31.01.10 16:06 Uhr
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Nach dem Aufbau Ost - Muss nun dem Westen geholfen werden?

"Solidarität darf keine Einbahnstraße sein", so argumentiert der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters beim Thema, ob nach dem Aufbau Ost nun ein Aufbau West stattfinden muss.

So brauchen die westlichen Kommunen 545,8 Mio. Euro für Investitionen, während die östlichen Kommunen lediglich 158,4 Mio. Euro benötigen. Weitere Beispiele wie zum Beispiel das Verfallen von Wilhelmshavener Straßenzügen oder das kurzzeitige Stilllegen der Wuppertaler Schwebebahn, zeigen den Bedarf.

Im Westen sieht auch der saarländische Ministerpräsident Peter Müller "erheblichen Modernisierungsbedarf".


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Bürgermeister, Westen, Aufbau, Modernisierung
Quelle: www.focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2010 16:32 Uhr von Milkcuts
 
+7 | -0
 
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hmm: wenns jetzt allen schlecht geht, dann würde ich sagen dass man dann ja den Solidariätszuschlag endlich abschaffen und auch den Länderfinanzausgleich beerdigen kann.
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31.01.2010 17:20 Uhr von day_walker
 
+16 | -6
 
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@ Funk-a-Tronic. Wieder einer der so redet wie er es versteht oder in der Bild liest. Von dort hast du wie es scheint auch deine Bildung. Warum nicht gleich Arbeitslager einrichten für die Ostbevölkerung ? Buchenwald existiert ja noch, Auschwitz auch. Hat doch kürzlich einer eurer Minister vorgeschlagen. Wo leben wir denn hier. Wenn zur Wende nicht die ganzen Westdeutschen Spekulanten rübergekommen wären die hier nur eine schnelle Mark gemacht haben in dem sie Betriebe für die oblikatorische Mark aufgekauft haben, diese in die Pleite getrieben und somit zigtausende Arbeitsplätze vernichtet hatten wären viele der Bürger die zu euch kamen heute noch hier und es gäbe vielleicht mehr und besser bezahlte Arbeitsplätze. Hier gehen jährlich immer mehr Betriebe pleite. Wir sind angeblich seit 1989 "ein" Land. Anstatt das es im Osten Bergauf geht, geht es immer weiter Bergab. Die Löhne sind im Keller, ein Teil der Bevölkerung verarmt immer mehr, und ein Teil der Bevölkerung wandert zu euch rüber. Was glaubst du wohl warum die das tun. Hier gibt es Stundenlöhne, da würdet ihr im Westen noch nichtmal aufstehen Frühmorgens. Und bitte erzählt mir nichts von höheren Lebenshaltungskosten im Westen. Die steigen im Osten auch. Nur die Löhne werden komischerweise hier nicht angeglichen. Können sich die Firmen hier auch nicht leisten, selbst nach "20" Jahren Einheit. Ich glaube viel eher das die Schmarotzer im westlichen Teil des Landes zu finden sind. Zumindest der grössere Teil. Ich würde an deiner Stelle mal deine Füsse ganz schön stillhalten. Es ist richtig das der Westen viell. den Grossteil des Aufbaus finanziert hat. Woher sollte der Osten dies auch nehmen. OK. back to Topic.

[ nachträglich editiert von day_walker ]
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31.01.2010 18:20 Uhr von LenoX.Parker
 
+10 | -3
 
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@Funk-a-Tronic: Ohh man. Du brauchst noch viel Nachhilfe in Geschichte. Nämlich, wenn du was in der Birne hättest, würdest du nicht so einen Scheiß labern.

[ nachträglich editiert von LenoX.Parker ]
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31.01.2010 18:21 Uhr von shane12627
 
+12 | -3
 
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Funk-a-Tronic: Gott, bist du dämlich...
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31.01.2010 19:12 Uhr von snfreund
 
+0 | -6
 
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ich: bin für eine erhöhung des soli zuschlages um 50 %, und eine laufzeit bis zum sankt nimmerleins tag, .....
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31.01.2010 19:58 Uhr von Sandra26
 
+3 | -3
 
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Fu(n)ck-a-tronic: Amöben wie du sind viel schlimmer als jeder "Schmarotzer".
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31.01.2010 23:02 Uhr von PantherSXM
 
