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Moskau: Erstflug Stealth-Kampfjet PAK-FA T-50 erfolgreich - Testpilot zufrieden

Am gestrigen Freitag war es endlich so weit, dass das erste Kampfflugzeug aus russischer Produktion der fünften Generation (Stealth) zu seinem Erstflug abheben konnte. Der Versuchs-Kampfjet vom Typ PAK-FA T-50 startete gestern vom Werksflughafen KnAAPO in Komsomolsk (Amur) erfolgreich.

Der modernste Kampfjet Russlands wurde vom erfahrenen Testpiloten Sergei Bogdan, der am Steuer saß, zu einem 47-minütigen Jungfernflug gestartet. Während der Testphase wurde u. a. die einwandfreie Funktion der Triebwerke oder das Steuerverhalten, mit dem Bogdan zufrieden war, des Kampfflugzeugs getestet.

Die Versuchsmaschine hat Ähnlichkeit mit dem US-Luftüberlegenheitsjäger F-22 Raptor und erinnert stark an die Designkriterien eines Stealth-Kampfjets. Bis 2012 wird die erste Testphase dauern und dann entschieden, ob und in welcher Stückzahl der Stealth T-50 bei der Luftwaffe eingesetzt wird.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kampf, Moskau, Kampfjet, Stealth
Quelle: www.fliegerweb.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2010 12:11 Uhr von Raptor667
 
+3 | -3
 
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hmm ob da wohl nicht jemand die Plände der F-22 geklaut oder verkauft hat? Die ähnlichkeit ist meiner ansicht nach schon zu gravierend...
Naja...wichtig ist ja nicht nur das Design sondern auch die Avionik die Stealth ja erst richtig möglich macht :-)
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30.01.2010 13:26 Uhr von anderschd
 
+6 | -0
 
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Die Ahnlichkeit rührt von: der gleichen Funktion her.
So viel Spielraum wird es da nicht geben.
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30.01.2010 13:35 Uhr von nrtm
 
+2 | -0
 
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@ anderschd.. eben schaut aus wie ein mischmasch: Aus der F-22 und der nicht in Serie gebauten YF-23 und den ganzen anderen Stealth Flugobjekten

http://www.militaryphotos.net/...

http://img22.imageshack.us/...

http://img709.imageshack.us/...

[ nachträglich editiert von nrtm ]
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30.01.2010 14:45 Uhr von mxican
 
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Für den Hersteller hats wohl bei der Recherche: nicht mehr gereicht. Das Flugzeug kommt von Sukhoi. Kompetenz, Vollständigkeit ... bei Shortnews Fehlanzeige.
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30.01.2010 15:24 Uhr von TrangleC
 
+3 | -1
 
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Ich hab schon oft mit schlecht informierten Amis Diskussionen darüber gehabt dass es nicht mehr lange dauern kann bis auch jemand anderes ein Stealth-Flugzeug baut. Die meisten Leute tun immer so als ob Stealth-Technologie Hexenwerk wäre das nur ein paar amerikanische Ingenieure denen man Milliarden nachgeworfen hat verstehen. Dabei ist es eigentlich ganz simpel. Man muss sich ja nur vor Augen führen was Radarstahlen eigentlich sind. Das sind auch nur elektromagnetische Wellen, also letztendlich auch nur eine Form von Licht. Jeder Mittelstufen-Physiklehrer weiß schon einiges über Licht und seine Eigenschaften. Da ist es kein Hexenwerk sich zu überlegen was man tun kann damit ein Objekt Licht einer bestimmten Frequenz und Wellenlänge möglichst schlecht reflektiert.

Der Grund warum die Amis 20 Jahre gebraucht haben um die F-22 zu entwickeln ist dass wenn man diese Stealth-Chrakateristiken in ein Flugzeugdesign integrieren will, man leider die aerodynamischen Eigenschaften des Flugzeugs damit verschlechtert. Anders gesagt, das Problem ist nicht ein Stealthflugzeug zu designen, das Problem ist ein Stealthflugzeug zu designen dass sich auch gut fliegen lässt.
Von der F-22 war gefordert dass sie Stealtheigenschaften mit überlegenen Flugeigenschaften verbinden soll und da lag das Problem. Die F-117, das erste Stealthflugzeug ist bekannt für ihre miserablen Flugeigenschaften und hat von ihren Piloten den Spitznamen "Wobblin´ Gobblin" bekommen, weil das Ding so herumschlingert und schwer in der Luft zu halten ist.
Was man brauchte um ein instabiles Design wie die F-22 zu einem guten Luftüberlegenheitsjäger zu machen waren hochleistungsfähige Computer die den Piloten beim Steuern unterstüzen und die Wackelei durch ständige Mikro-Korrekturen ausgleichen.
Als man in den frühen 80er Jahren angefangen hat das Ding zu entwerfen, gab es kaum Computer die leistungsstark und klein genug gewesen wären das zu bewerkstelligen. Man musste also nicht nur ein Flugzeug designen, sondern auch noch neue Computer erfinden. Das ist es was das Gesamtdesign so kompliziert, teuer und langwierig gemacht hat.

