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Deutsche Kinder werden Natur-Analphabeten

Die deutschen Kinder verlieren immer mehr Kenntnis über die Natur und Tierwelt. Das bemängelt der Arbeitskreis der staatlich getragenen Umweltbildungsstätten (BANU).

Laut dem Biologie Prof. Marcus Hammann gibt es Studien, die belegen, dass sowohl die Artenkenntnis als auch die Bereitschaft sich für die Umwelt zu engagieren abnimmt. Dadurch, dass Kinder Tiere manchmal nur noch aus dem Fernsehen und aus Zeichentrickfilmen kennen, verniedlichen sie die Umwelt.

Große Naturkatastrophen können dann nicht mehr richtig eingeordnet werden. Nach Professor Hammanns Meinung müssen die Schulen die Aufgabe der Vermittlung von "Naturerlebnissen" übernehmen.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kind, Wissen, Natur, Analphabet
Quelle: www.dnews.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2010 18:40 Uhr von 08_15
 
+19 | -1
 
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guter Artikel, blöder Kommentar: wer kennt schon den Unterschied zwischen Lärche und Lerche, außer in der Grammatik. Meine Kinder (um20) schon, weil ich mit denen im Wald war. Die kennen auch Spitzwegerich und deren Heilwirkung und so ziemlich viel an Viehzeug. Auch kennen die die meisten essbaren Pilze und welche Fische nur zu einer Frikadelle taugen (Brassen zum Beispiel) und das man bei Wildbeeren aufpassen muss und und und.

Muss dazu sagen das ich vor 2 Jahren einen Eisvogel gesehen habe. Das war schon beeindruckend und ich bin fast 50.
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30.01.2010 19:08 Uhr von tobiasstyler
 
+4 | -1
 
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Dem kann, ich nicht ganz zustimmen! Finde es einfach immer alles auf Schulen und Lehrer abzuwälzen. Sehe andere Dinge die wichtiger sind in den Schulen zu lehren. Natürlich schadet auch ein bissel Biologie Unterricht keinem.
Aber was ist daran falsch wenn sich die Eltern mehr um ihre Kinder kümmern und ihnen die Natur und ihre Umwelt zeigen.
Es ist klar falsch und leider auch einfach die Kinder nur vor den Fehrnseher zu setzen. Natürlich wundert es dann auch nicht wenn unsere Kinder dann ein falsches Bild von ihrer Umgebung bekommen.
Schon auch einwenig Traurig!
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30.01.2010 19:22 Uhr von 08_15
 
+7 | -5
 
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Schule *grummel*: Was interessiert es das Geburtsdatum von Karl dem Großen zu kennen? Ist das wichtig?

Aber einen Satanspilz von einer Marone zu untersheiden wissen die nicht.

Denn mal frohes vergiften und an die Vollpfosten von Lehrern: Der Kopf ist nicht nur dazu da um die Stunden zur Pension zu rechnen.

Ja, nicht wenige Lehrer haben mir gesagt: Ich bin Lehrer, weil ich keinen Bock habe zu arbeiten!

So what!?

[ nachträglich editiert von 08_15 ]
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30.01.2010 19:41 Uhr von Darth Stassen
 
+8 | -2
 
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@08_15: Das kommt auf die Prioritäten an, die man setzt. Ich als Geschichtsinteressierter zumindest finde das Geburtsdatum von Karl dem Großen um einiges interessanter als das Aussehen irgendwelcher Pilze. Und auch wenn ich jetzt massenhaft Minus bekommen werde, so muss ich auch einfach mal sagen, dass ich unsere Natur irgendwie langweilig finde. Gewiss, es gibt sehr schöne Orte auf der Erde und die will ich mir auch irgendwann mal ansehen (Niagarafälle z.B.), aber der Wald um die Ecke kann mir zumindest nichts Interessantes bieten, weil es mich einfach nicht wirklich interessiert. Gut möglich, dass bei dir die Interessenverteilung anders ist, aber ich wüsste nicht, wozu man in Zeiten von Nachschlagewerken wie Wikipedia solches Zeug noch auswendig wissen sollte. Und Pilze sammle ich im Wald ohnehin nicht, weil mir das generell zu unsicher ist.
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30.01.2010 20:38 Uhr von Sobel
 
+3 | -1
 
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@Darth: Das ist aber wirklich schade, denn Pilze können durchaus sehr schmackhaft sein. Man kann sie in vielen Variationen zubereiten und sind wirklich sehr gesund. Gut, in einigen Teilen von Deutschland noch etwas durch die Tschernobyl-Katastrophe verseucht, aber dennoch können einige Sorten ein wahrer Gaumen-Schmaus sein.