+3 | -3
 
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@day_walker: Hübscher Kommentar, soweit kann ich dir auch zustimmen. Aber versuch dir mal zu überlegen wo der Osten jetzt wäre wenn es keine Wiedervereinigung gegeben hätte. Was wäre beispielsweise passiert wenn der Osten ein eigener Staat geworden wäre? Ohne die Milliarden aus dem Westen würdet ihr heute immer noch auf völlig verwahrlosten Straßen durch die Gegend tuckern mit den Plastikbombern. Nachdem nun aber der Osten soweit gebracht wurde mit den Steuergeldern aus dem Westen wird es mal Zeit umzudenken. Es gibt noch ein paar Probleme (Löhne usw) das streitet auch niemand ab, aber langsam sollten die westlichen Länder auch mal wieder mehr Geld zur Verfügung haben um Straßen zu erneuern und die ganze Infrastruktur wieder instandzusetzen. Wenn das nämlich nicht passiert wird in 20 Jahren der Osten für den westen aufkommen dürfen weil die meiste Kohle dahingeschickt wurde.
Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen darfst mal drüber nachdenken was den Menschen im Westen alles erspart geblieben wäre wenn es keine Frau Merkel gegeben hätte. Nur um ein kleines Beispiel anzuführen nenn ich mal die Mehrwertsteuer...
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31.01.2010 23:04 Uhr von xjv8
 
+3 | -0
 
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Das: zur Verfügung stehende Geld sollte an die bedüftigen Kommunen verteilt werden. Es muss absolut nicht sein, dass verschiedene Städte im Osten ihre Fussgängerzone und die Innenstadt schon zum 2. mal renovieren und Städte im Westen einfach verfallen. In Essen sieht es tw. aus wie im Osten nach der Wende. Einfach das Geld nehmen und an die verteilen die es benötigen,ob Ost oder West ist egal.

[ nachträglich editiert von xjv8 ]
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01.02.2010 00:52 Uhr von jodta
 
+4 | -0
 
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@PantherSXM: Also, zu erst muss ich Dir mal Recht geben. Ich bin letztens im Ruhrgebiet unterwegs gewesen und die Autobahnen sahen so aus wie zum Ende der DDR. Da wuchs echt Gras auf der Fahrbahn. Auch sonst die Städte. Ich bin da oft beruflich unterwegs. Grau in grau.
Anders herum hättet Ihr im Westen, die jetzige Abwirtschaftung schon vor 20 Jahren gehabt, hätte es den Aufbau Ost nicht gegeben. Denn alle gewichtigen Aufträge wurden durch Firmen im Westen abgearbeitet. Jeder leitende Beante kam oder kommt aus dem Westen. Bei uns fühlte sich das eher wie Kolonisation an, als wie Aufbauhilfe. Es wurde alles ohne wenn und aber übergestülpt. Eure Lebensweise, Eure Wirtschaft, Alle Fehler die das jetzige System hat. Es gibt auch einiges Gutes und auch Besseres aber wie es gemacht wurde hat vielen die Beine unter dem Körper weg gezogen. Bei Euch kommt der Wandel jetzt schleichend. Ihr könnt Euch gewöhnen. Bei uns kam er mit dem Hammer und ohne Vorwarnung.
So wie es aussieht geht es uns jetzt aber allen immer schlechter und wie es aussieht wird es nicht besser. Also sollten wir nicht einfach zusammen leben und arbeiten?
Weil ich vorhin vom Ruhrgebiet sprach... Hier hab ich die freundlichsten und offensten Menschen kennen gelernt. Danke

[ nachträglich editiert von jodta ]
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01.02.2010 09:07 Uhr von snfreund
 
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dem: westen wurde nach dem 2wk alles in den arsch geblasen, nun ist eben mal der osten dran, was solls, die russen haben ostdeutschland ausgenommen wie eine weihnachtsgans...
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01.02.2010 13:28 Uhr von day_walker
 
