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Forschung: Telefonieren am Steuer erhöht das Unfallrisiko nicht

Nach einer Studie des Highway Loss Data Institute (HDLI) wird das Unfallrisiko durch das Telefonieren am Steuer nicht erhöht. Hierfür wurden die Versicherungsfälle von Staaten, die ein Verbot eingeführt hatten mit denen von Staaten ohne Verbot verglichen.

Der Präsident des HDLI gab bekannt, dass die Gesetze keine Auswirkungen auf die Unfallstatistik hätten, obwohl in anderen Studien gezeigt wurde, dass Telefonieren das Unfallrisiko erhöht. Und das, obwohl die Gesetze das Telefonieren am Steuer tatsächlich reduzierten.

Nicht nur das Telefonieren mit dem Handy in der Hand, so ein möglicher Schluss, sondern das Telefonieren an sich (auch mit Freisprecheinrichtung) erhöhe das Unfallrisiko.


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WebReporter: markusschranner
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Unfall, Steuer, Forschung, Telefon, Telefonie
Quelle: www.heise.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2010 14:42 Uhr von Pika7
 
+5 | -2
 
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Falsch: Die Daten wurden einfach nur falsch interpretiert. Das Handyverbot wird einfach nicht beachtet, daher sinken die Unfallzahlen auch nicht. Ansonsten decken sich meine Erfahrungen mit denen von "berechtigt".
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30.01.2010 14:48 Uhr von _BigFun_
 
+2 | -2
 
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Toll wer interessiert sich in Deutschland schon für ein Handyverbot am Steuer ( außer mir nat.) - wohl fast keiner - zumindest seh ich am Tag sicher 10-20 Leut die selbst im Auto "dringende Gespräche" führen müssen - und ich fahre grad mal 50 km am Tag- es ist zum Kotzen - bei der Studie wurden wohl Staaten verglichen in welchen man spontane Grillpartys an Straßenrand feiert, wenn man mal ein anderes Auto auf der Strecke triff ;)
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30.01.2010 15:35 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -3
 
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Die Polizei sollte da mehr kontrollieren denn ich sehe auch oft genug Idioten die am Steuer telefonieren. Wer ganz wichtige Sachen zu regeln hat soll sich ne Freisprecheinrichtung kaufen oder rechts ranfahren.
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30.01.2010 16:19 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -2
 
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Eher ist es umgekehrt wenn das Handy bellt und man sieht, dass es der ersehnte Geschäftsanruf ist, kann man den ja nicht einfach ignorieren. Dann wird man ja erst recht nervös.
Ich sage immer, wirklich wichtige Leute sitzen auf dem Rücksitz des Autos, und können frei telefonieren, whärend der Chauffeur fährt. Bei Privatfahrten hat man das Handy auf die Sekretärin umgestellt.
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30.01.2010 16:47 Uhr von Floppy77
 
+4 | -1
 
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Wer: sich kein Headset leisten kann, für den wäre das vielleicht eine Alternative:

http://www.hekko.de/...
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30.01.2010 17:56 Uhr von fettes Schaf
 
+1 | -2
 
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naja finde Handyverbot gut....

aber dann sollte auch folgendes verboten werden: rauchen (das ist viel fieser als telefonieren, bin schon oft bei Rauchern mitgefahren denen die Kippe runtergefallen ist und die tatsächlich anfangen wollten die unterm Sitz zu suchen, bis ich eingeschritten bin), dann essen/trinken, CD´s wechseln, Navi Kurs einstellen (aufs navi gucken find ich auch schon grenzwertig, SMS lesen darf man ja auch nich) und schminken natürlich auch......

ich persönlich bin der Meinung, mit dem handy telefonieren lenkt mich genau so viel ab wie mit dem Beifahrer sprechen, aber darüber gibts ja keine Studie und stören tut das keinen.
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30.01.2010 20:08 Uhr von shathh
 
+5 | -4
 
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Handy am Steuer ist ok: Nur sind die meisten schon mit dem normalen Straßenverkehr überfordert, da bringt sie so ein Handy total aus der Bahn.

Ich telefoniere täglich mit dem Handy am Steuer (und ich habe ne Bluetooth Freisprecheinrichtung, bin aber zu faul zum koppeln wenn ich einsteig). Klappt wunderbar und ohne Schlangenlinien.

Immer das Kaspertheater mit Verboten und Strafen blablabla..

300 Euro für Handy am Steuer? Kommt mal klar.
Die Strafen für Verkehrsdelikte sind jetzt schon viel zu hoch.
Für jeden Mist kriegste n Ticket, selbst fürs falschrum einparken.

