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USA: Indianerstämme zwingen US-Regierung zur Einhaltung alter Verträge

Die Indianerstämme Amerikas zwingen die US-Regierung zur Einhaltung historischer Verträge, indem sie verstärkt das zwangsenteignete Land ihrer Vorfahren aufkaufen und es dann in staatliche Treuhandschaft geben. Seit Jahrhunderten drückt sich die Regierung um die Vertragseinhaltung.

Durch den Landkauf können die Ritualstätten der Indianervölker für alle Zeiten bewahrt bleiben. Die Ureinwohner Amerikas wollen so ihre Kultur für die Zukunft erhalten und die geheiligten Orte weiterhin für Beisetzungen und Zeremonien nutzen. Auch würde dieses Land für viele ein Einkommen liefern.

Derzeit haben 562 offiziell anerkannte Indianerstämme Land ihrer Vorfahren zurückgekauft (22 Millionen Hektar insgesamt). Viele Staaten bangen darum, noch mehr Land an die Ureinwohner zu verlieren und klagen sogar - zwar erfolglos - vor Gericht gegen die Landkäufe.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Regierung, Vertrag, Indianer
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2010 19:49 Uhr von kommentator3
 
+22 | -53
 
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31.01.2010 20:22 Uhr von kommentator3
 
+6 | -44
 
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31.01.2010 20:27 Uhr von arlene
 
+6 | -6
 
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Oho, ich muss nur die Überschrift lesen: "Indianerstämme zwingen US-Regierung zur Einhaltung alter Verträge".

Die werden ja gezwungen! Das ist Nötigung! Sofort verklagen und deren Tipis pfänden als Schmerzensgeld!

Wer Ironie findet, hat gut gesucht!
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31.01.2010 20:29 Uhr von arlene
 
+11 | -3
 
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Und was wem zusteht: sagen die Verträge, und wenn die sagen das es ihnen zusteht, steht es ihnen zu!

Brauchst hier garnet viel reden Kommentator3, das Recht gilt leider auch für Nachkommen von Ureinwohnern!
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31.01.2010 21:35 Uhr von Heidi1978
 
+7 | -4
 
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Die Indianer haben recht. Ich finde das die Indianer das so richtig gemacht haben.Weil die nur unter der USA nur leiden mussten.

Die USA und die verschiedenen Länder die sich dieses Land einfach genommen hatten, sollten nach meiner Meinung sogar noch mehr bestraft werden. Am besten wäre es, wenn die den Indianern das Land ganz zurückgeben würden.



[ nachträglich editiert von Heidi1978 ]
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31.01.2010 22:05 Uhr von fallobst
 
+8 | -5
 
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@ heidi: wieso sollte das besser sein? weißt du wie viele völkerwanderung es hier vor 2000 jahren gab? wie viele kriege und landverteilungen in den letzten 300 jahren hier auf deutschem boden stattfanden? soll das auch alles noch zurückgegeben werden? dem fürsten von baden oder dem könig von bayern oder sonstigen adeligen? man kann entschädigung zahlen etc., aber nicht altes unrecht mit neuem unrecht (enteignung und vertreibung von jetzigen einwohnern auf dem land) wiedergutmachen.

denk mal nach...

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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31.01.2010 22:18 Uhr von mysteryM
 
+5 | -3
 
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die wahren Amerikaner sind für mich die Ureinwohner Amerikas......
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31.01.2010 23:19 Uhr von BeaconHamster
 
+6 | -1
 
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Die Amerikaner wollen halt ihr Land. Da können sich die zugezogenen Europäer nicht gegen wehren.
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31.01.2010 23:29 Uhr von arlene
 
+3 | -0
 
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Das leider: war auf seine Sichtweise bezogen, ich hab damit überhaupt kein Problem.
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31.01.2010 23:49 Uhr von fallobst
 
+1 | -4
 
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@ baconhamster, dein kommentar lässt tief blicken: und wann genau wird man amerikaner? wie viele vorfahren muss man nachweisen, um als amerikaner zu gelten? die ganzen schwarzen sind dann wohl auch afrikaner, oder?

hmm, genauso haben die weißen vor 50, 100, 200 jahren auch argumentiert um deren rechte zu beschneiden und sie als menschen 2.klasse zu behandeln, wenn überhaupt. du besitzt zwar sicher kein baumwollfeld, aber sonst unterscheidest du dich nicht sonderlich von diesen leuten.
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01.02.2010 00:15 Uhr von BeaconHamster
 
+4 | -1
 
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Es ging mir um die Art der Einwanderung, nicht um: den Zeitraum. Bush wurde auch nicht auf "normale" Art und Weise Präsident.
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01.02.2010 01:44 Uhr von xGwydionx
 
+6 | -4
 
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Perverse USA: Zeigt mal wieder die Doppelmoral der USA. Sein eigenes Land kaufen müssen...Die USA haben den Grundsatz geprägt:Völkermord verjährt nicht. Okay, was ist dann mit den Völkermord an den Indianern? Nicht nur die Cariben sind komplett ausgerottet! Und Wounded Knee 1890 war noch das bekannteste Beispiel von Völkermord . Siehe auch den Link http://www.geschichteinchronologie.ch/...
Die Siedler waren ja oft genug gescheiterte oder geflohene Sträflinge!Jedenfalls in der Anfangszeit...
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01.02.2010 02:27 Uhr von damagistic
 
+2 | -0
 
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Richtig so: Kultur hat nunmal vorrang , vor der Dekadenz
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01.02.2010 08:45 Uhr von snfreund
 
+2 | -5
 
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nun ja, die lieben indianer sind nun mal auch keine waisenknaben gewesen und sind es bis heute nicht, sollen sich mal nicht so haben ...
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01.02.2010 09:50 Uhr von bueyuekt
 
+2 | -2
 
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@xGwydionx: Das mit den Indianern war kein Völkermord.
Das weiss doch jeder hier! Es existieren zig Beweise und
Untersuchungen, darüber die klar Belegen, dass die Indianer
nicht absichtlich vertrieben und Ermordet wurden.

