute zweifeln. dazu kommt noch, dass diese leute dem "anbieter" anscheinend vertrauen, wenn der sagt, dass die daten nur mit vertrauenswürdigen dritten geteilt werden. da fällt einem doch nix mehr zu ein.. ich kann mir schon vorstellen, wer diese vertrauenswürdigen dritten sind..
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01.02.2010 12:28 Uhr von Thingol
 
+3 | -0
 
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Wie sowas geplant wird: Da sitzen dann paar Leute rum, die überlegen wie man schnell fett Kohle machen kann. Was braucht die Wirtschaft und für was zahlt sie auch einiges? Kontodaten von Kunden, mit denen man das Kaufverhalten verschiedener Kundenkreisen noch besser analysieren kann sind Gold wert. Okay, dachten sich dann die Betreiber dieses Social-Media-Portals, packen wir alle den langweiligen Kram in popiges Web-2.0-Format. Lassen wir die Benutzer sich gegenseitig vernetzen, machen auf Datenschutz und schon geben uns die User FREIWILLIG ihre sensiblen Kontodaten. Die verkaufen wir einfach an wie wir es nennen, "vertrauenswürdigen Dritten" und schon gibts für uns die nötige Kohle. Ein Hoch auf das Web 2.0.
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01.02.2010 15:05 Uhr von miyoko
 
+1 | -0
 
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Doppelte Moral: Wenn ich sowas hör, versteh ich die Welt langsam nicht mehr.
Einerseits heulen viele rum weil doch der "böse Staat" soviele Daten erheben will. Jeder heult rum, wenn man wieder ein "Datenleck" (ein besch**** Wort gab es dafür wohl nicht) aufgetaucht ist. Es wird sofort rum geheult.
Aber in Social Networks schmeisst jeder mit seinen Daten nur so um sich. Facebook, sVZ, wkw ist schon schlimm genug. Schlimm, weil sie Erfolg haben, durch Leute die auf ihre Daten selbst nicht aufpassen können/wollen. Man kann nur hoffen, dass sich sowas wie Blippy nicht durchsetzt.

Ansonsten braucht der Staat die Datenerhebnungen nicht mehr selbst zu machen. Da wird einfach die Datenbank von Social Networks angezapft und schon ist er fertig, der gläserne Mensch.

Man kann inzwischen nichtmehr den "Staat" oder "Großkonzerne" verantwortlich machen, für die immer stärker werdende Gläsernheit des Bürgers. Das haben wir selbst verschuldet. Das ist das eigentliche Problem, wie ich finde.
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08.02.2010 19:44 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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LOL: "Funktionieren soll das Ganze, indem man auf der Seite seine Kreditkartendaten und die Logins für die verschiedenen Onlineshops eingibt."

Wie muss man bitte drauf sein um überhaupt erst auf diese Idee kommen?

Ich hab noch nen Verbesserungsvorschlag: Man gibt einfach nur die Zugangsdaten für´s Onlinebanking ein...

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