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Neuer Aufnahmetest an österreichischer Medizin-Uni sorgt für Kritik

An medizinischen Universitäten wird ab diesem Jahr im Aufnahmetest auch die soziale Kompetenz der angehenden Ärzte überprüft.

Doch genau diese Neuerung der Aufnahmeprüfung stößt jetzt auf heftige Kritik, da sich nicht einmal die Fachleute über die Antworten einig sind. Laut der Experten ist außerdem leicht zu durchschauen, welche Antworten sich die Prüfer wünschen.

Die Aufnahmetests der drei medizinischen Universitäten in Österreich unterscheiden sich stark. An der Uni in Wien zum Beispiel können sich Medizin-Anwärter zusätzlich zur Aufnahmeprüfung anonym durch die Beantwortung eines Fragebogens testen, ob sie dem Studium und dem Beruf später sozial gewachsen sind.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Österreich, Kritik, Medizin, Uni, Aufnahme, Aufnahmetest
Quelle: diepresse.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2010 12:45 Uhr von Seyhanovic
 
+7 | -20
 
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30.01.2010 12:53 Uhr von cong0
 
+3 | -1
 
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hmm also ich find es einerseits wirklich sinnvoll, die sozialen Kompetenzen zu testen, wobei man sowas aber sicherlich nicht ideal mit Fragen machen kann. Zudem auch nicht, wenn sich nicht mal die lieben Fachleute einig sind.

Aber mir persönlich sind da schon manche Ärzte begegnet, bei denen man sich denkt, dass sie für den Job nicht geeignet sind. (Wer kennt es nicht!?)
Andererseits ist ein Artzt aber ja auch hauptsächlich da, um den Leuten medizinisch zu helfen.

Noch eine Frage: Wenn man Medizin studiert, ist da vorrausgesetzt das man gleich Arzt wird? Man kann ja sich auch auf den wissenschaftlichen Weg bewegen.
Oder ist hier speziel irgend eine Ärztespezialisierung bzw. Ausbildung gemeint!?
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30.01.2010 14:05 Uhr von casjopaia
 
+4 | -10
 
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Später sozial gewachsen? Ist doch egal. Hauptsache man heißt dann Doktor mit Vornamen und hat eine gute Kunstfehlerversicherung. ^^
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30.01.2010 18:37 Uhr von cong0
 
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judasII: finde auch das zuallererst die fachliche, also medizinische Kompetenz entscheident sein sollte.
Bei Phatologen oder Forscher ist ihr Sozialwesen eigendlich relativ irrelevant.
Jedoch bei jedem Arzt (ja auch Chirugen) ist ihre soziale Kompetenz doch in einem bestimmten Maß wichtig, hauptsächlich im Bereich der Beratung von Menschen die medizinische Hilfe in Anspruch nehmen möchten. [Bei gewissen operativen Eingriffen sicherlich nicht (Bereich Notfallshilfe usw), doch bei Hilfe die man nicht umbedingt in anspruch nehmen muss (Schönheitschirugie hauptsächlich, oder ka bei Krebstherapie usw muss man die Hilfe nicht umbedingt annehmen) brauchts das auf jeden Fall auch]
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30.01.2010 21:13 Uhr von cong0
 
+1 | -0
 
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judasII: ja, auch wahr.. also es stimmt, es ist nicht im jeden Bereich eine soziale Kompetenz erforderlich. Schwerpunkt sollte immer im medizinischen Bereich liegen.

Es wäre echt am vernünftigsten diese sozialen Kompetenzen, wenn überhaupt, erst beim Einstellungsgespräch, wie du sagst, abzufragen bzw. zu testen.

Wenn man eine medizinische Richtung einschlägt, ist es ja nicht beschlossen, dass man später wirklich Arzt als Beruf wird.
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31.01.2010 10:48 Uhr von datenfehler
 
+0 | -3
 
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Volker Pispers hats bei Lehrern gefordert Nach den ersten Semestern erstmal ein Jahr in die Schule und alles was da nicht tauglich ist, bekommt nen Stempel "Zum Unterricht nicht freigegeben!"

Genauso bei den angehenden Ärzten: Nach zwei Semestern erstmal für ein Jahr in die Pflege. Wenn sie den Leuten Popos abwischen, Händchen halten, Verbände wechseln und Essen bringen können, dann dürfen sie auch als Arzt arbeiten. Alles andere wird ausgemustert.
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01.02.2010 03:25 Uhr von wally611
 
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da dürfte House wohl nicht in Österreich studieren :D
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01.02.2010 15:36 Uhr von Fade_to_Black
 
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tja: Na ich freu mich schon drauf. Soweit ich weiß is es in Graz wo ich heuer den Test mach nich so. Der Wiener/Innsbrucker test is ja auch voll fürn Arsch. Wurde mir auch von einigen Ärzten bestätigt.
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07.02.2010 00:43 Uhr von Borgir
 
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soziale: kompentenz ist überaus wichtig für einen mediziner. wenn ich sehe, was für arschlöcher im weißen frack da rumlaufen und glauben sie seien ein gott und behandeln medizinisches personal und patienten wie abfall.....jedesmal kotzen könnt ich

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