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Dresden: Das erste Mal wird es Neonazis verboten, am Gedenktag zu marschieren

Am 13. Februar wird der Zerstörung Dresdens im zweiten Weltkrieg gedacht. Zum ersten Mal hat die Landeshauptstadt Sachsens Neonazis verboten, an diesem Gedenktag durch Dresden zu marschieren.

Dennoch darf die "Rechte Szene" an diesem Tag eine "stationäre Kundgebung" durchführen. Die Stadt will mit ihrer Entscheidung Ausschreitungen zwischen Mitgliedern der Rechten und Linken Szene unterbinden.

Die Linke fordert weiterhin demokratisch-orientierte Menschen auf, Plakate überall in Sachsen anzubringen. Die Plakate des Bundnisses "Dresden Nazifrei" sind umstritten.


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WebReporter: olaf38
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verbot, Dresden, Neonazi, Ausschreitung, Kundgebung, Gedenktag
Quelle: www.lr-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2010 12:50 Uhr von Perisecor
 
+43 | -23
 
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Demokratie gilt in Deutschland eben nur für links. .
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29.01.2010 12:56 Uhr von misantroph
 
+20 | -28
 
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@Perisecor: ja, fang das weinen an. vielleicht benutzen die linken derartige events nicht für menschenverachtende propaganda.
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29.01.2010 14:00 Uhr von snake-deluxe
 
+6 | -5
 
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dürfen da die rechten an dem Tag jetzt nicht "rumlaufen" ? Oder wie definieren die marschieren....

rofl, wie armselig
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29.01.2010 14:06 Uhr von Dark_Apollo
 
+21 | -12
 
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Links.. Rechts Wer verbietet eigentlich mal dieses linke gedöns? Und ausgerechnet die Linke faselt was über Demokratie. Ihre Vorgängerpartei hat diese 40 Jahre lang mit den Füßen getreten.
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29.01.2010 14:52 Uhr von Perisecor
 
+6 | -11
 
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@ misantroph: Was denn für menschenverachtende Propaganda?

@ 1984

Auch wenn ich die Bombenteppiche nicht gutheiße, so sollte man doch mal bei den Tatsachen bleiben.

Dresden war eine Garnisonsstadt und Hauptknoten der östlichen (Eisenbahn)Logistik.

Und eines der schlimmsten Kriegsverbrechen (obwohl hier nicht mal ein Kriegsverbrechen vorliegt) wäre es auch so nicht, wenngleich die Vernichtung der Stadt auch so tragisch genug ist.

Allerdings sollte man nicht von Terrorbombern aus GB und den USA reden - denn vergessen, wer den Krieg mit diesen Mitteln angefangen hat, sollte man nicht.
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29.01.2010 14:57 Uhr von BeaconHamster
 
+12 | -4
 
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Was man in Deutschland nicht darf: Sich über Greueltaten anderer am 2. Weltkrieg beteiligten Länder äußern.
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29.01.2010 15:43 Uhr von Perisecor
 
+5 | -3
 
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@ Judas II: Mit dummsarkastischer Art führt man keine ernsten Diskussionen.
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29.01.2010 17:20 Uhr von Perisecor
 
+1 | -8
 
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@ Judas II

Und weil irgendwelche Leute sowas sagen, greifst du es auf? Interessant, aber nicht weiter kommentierungs würdig.

@ 1984

"dann klär uns mal auf :)"

Gerne. Ist ja nicht das erste Mal, dass ich dir beibringen muss, wie die Welt funktioniert und funktioniert hat.

Der erste Bombenangriff auf eine zivile Stadt überhaupt wurde von deinem deutschen Zeppelin durchgeführt (6. August 1914).

Generell wurden im ersten Weltkrieg schon deutsche Angriffe gegen London und andere britische Städte geflogen.

In der Zwischenkriegszeit bombardierte die deutsche Legion Condor mehrere Städte in Spanien, die Bekannteste dürfte Guernica sein.