Ich empfehle wirklich jedem, sich einmal über den Parasol Pilz kundig zu machen und diesen, wenn gefunden, wie ein Schnitzel zuzubereiten. Ihr werdet sehen, was das für einen Genuss darstellt. Da kann das Wiener-Schnitzel einpacken, dass sag ich euch :)

Die Natur bietet uns alles was wir brauchen, deswegen kann ich solche Leute nicht verstehen, die sich damit nicht beschäftigen wollen. Man muss ja nicht der Natur-Spezialist sein, aber so einige Dinge sollte man schon wissen, da man vieles für sich selber nutzen kann.

Und nein, ich bin kein Öko!!

[ nachträglich editiert von Sobel ]
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30.01.2010 23:04 Uhr von einerderwiekeinerist
 
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kann mir jemand erklären, was das mit analphabetismus zu tun hat?? können die kinder die namen der tiere nicht lesen oder schreiben oder was?
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30.01.2010 23:29 Uhr von hellschatt
 
+3 | -0
 
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Hmmm: Also ich kann dem Mann ned zustimmen. In der Schule lerne ich genug Biologie, interessantes Thema. So wie es uns vermittelt wird, ist es gut.
Auf jeden Fall weiss ich viel über die Natur, schaue gerne Dokumentationsfilme, gehe gerne raus in die frische Luft hier in der Schweiz und will Naturwissenschaftler werden. Bin übrigens 15. Meine Mutter weiss viel darüber und erzählt mir immer wieder wie die verschiedenen Bäume heissen usw.
Diese Aufgabe sollten die Eltern übernehmen und nicht die Schule.
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31.01.2010 02:09 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -0
 
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Wer keine Pilze sammelt muss den Unterschied nicht kennen und darauf hoffen das er nie welche sammeln muss.

Die Frage ist warum ist das Wissen wichtiger als z.b.Geschichtswissen. Und dann streiten sich wieder die Gelehrten. Man erkennt ich gehöre zu der Sorte Mensch der die Rechtsschreibung egal ist. Meinem Bruder treibt sowas den Zorn ins Gesicht, er legt da viel Wert drauf.

Ich möchte nur sagen jeder erachtet was anderes als wichtig und ich denke die Schule und der Kindergarten geben eine gute Grundlage und jeder kann dann machen was er möchte.
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31.01.2010 04:01 Uhr von FirstDarkchild
 
+2 | -1
 
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Nun gut: die meisten Tiere kenne ich auch nur von meinem Teller oder in Scheibchen form xD. Ne Spass, klar ist das mit dem Wissen um die Natur nicht gut und es muss gelehrt werden, zu meiner Zeit sind wir schon in der Grundschule in den Wald und haben Bäume und Pflanzen lernen müssen, muss dabei sagen wir wohnen doch recht ländlich.

Aber was da unter geht ist das die Kinder im Allgemeinen kaum noch Bildung abbekommen durch die Schulen. Kannst froh sein wenn die meisten Kinder Ihren Namen richtig schreiben können nach dem Abi. Oder noch wissen wie + - * / benutzt werden, denn ab Prozent, Zins und ZinsesZins hörts meist schon auf. Dafür können se mit Dir solange über eine falsche Aufgabe diskutieren, bis der Lehrer eine bessere Note gibt nur um seine ruhe zu haben. Zugegeben das ist auch eine Gabe, aber ob das der richtige Weg ist ??

Deutschland war immer führend und bekannt für seinen wissenschaftlichen Nachwuchs, leider geht Deutschland langsam der Nachwuchs aus und noch mehr die Kids die es schaffen ein Studium bis zum ende durchzuziehen (vorallem eines was nichts mit BWL oder Lehramt zu schaffen hat, meine jetzt bezogen aufs Thema, einen Studiengang der Naturwissenschaften). Da ist das mit dem Wissen um Pflanzen und Co nur ein weiteres Steinchen auf dem Weg zum verblöden.
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31.01.2010 11:13 Uhr von Tilde
 
+1 | -1
 
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Natur: Mein Vater mir alle gängigen Singvögel, Bäume usw. beigebracht und wir sind in einer Großstadt aufgewachsen.

Gibt genug Leute, die mit 25 nicht wissen, was ein Sperling ist und dass man diesen nicht mit rr schreibt.

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