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USA: Atheisten protestieren wegen neuer Mutter-Teresa-Briefmarke

Zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa plant die US-Post am 26. August 2010 eine spezielle Mutter-Teresa-Briefmarke auszugeben. Es stellt sich aber heraus, dass diese Idee nicht von allen US-Bürgen gut aufgenommen wird. So will der atheistische Verein FRF, dass die Briefmarke nicht verkauft wird.

Die "Freedom from Religion Foundation" ist eine atheistische Gruppierung, die eine sehr anti-katholische Haltung hat. Die Sprecherin des Vereins meinte dazu, dass Mutter Teresa "in erster Linie als religiöse Figur bekannt ist und eine religiöse Einrichtung gegründet hat".

Durch den Verkauf der Briefmarke würde man eine religiöse Person ehren und dies würde gegen die Trennung von Staat und Religion verstoßen, heißt es weiter. Gegen den Verkauf der Martin-Luther-King-Briefmarke hatte der Verein übrigens nichts, obwohl King protestantischer Pastor war.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Mutter, Briefmarke, Atheist
Quelle: www.katholisches.info

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2010 20:36 Uhr von goBear
 
+32 | -7
 
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Verständlich Aber falsch, hier wird eine Frau geehrt die ihr ganzes leben in den Dienst der Armen und Schwachen gestellt hat. Das dies unter einem religiösen Leitmotiv geschah ist irrelevant. Zwar ist sie als Nonne bekannt aber die meisten kenn und assoziern mit ihr Aufopferung und Liebe und das ist das was zählt und nichts anderes.

Martin Luther King war Pastor aber auch er ist letztendlich für seinen Einsatz für die Menschenrechte berühmt und verehrt.

Ihn zu Ehren mit einer Marke und sie nicht, ist endweder verblendet und dumm oder aber rassistisch. Zugegeben nicht klassisch rassistisch aber, wer wen wegen Herkunft und Hautfarbe verurteilt und verachtet, oder minder achtet, ist egal rassismus bleibt immer gleich.

[ nachträglich editiert von goBear ]
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30.01.2010 20:38 Uhr von HardLuckHero
 
+13 | -6
 
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ahja: haben dir keine größeren Sorgen? Ist doch nur ne Briefmarke, die leckt man, klebt sie rauf, und schickt es weg, fertig-.-
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30.01.2010 21:14 Uhr von Ribl
 
+18 | -4
 
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Najaaa also ich hab keine Lust Mutter Theresa zu lecken ... ;)
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30.01.2010 21:29 Uhr von hippie68
 
+11 | -4
 
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30.01.2010 21:47 Uhr von jsbach
 
+1 | -2
 
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@HardLuckHero: Zustimmung. Wäre ne Briefmarke von dieser Gaga oder Madonna, Spears etc, dann würde der Mainstream aber schwanken. Aber es ist ja "nur" Mutter Theresa. Doppelzüngige Moral.
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30.01.2010 22:17 Uhr von Bassram
 
+5 | -18
 
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30.01.2010 22:32 Uhr von cheetah181
 
+15 | -5
 
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Absolut richtig: Es ist richtig gegen die Ehrung dieser Frau zu protestieren, nur der angeführte Grund dafür ist absolut lächerlich.

Man sollte sich lieber auf folgendes stützen (alles aus hippie68s Quelle):

"Wer freilich den Namen des Ordens ernst genommen und den Ansprachen der Ordensgründerin aufmerksam zugehört hätte, wäre davon nicht überrascht. Mutter Teresa hatte nie einen Zweifel daran gelassen, dass ihr eigentliches Interesse dem Leben nach dem Tod galt und dass sie ihre Nonnen nicht als Sozialarbeiterinnen verstanden wissen wollte.