+2 | -0
 
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@ PantherSXM: Da gebe ich dir vollkommen Recht. Und ja, im Osten wäre wenn es so weitergegangen wäre wie zu DDR Zeiten einiges in den Sand gefahren was das damalige System betrifft.Es wurde im Osten viel erreicht, zumindest was die Erneuerung der Infrastruktur betrifft. Eigentlich sollte dieses Land ja nun "ein" Land sein. Es gibt nur leider selbst nach 20 Jahren noch sehr viele Unterschiede bzw. Zwiespälte zwischen Ost und West. Ich kann mich an Zeiten erinnern als der Westen lauthals danach rief das der Osten mit dem Westen vereinigt werden solle. Und nun nach 20 Jahren wollen sehr viele im Westen die Mauer wieder haben. Warum, frage ich ? Statistiken haben ergeben das es wohl noch c. 25 Jahre dauern soll bis aus diesem Land "ein" Land geworden ist. Aber ich denke das Umdenken muss in den Köpfen der Menschen beginnen. Siehe Beitrag von Funck-a-tronic. Die jetzigen Generationen, die die Wende nicht miterlebt haben können das nicht nachvollziehen was damals passierte. Die kennen das nur vom Hörensagen. Zum Thema Steuern und Strassenbau. Ich finde es mehr als Schade das die jetzige Regierung wie auch vorhergehende Regierungen dieses Landes nicht mehr als Versprechungen machen was den Aufbau des Landes betrifft. Die Steuern werden immer mehr angehoben und gleichermassen wieder "verschwendet" ! Damit macht man keinen Aufbau. Der ADAC zb. hat eine Staistik erstellt, nach dieser Statistik fliessen nur ein "Bruchteil" der KFZ Steuern in den Strassenbau. Speditionen bräuchten eigentlich keine Maut auf Autobahnen bezahlen. Die Steuergelder versickern. Diese Regierung kann nichts weiter als Versprechungen machen. Und der Haushalttopf kann nun mal nicht gefüllt werden wenn Steuergelder masslos verschwendet werden. Was haben wir zb. in Afganistan verloren ? Nichts ! Jährlich werden Steuergelder in Millionenhöhe verschwendet, die sinnvoll eingesetzt helfen könnten um zb. Arbeitsplätze zu schaffen oder auch die Infrastruktur im Westen wieder zu erneuern. Aber dieser Staat ist ja gar nicht daran interessiert. Solange wie es zb. 1 Euro Jobs gibt ist das doch in Ordnung für diesen Staat. Im gleichen Atemzug erhöhen die in regelmässigen Abständen ihre eigenen Diäten. Das ist Traurig sage ich nur. Aber eines hat die Geschichte gelehrt, Menschen lassen sich nur eine Zeitlang unterdrücken. Wir hatten schon mal ein "1953" und ein "1989". Und der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht.

[ nachträglich editiert von day_walker ]
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03.02.2010 11:45 Uhr von snfreund
 
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der: westen braucht keine aufbauhilfe, haben den osten genug geplündert nach der wende ...... !!
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07.02.2010 01:05 Uhr von alles-nichts-oder
 
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@snfreund: Klingt blöd ist aber so !!! Die ganze Industrie, Landwirtschaft, einfach alles wurde nach der Angliederung ruiniert oder besser gesagt ZERSTÖRT. Die Regierung hat die Treuhand losgeschickt um die Firmen die den Westdeutschen Firmen eine Konkurenz gewesen wäre Platt zu machen. Danach fing das Lohndumping von Staatlicher seite an siehe Bundeswehr, Beamte usw. Aber noch nicht genug! Wenn eine Ausländische Firma im Osten Fuß fassen wollte, wurden die z.BSP. mit imensen Fördergeldern in den Westen gelotzt damit es weniger Arbeitslose im Westen gibt. Ich erinnere mich noch an Airbus, wo eine Ausschreibung stattfand wo sich unter anderem auch Rostock neben Hamburg beworben hatte. Airbus hatte sich für Rostock entschieden aber unsere Politiker wollten unbedingt Hamburg. Selbst die EU-Kommision hat gesagt das Hamburg absolut ungeeignet ist, wegen Naturschutzgebiet, Kein fester Untergrund was die Baukosten in die höhe Treibt usw. Ach ja da kommt mir noch was mit Nokia. Wo Nokia dicht gemacht hat, waren die Medien voll davon. Das aber zur selben Zeit in Brandenburg die 2 Größte CD-Fabrik in Europa zu gemacht hat kam niergents. Und von Abfindung oder Sozialplan für die Entlassenen und einsatzt der Politiker in Brandenburg, nix gar nix. Und dann die drohende Opel Pleite. Das Papier war noch nicht einmal Trocken, da wollten die schon das Werk in Eisenach an BMW oder Daimler verhöckern. Dann kam Magna, hatt sich alle Standorte angesehen und festgestellt das Eisenach das Profitabelste Werk von allen ist. Und Fällt euch da was auf? Wenn man alle Schiebereien seit der Angliederung auf Papier bringen würde, könnte man es glaube bis zum Mond aufstapeln. Und jetzt noch mal für ALLE !!! Wir sind nicht Wiedervereinigt, wir sind Angegliedert worden und das ist keine einbildung sondern eine Tatsache. Deswegen haben wir auch immer noch das Grundgesetz und keine Verfassung. Einfach mal danach suchen, dann wird man auch fündig.

[ nachträglich editiert von alles-nichts-oder ]

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