Also hör auf mit solchen Lügen und Verleumdungen.

PS: Das war jetzt Sarkasmus.
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01.02.2010 10:22 Uhr von fallobst
 
+1 | -1
 
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@ sijamboi: ich bin mir ziemlich sicher es lassen sich noch ein paar nachkommen von adeligen aus dem 19. jhd. finden, die damals auch irgendwelche verträge hatten. aber du kannst das nennen wie du willst, wenn jetzt auf diesem land seit über 200 jahren andere leute leben, dann kannst du die nicht einfach enteignen und vertreiben, nur um dann muss es für diese verträge eine andere form der entschädigung geben.

was würdest du sagen wenn jetzt jemand ankommt und sagt er hat die besitzurkunde (oder seine eltern/großeltern einen vertrag mit der damaligen regierung vor 50 jahren) für das grundstück auf dem jetzt dein haus steht? nehmen wir mal an für den hausbau gab es keine einsprüche von stadtverwaltung etc.
und jetzt soll das grundstück auf einmal jemand anderem gehören und du musst verschwinden.

denkt doch mal nach. in der quelle steht die verträge sind vom ende des 18. jhd., also über 200 jahre alt. der 1.präsident der usa war george washington (1789-1797). die verträge wurden also in dieser zeit geschlossen. obama ist mittlerweile der 44. präsident nach 200 jahren. müssten wir uns etwa noch für verträge vom friedrich dem großen verantwortlich fühlen?

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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01.02.2010 12:34 Uhr von datenfehler
 
+2 | -0
 
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wenn man bedenkt das das GANZE LAND sowieso denen gehört... ist das bisschen, was sie den "Eindringlingen" wieder abnehmen ohnehin ein Witz!
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01.02.2010 12:47 Uhr von fallobst
 
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@ sijamboi: ja und was ist mit den leuten die auf diesem grundstück a,b und c leben und das schon vielleicht seit über 100 jahren? sollen da ganze familien vertrieben werden? ist es das was du für rechtmäßig hälst?
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01.02.2010 13:26 Uhr von fallobst
 
+1 | -0
 
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@ sijamboi: wenn jemand sein land freiwillig verkauft ist es ja in ordnung. ich rede von zwangsverkäufen. solange es die nicht gibt, hab ich kein problem damit.

allerdings ist das problem hierbei vor allem folgendes:

"...und geben es in staatliche Treuhandschaft....Das Treuhandland ist von örtlichen und staatlichen Gesetzen und Steuern ausgenommen, die meisten Bundesgesetze gelten allerdings....Einzelne Staaten und Kommunen wehren sich dagegen, dass weiteres Land dazukommt, denn ihnen entgehen damit Steuern, obwohl sie für Dienstleistungen wie Wasserversorgung und Kanalisation sorgen müssen."
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01.02.2010 13:41 Uhr von fallobst
 
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@ sijamboi: und was genau haben die kommunen und somit die dortigen steuerzahlenden familien damit zu tun? haben die die indianer ausgebeutet? wieso müssen die dafür aufkommen?
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01.02.2010 13:54 Uhr von fallobst
 
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@ sijamboi: aha, sehr aufschlussreich. du weißt es, willst es aber nicht verraten.... oder fällt dir einfach nichts mehr ein?
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01.02.2010 14:06 Uhr von fallobst
 
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@ sijamboi: was genau verstehe ich nicht? die tatsache, dass leute, die mit den verbrechen an den vorfahren der heutigen indianer nichts zu tun haben, dafür zahlen müssen?
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01.02.2010 14:08 Uhr von zocs
 
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Einfach gerecht: Ich drücke den Indianern alle Daumen !!! Und wünsche Ihnen alles Gute.

Auch frage ich mich, wann es denn eine "Entschuldigung" für die Afrikaner (afroamerikaner) für die 200 Jahre Leid gibt.

Tja ... dann wären da noch Vietnamesen, Iraker ... und viele andere.
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01.02.2010 19:38 Uhr von kommentator3
 
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@zocs: stimmt, die Deutschen wurden doch auch mal von Napoleon unterdrück, oder von den Römern oder .....
Für dieses jahrhundertlange Leiden meiner Vorfahren möchte ich jetzt entschädigt werden.

Das ist doch alles lächerlich!
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02.02.2010 14:58 Uhr von Pro-Contra
 
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Total bekloppt manche User hier! oO
"Die sollen sich mal nicht so haben die Indianer"
"Irgendwann ist Schluß, haben sie Pech wenn ihren Vorfahren das Land GERAUBT wurde!" -.-
Ihr Assis, euch mal von eurem Grundstück vertreiben und auf dem Grab eurer Vorfahren ne Party feiern oder so!

FUCKING USA! ~_~

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