Heutzutage kann man leistungsfähige und kleine Computerkomponenten in jedem Supermarkt kaufen. Das heist dass jeder der heute ein solches Flugzeug entwerfen und bauen will, eine riesige Hürde weniger zu überwinden hat als die Konstruktöre der F-22.

Daher war klar dass die ach so tolle Überlegenheit der F-22 von recht kurzer Dauer sein musste.
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30.01.2010 20:39 Uhr von TrangleC
 
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Nachtrag: Das wollte ich eigentlich auch noch erwähnen, hab es aber vergessen:

Die meisten Leute (vorallem unter diesen erwähnten Amis die meinen Stealthtechnologie wäre eine amerikanische, neue Erfindung) wissen nicht wie lange es die Idee schon gibt. Streng genommen ist die Stealthtechnologie fast genau so alt wie die Radartechnologie selbst. Schon im Zweiten Weltkrieg hatte man Ideen wie man Flugzeuge für das damals selbst noch neue Radar unsichtbar machen könnte. Es gab erfolgreiche Versuche damit Flugzeuge mit einer Schicht aus Papkarton und Gummi zu überziehen. Das hätte theoretisch auch gut funktioniert, das Problem war nur dass so eine Schutzschicht viel zu schwer gewesen wäre.

Da Radar damals sowieso nur benuzt wurde um festzustellen dass irgendwas in der Luft ist und den Abfangjägern grob die Entfernung, Flugrichtung und Geschwindigkeit des Feindes mitzuteilen, hätte es sich einfach nicht gelohnt die Flugeigenschaften (Beschleunigung, Reichweite, Wendigkeit) der Flieger schlechter zu machen indem man ihnen einen tonnenschweren Gummiüberzug verpasst hätte.
Also landete die Stealthtechnologie in der Schublade.

In der Nachkriegszeit hat sich daran nicht viel geändert. Die Düsenflugzeuge wurden zu schnell und heiss um sie mit Gummi zu überziehen, andere Materialien hatte man noch nicht und es hätte sich auch kaum gelohnt, da die wichtigste Waffe im Luftkampf die infrarotgelenkte Luft-Luft-Rakete war und auch die Bordkanonen noch lange wichtig blieben. Gegen beides hätte einem ein Anti-Radar-Schutz sowieso nichts gebracht, also blieb die Idee weiter in der Schublade.

Erst als radargelenkte Luft-Luft-Raketen in den 80ern und 90ern zur wichtigsten Waffe im Luftkampf wurden, machte es plötzlich Sinn sich wieder ausgiebiger mit der alten Idee zu beschäftigen.

Dieses ganze Getue als ob Stealthtechnologie das Neueste vom Neuen und übernatürliches Hexenwerk das man wahrscheinlich von einem in Rosswell abgestürzten UFO geklaut hat wäre, ist also völliger Unsinn.

Es ist eine alte Idee die erst aus der Schublade geholt wurde als die Zeit aufgrund bestimmter Entwicklungen reif dafür war.

Das macht es um so schwerer zu verstehen warum man beim Eurofighter drauf verzichtet hat, zumal Daimler und die DASAMesserschmidten Stealthflieger (Codename "Lampyridae"(x)) gearbeitet haben.

Aber auch wenn man es dem Eurofighter nicht ansieht, ein paar Stealtheigenschaften hat er. Beispielsweise wurde er so designed dass die frontale Silouette möglichst klein ist und die vielen Teile aus Verbundwerkstoffen sind durchlässig für Radarstrahlen.

(x) Messerschmitt Lampyridae: http://home.xmsnet.nl/...

[ nachträglich editiert von TrangleC ]
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30.01.2010 22:34 Uhr von Laz61
 
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Im Spiegel hab ich gelesen: das die Russen es auch verkaufen werden.
Die Amis verkaufen es nicht.
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30.01.2010 23:31 Uhr von TrangleC
 
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Fehler: Mist, da ist beim Korrigieren von Fehlern irgendwas schief gegangen.

"Das macht es um so schwerer zu verstehen warum man beim Eurofighter drauf verzichtet hat, zumal Daimler und die DASAMesserschmidten Stealthflieger (Codename "Lampyridae"(x)) gearbeitet haben."

Sollte heissen:
"Das macht es um so schwerer zu verstehen warum man beim Eurofighter drauf verzichtet hat, zumal Messerschmitt an einem Stealthflieger (Codename "Lampyridae"(x)) gearbeitet hat."

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