Einfach mal n paar weniger Regeln und mehr Verkehrsverständnis, dann klappts auch mit dem Autofahren.

Aber ich glaub da haperts bei uns Deutschen einfach.
Heute schon Auto gefahren? Freie Fahrbahn und es wird 20 km/h gefahren aus Angst. Und da wo alles vereist ist fährt man dir auf 1,50 m auf .

Heute in nem Rechts vor Links Gebiet gewesen. Da war jeder 2. überfordert. Ich hab an einer Kreuzung ne geschlagene Minute gestanden und hab dann irgendwann einfach Gas gegeben, weil die von Rechts kommenden ihrer Vorfahrt wohl nicht bewusst waren..

Mir wäre es lieber, wenn einfach mal jeder ein grundlegendes Verständnis für Verkehr und Fahrzeug angeeignet bekommt, anstatt dass die Strafen immer weiter erhöht werden. Das hat keinen Lerneffekt.
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31.01.2010 01:44 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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@shathh: Dann hast du dir aber ne ziemlich beschissene Freisprecheinrichtung andrehen lassen wenn die nicht automatisch koppeln kann.
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31.01.2010 02:08 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -1
 
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Freisprechen: Ich habe einen Seat. Keine Audi, Mercedes oder sowas. Einen Seat. Trotzdem hat der eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Wahnsinn! Die meistens Audis, Mercedes etc. anscheinend nicht. Oder konnte man sich die nicht mehr leisten?

Und mal ganz ehrlich: DIE Studie ist doch irgendwie schiefgelaufen. Mir kann keiner erzählen, daß er mit Blick aufs Telefon, Wählen usw. sich noch auf die Straße konzentrieren kann. Wenns dann mal am Ohr ist, wird der Unterschied nicht mehr so groß sein, wobei ich da auch schon die lustigsten Verrenkungen gesehen habe.
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31.01.2010 11:05 Uhr von datenfehler
 
+1 | -0
 
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sponsored by? Also welches Telekommunikationsunternehmen oder welcher Handyhersteller hat nun die Studie gesponsort? Wenn nicht offensichtlich, um wieviele Ecken wurde das gemacht?

DAS ist die einzig interessante Frage... *g*
Die Studie an sich ist wertlos, da Schwachsinn.
Die Handyverbote werden nirgendwo wirklich eingehalten, daher kann man eine Vergleichsstudie in real nicht anwenden.

Versuche zeigten aber, dass sogar Leute mit Headset durchs Telefonieren abgelenkt werden. Es ist ja auch logisch. Ein Teil des Kopfes konzentriert sich nicht mehr auf das Fahren, sondern auf das Gespräch.
Dann gibts auch noch Spezialisten, die das Handy halten müssen, also nur noch eine Hand frei haben.

Also die Studie ist so aussagekräftig, wie ne Studie eines Tabakkonzerns, die besagt, dass Zigaretten keinen Lungenkrebs verursachen... *g*
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31.01.2010 14:39 Uhr von Jaecko
 
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Verbot eigentlich sinnlos solange andere Dinge nicht verboten werden.

Funkgeräte am Ohr halten ist nicht verboten; während der Fahrt rasieren sogar auch nicht. Auch Rauchen unter der Fahrt ist erlaubt. Nur: Fällt mir ein Handy in den Schoss, liegts halt da. Fällt ne Fluppe runter, steck ich idealerweise die Hose/Sitzbezug an/Hol mir Brandblasen... nicht gerade verkehrsfreundlich.
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01.02.2010 00:52 Uhr von damagistic
 
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Ja das mit dem: verkehr ist schon ne sache für sich.
ich stimme da voll und ganz der meinung von "shathh" zu.
Mehr verständnis für den öffentlichen Straßenverkehr und weniger schiss haben.
Sehe auch täglich wie leude versuchen Auto zu fahren, das ist der wahnsinn.
Allein das überholen auf der Autobahn in 90% der fälle sehe folgendes Szenario:
Ich im 3.5t´er, Auto fährt hinter mir, scheert aus, fängt dann an zu blinken, überholt mich, blinkt dann wieder und scheert ein.
Was die Leute nicht schnallen ist das man mit den Lichtern und Hupen im Auto SIGNALE geben soll, also ERST BLINKEN um dem, der hinter dir fährt zu signaliesieren ich will überholen, oder sehe ich das falsch.
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01.02.2010 00:55 Uhr von damagistic
 
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Und zu der Handygeschichte: Bald gibt es auf alles das man während der Fahrt ansehen und in der Hand halten kann, 30 Lichtjahre Fahrverbot, 1000 Paypal Punkte in Flensurg, und 1000000 Mark "Bus-Geld" wasn schwachsinn

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