In einer Reportage des Magazins stern kommen Menschen aus den Slums in Kalkutta zu Wort, die übereinstimmend berichten, dass die Missionarinnen – ganz im Gegensatz zu ihrem Image – fast nichts für die Menschen dort tun. Auch auf konkrete Hilfsanfragen reagiert der Orden reserviert; Pannalal Manik, selbst im Armenviertel geboren, war mit seinem Wunsch um finanzielle Unterstützung einer Wohnanlage mehrmals beim “Engel der Armen” abgeblitzt. Der stern zitiert ihn mit den Worten: “Jeder Mensch auf der Welt weiß, dass die Schwestern sehr viel Geld haben. Aber keiner weiß, was sie damit machen.” Damit ist das zentrale Problem angesprochen: was geschieht eigentlich mit den Spendeneinnahmen?

Interessanterweise legt der Orden seine Finanzen nicht offen, obwohl dies nach indischem Recht für Hilfsorganisationen vorgeschrieben ist. Auch in anderen Ländern bleiben die Daten unter Verschluß, so auch in Deutschland. Schätzungen zufolge belaufen sich die jährlichen Einnahmen jedoch auf einen dreistelligen Millionenbetrag.[...]
Diese zynische Einstellung führt nicht nur dazu, dass Spendengelder nicht für den eigentlich vorgesehenen Zweck eingesetzt werden, Zeugen beschreiben zudem menschenverachtende Zustände, die in den Stationen der Missionarinnen herrschen sollen: Tuberkulosekranke werden nicht isoliert, Spritzen nicht anständig desinfiziert, aus Prinzip wird auf die Verabreichung von Schmerzmitteln verzichtet. Für Mutter Teresa war der Schmerz “das schönste Geschenk für den Menschen”, weil er so, “am Leiden Christi teilnehmen kann”; die britische Zeitung Guardian hingegen sah in den Sterbehospizen nur eine “organisierte Form unterlassener Hilfeleistung”.

Als wäre dies nicht schon genug, sind nun auch noch Vorwürfe aufgetaucht, dass der Orden in Kinderhandelsaktivitäten verstrickt sei. Wiederum der stern berichtet von einem Fall aus Indien, wo Nonnen einer Mutter ihr Kind wegnahmen und nach Deutschland vermittelten – ohne dass die Adoptiveltern ahnten, dass die leibliche Mutter des Kindes noch lebte und ihre Tochter nicht freiwillig weggegeben hatte."
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31.01.2010 12:01 Uhr von _Snake_
 
+2 | -1
 
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Schwachsinn: Ich bin auch Atheist, aber das ist doch kein Grund zum beschweren, dann können die doch gleich Weihnachten ausführen...
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31.01.2010 14:18 Uhr von supermeier
 
+5 | -1
 
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Im Gegensatz: zu King, der sich für die Menschenrechte einsetzte, bzw. die Rechte der Unterdrückten in den USA, war das Hauptmotiv von dem sogenannten Engel die Verbreitung des katholischen Glaubens, teilweise auch unter Anwendung von Folter (Medikamentenverweigerung bei Schwerkranken) um diese zum Glaubensbekenntnis zu bewegen.

Somit hat der Verein absolut Recht, auch wenn man nach den letzten Jahren nachvollziehen kann warum solch fanatische Verfechter des Glaubens und ihre fragwürdigen Methoden in bestimmten Kreisen der USA so beliebt sind.
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12.03.2010 00:30 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@cheetah: Danke für die Zusatzinfo: Muss man mal nachverfolgen.
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12.03.2010 00:33 Uhr von cyrus2k1
 
+0 | -1
 
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@goBear: Informiere dich mal was diese Frau wirklich gemacht hat. Sie hat viele Menschenleben auf dem Gewissen.
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16.07.2010 17:16 Uhr von Joeiiii
 
+0 | -0
 
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Daß Mutter Theresa nicht ganz so nett war, wissen leider die meisten Menschen, die sie für den Engel der Armen halten/hielten, leider nicht.

Auch der Rest der Katholiken ist und war nie so brav, wie es den Anschein haben soll. Sie haben aber eine gute Propaganda, und mehr braucht es nicht.

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