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Keine künstliche Befruchtung für Menschen mit ungesundem Lebensstil?

Europäische Reproduktionsmediziner fordern, Menschen mit ungesundem Lebensstil eine künstliche Befruchtung zu verweigern. Im Zentrum der Diskussion stehen Alkoholkonsum, Rauchen und Übergewicht.

Frauen, die ihren Alkoholkonsum nicht minimieren wollen oder können, sollten somit nicht behandelt werden. Dies soll vor allem im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Nachwuchses berücksichtigt werden.

Eine Ablehnung der Reproduktionsbehandlung von Raucherinnen und adipösen Frauen soll aber nur dann von einem nötigen Lebensstil abhängig gemacht werden, wenn sonst eine schwere Schädigung des Kindes zu erwarten wäre. Weitere Datenerhebungen seien also notwendig.


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WebReporter: maude
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Alkohol, Rauchen, Übergewicht, Befruchtung, Adipositas, künstliche Befruchtung
Quelle: www.aerztezeitung.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2010 19:25 Uhr von Pils28
 
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29.01.2010 19:56 Uhr von Bluti666
 
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Wenn ich die ganzen Assimütter und -väter sehe, die sich mit der Kippe im Maul über den Kinderwagen beugen, kann ich das ganze Vorhaben nur beführworten!
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29.01.2010 20:03 Uhr von fallobst
 
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@ pils: sag mal lese ich grade eine andere news? du reimst dir ja einiges zusammen...

dass das nicht schon vorher gefordert wurde wundert mich. alkoholkonsum und rauchen während der schwangerschaft ist nichts anderes als zukünftige körperverletzung am kind. nur logisch, dass man versuchen sollte dies zu verhindern.


und noch eine frage an dich pils: glaubst du nicht, dass leute, die sich kein kind leisten können, sich vielleicht auch keins zulegen sollten? die krankenkasse übernehmen dabei eh nur 50% der kosten...
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17.02.2010 14:55 Uhr von Schwertträger
 
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@pils28: Du hast wohl teilweise Recht: Aber auch nur, weil selbst die am meisten nazihafte Überlegung durchaus noch wahre und richtige Aspekte beherbergen kann, die man auch als Nicht-Nazi bedenken und beachten sollte.

Auf der einen Seite ist es sicher heftig, sozial Schwachen generell(!) das Kinderkriegen zu erschweren. Allerdings vermehren sich gerade die derzeit aus den übelsten Motiven aus eigener Kraft sehr gut, so dass die Überlegung, sie nicht auch ncoh bei der künstlichen Befruchtung zu bedenken, wenn sie bestimmte Kriterien nicht einhalten, die Gesamtmenge der sozial Schwachen nicht nennenswert einschränkt.
Und das macht den Unterschied.

Man untersagt ihnen ja nicht das Kinderkriegen, sondern nur die künstliche Befruchtung.

(Ob es sinnvoll wäre, ungeeigneten Eltern generell das Kinderkriegen (z.B. per Sterilisation) zu untersagen, wäre ja noch mal ein ganz neues (und interessantes) Thema/Experiment. Gut oder Schlecht als Ergebnis würde sich eh erst 500-1000 Jahre später rausstellen).

Man muss Fettleibigen, Säufern und Kettenrauchern ja das Fressen, Saufen, Paffen nicht verbieten, aber man muss ihnen auch nicht noch für teure Krankenkassenbeiträge Kinder an den Hals werfen, die zu hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls Fettleibige, Säufer und Kettenraucher werden (wobei das erste das größte Problem darstellt).

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