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YouTube sperrt Account, weil User Copyright verletzt haben soll

Einem Schweizer wurde der Account bei YouTube wegen einer angeblichen Copyright-Verletzung gesperrt. Er spielte einen Hit der Band "Red-Hot-Chili-Peppers" auf der Ukulele nach und stellte den Song auf YouTube zur Verfügung.

Zuvor hatte der Bassist der Band einen Wettbewerb ins Leben gerufen, der genau dies verlangte. Ohne Vorwarnung sperrte YouTube seinen Account nach einer Beschwerde von der "Warner Music Group".

"Es ist ok, wenn die Plattenfirmen auf die Gratispromotion verzichten wollen, die ihnen diese Coverversionen einbringen. Aber wenn ein Künstler selber dazu aufruft, sie online zu stellen, dann ist solch ein hartes Vorgehen doch einfach absurd und lächerlich", wird der 32-Jährige zitiert.


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WebReporter: Magier47058
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: YouTube, User, Account, Copyright
Quelle: www.20min.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2010 14:46 Uhr von narlkapp
 
+6 | -4
 
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WTF? Was ist denn das für eine News?
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29.01.2010 15:03 Uhr von Hodenbeutel
 
+13 | -4
 
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Sorry: Aber der Rechteinhaber ist nunmal nicht die Band sondern Warner, da kann er tun was er will, auch wenns traurig ist, traurig im sinne von absurde welt in der künstler keine rechte mehr an ihren eigenen erzeugnissen haben.
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29.01.2010 15:34 Uhr von Yade
 
+9 | -1
 
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unglaublich: und vor allem unglaublich, wieso hier Verständnis für solches Verhalten aufkeimt?! Es ist einfach eine überzogene Reaktion auf eine NICHTIGKEIT!
Recht(e) haben rechtfertigt noch keine Unverhältnismäßigkeit!

1. Er verdient vermutlich nichts mit dem Youtube-Filmchen und er bereichert sich nicht (allerhöchstens seine Popularität, wenn er extrem gut ist) durch das Nachspielen. Er hat nichts kopiert, sondern selbst interpretiert (Ukulele).

2. Es gibt unzählige Musiker, die auf Youtube alles Mögliche nachspielen. Nimmt Youtube den raus, dann müßten alle verschwinden.

3. Und was heißt eigentlich Youtube Account gesperrt? Na und? Man erzeuge sich einfach einen neuen-wo ist das Problem?
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29.01.2010 15:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -1
 
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@Yade ich halte das auch für lachhaft. Eine Tanzkapelle spielt ja auch nach, zahlt aber dafür GEMA-Gebühren. Allerdings steckt darin ein geschäftliches Interesse zum Gelderwerb seitens der Band und des Gastwirtes.
Der Knackpunkt könnte woanders sein: Der Betreiber von YouTube verdient durch solche Beiträge an Werbeeinnahmen und dann wird so ein Spassbeitrag plötzlich doch für YouTube kommerziell.
Meiner Ansicht nach gehört das Urheberrecht dringend auf EU-Ebene überarbeitet. Denn sowas ist lächerlich.
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29.01.2010 16:08 Uhr von Hawkeye1976
 
+1 | -2
 
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@Hodenbeutel: Absoluter Qautsch, was du da schreibst. Urheberrechte sind nicht übetragbar und liegen immer bei den Schöpfern eines Titels.
Und von diesen hat Warner auch lediglich die Nutzungsrechte erworben. Das letzte Wort haben aber immer noch die Schöpfer des jeweiligen Titels, da diese Warner die Nutzungsrechte jederzeit (gem. vertraglicher Übereinkunft bei Übertragung der Rechte) auch wieder entziehen können (z.B. wenn der Vetrag ausläuft oder Warner nicht mehr im Interesse der Künstler handelt).
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29.01.2010 16:55 Uhr von Summersunset
 
+2 | -0
 
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@Hawkeye: Das ist mE nur teilweise richtig. Deine Ausführungen stimmen zwar absolut zum deutschen Urheberrecht, allerdings wird es in diesem Fall wohl eher um das amerikanische copyright gehen.

Anders als das Urheberrecht ist das copyright weniger persönlichkeitsrechtlich bezogen, sondern eher auf die Verwertung angelegt. Richtigerweise kann der deutsche Urheber nie alle Rechte an seiner geistigen Schöpfung abtreten, weil dies dem Schutzgedanken des Urheberrechts zuwiderlaufen würde. Das copyright kennt hingegen keine derartige zwingende Bindung der geistigen Schöpfung an seinen "Hersteller", sondern stellt diesen in seiner Vermarktung frei. Sprich, nach dem copyright kann man sämtliche Recht aus dem Werk verkaufen (ähnlich wie bei einem Patent).

Es lässt sich auch ganz gut am Namen erkennen. Während in Deutschland vom Urheberrecht gesprochen wird, also der Urheber der zentrale Bezugspunkt ist, ist es in Amerika mit dem copyright die Kopierbarkeit, sprich die Verwertung.
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29.01.2010 17:18 Uhr von JJJonas
 
+2 | -1
 
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aha: und was kann youtube dafür?
YT MUSS das Video löschen und wenn schon andere Copyright Violations hatte wird er eben gelöscht.
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29.01.2010 17:29 Uhr von MrDesperados
 
+2 | -1
 
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Die Musikindustrie wird fallen. Nicht Heute oder Morgen, aber sie wird fallen. Und der Tag wird in die Geschichte eingehen :D.

Mag zwar etwas zu idealistisch sein, aber man darf doch noch träumen :-).

[ nachträglich editiert von MrDesperados ]
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29.01.2010 19:25 Uhr von Jaecko
 
+1 | -0
 
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oh wie schlimm. Das ist der erste und einzige User, der wegen sowas gesperrt wurde. Wo sind die anderen 28747 News für die anderen User?
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29.01.2010 19:37 Uhr von Hawkeye1976
 
+0 | -0
 
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@Summersunset: Dennoch behält der Urheber weiterhin ein Veto-Recht und kann bestimmte Aspekte der Nutzung auch nachträglich untersagen.

Allerdings würde ich mal vermuten, dass gerade bekannte Künstler niemals die kompletten Rechte an ihre Plattenfirma abtreten. Die Verträge, die ich bisher gesehen habe, haben immer nur eingeschränktes Copyright an den Verwerter übertragen.
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06.02.2010 09:45 Uhr von SciLor
 
+0 | -0
 
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http://www.scilor.com: Ein hoch auf die automatische Video/Ton Analyse von Youtube...

[ nachträglich editiert von SciLor ]

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