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Missbrauch am Canisius-Kolleg - Erster Geistlicher gesteht Verbrechen an Kindern

Wolfgang S. war früher Jesuitenpater und Sportlehrer am Berliner Canisius-Kolleg. Jetzt hat er seinen einstigen Opfern eine Erklärung zukommen lassen, worin er sich öffentlich zu seinen Taten bekennt.

Es ist "eine traurige Tatsache, dass ich jahrelang Kinder und Jugendliche unter pseudopädagogischen Vorwänden missbraucht und misshandelt habe", so die Erklärung vom einstigen Jesuitenpater, der heute in Südamerika lebt.

Außerdem gibt Wolfgang S. an, er habe bereits 1991 selbst die deutschen Provinzialoberen über seine Taten informiert. Für seine Handlungen gäbe es keine Entschuldigung, so die Erklärung weiter.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Geständnis, Verbrechen, Kindesmissbrauch, Geistlicher, Jesuit
Quelle: www.firmenpresse.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2010 13:13 Uhr von Noseman
 
+2 | -4
 
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Wozu: soll ich das meinen Verwandten/Nachbarn/Freunden erklären?

Wer immer noch nicht von allein mitgekriegt hat, was für ein Verbrecherverein die Kirche- mit Kirche mein ich jetzt nicht "dieGemeinschaft der Gläubigen", sondern die Hierarchie; den Klerus - der ist lernresistent.
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30.01.2010 13:33 Uhr von makabere_makkaroni
 
+2 | -2
 
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Wieso: hört man so oft von Missbrauchsfällen, in denen katholische Geistliche involviert sind? Letztens gab es ja auch ähnliche Fälle in Irland mit zahlreichen missbrauchten Kindern.
Sexualwissenschaftler haben mittlerweile sogar Theorien erarbeitet, dass das Zölibat eine einfach unmenschliche (im Sinne von nicht "artgerecht" für den Menschen) Form des Lebens für einen Menschen ist, weil der Sexualtrieb krankhaft zurückgehalten wird, und man ja noch nicht einmal eine Beziehung führen darf. Es geht ja in einer Beziehung nicht nur um Sex, auch soziale Kontakte und liebevolle Nähe zu einem Menschen sind wichtig, und das alles unterdrückt das Zölibat.
Dann braucht sich die katholische Kirsche wirklich nicht zu wundern, man könnte fast meinen, die züchten solche wiederwärtigen Verbrechen heran.
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02.02.2010 12:39 Uhr von balkanoid
 
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Roman Polanski: Ich schlage vor eine breite Unterstützerfront für die pädophilen Priester aufzubauen. Warum soll man sich für den pädophilen Roman Polanski einsetzen dürfen und für die Jesuitenpopper nicht?

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