Der erste Bombenangriff auf eine Stadt im 2. Weltkrieg war kurz nach der Kriegserklärung gegen Wielun, Polen, auch andere Orte wurden angegriffen.

Die Zerstörung von Warschau sollte auch nicht unerwähnt bleiben. Details dazu findet man auch in Guderians "Erinnerungen eines Soldaten".



Aber hey, glaub mal weiter, dass die USAAF und die RAF am Bombenkrieg schuld waren. Immerhin wurde ja Deutschland von den USA und dem Commonwealth ohne Kriegserklärung angegriffen.....

"während deutschland ausschliesslich militärische ziele bombardierte im kampf um england"

Quatsch. Die Angriffe galten von Anfang an gemischten Zielen, also sowohl militärisch als auch zivil. Und Angriffe gab es auch schon vor der Schlacht um England (Sommer-Ende 1940).

"begann gb zivile städte zu bombardieren"

Natürlich wiegt das eine Unrecht das Andere nicht auf. Gerade Großbritannien hat sich durch die Massenbombardements im 2. Weltkrieg nicht positiv hervor getan. Aber die RAF hat damit weder angefangen, noch hat GB den Krieg begonnen.

"was auch damals schon völkerrechtswidrig war."

In einem Krieg gibt es kein Völkerrechtswidrig. Da gibt es gewinnen und verlieren. Ich meine, ist ja schön, dass man heute die Zeit hat, über solch tolle Worte nachzudenken. Aber das war damals im Krieg nicht so, ist heute im Krieg nicht so und wird in zukünftigen Kriegen auch kein Thema sein.

"erst nach 6 monaten warfen deutsche bomber erstmalig bomben auf nichtmilitärische ziele in britanien ab aus rache."

Quatsch. Angriffe gegen englische Städte gab es schon recht früh zu beginn des Krieges, aber die eigentlichen strategischen Bombardements der Luftwaffe haben sich nie gegen GB gerichtet, sondern gegen die Kontinentalfeinde.
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29.01.2010 17:59 Uhr von Perisecor
 
+1 | -6
 
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@ Judas II: Ich bin zwar nicht in Deutschland zur Schule gegangen, aber von Freunden und Bekannten weiß ich, dass sehr wohl die Zeit nach dem 2. Weltkrieg behandelt wurde. Kalter Krieg, Luftbrücke, RAF, Wiedervereinigung, EU usw.
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29.01.2010 18:33 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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@ Judas II: Das ist zumindest in Baden-Württemberg, Hessen und Bayern nicht der Fall.
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30.01.2010 14:45 Uhr von Reinhard2010
 
+4 | -0
 
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Was "Nazis" und "Rechtsextreme" sind das bestimmen Linke. Und jeder, der zu faul ist, selbständig zu denken und sich unabhängig zu informieren, übernimmt deren Ideologie.
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30.01.2010 15:02 Uhr von Reinhard2010
 
+5 | -1
 
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Menschenverachtende Propaganda? @misantroph:

Soso, es ist also menschenverachtend, den Opfern von Dresden zu gedenken? Dagegen ist es aber nicht menschenverachtend, Menschen, die an der politisch korrekten Geschichtsschreibung zweifeln, als "(Neo-)Nazis" oder "Rechtsextreme" zu verunglimpfen und Rechte ohne Differenzierung mit diesen Gruppen gleichzusetzen? Erzähl du mir mal was von sachlicher Diskussion...
Leuten wie dir empfehle ich mal ein Studium des "Großen Wendig" - ein ziemlich dicker Wälzer in aktuell 3 Bänden, der sehr interessante Informationen zur Zeitgeschichte bereithält (man lese hierzu auch mal die Rezensionen auf Amazon.de).
Ich bin selbst ein sog. "Rechter", stehe auch absolut dazu und bin ein Krimineller - aber eben nur in den Augen jener, die alles glauben, was ihnen als Wahrheit aufgetischt wird, ohne die Stimmen von Dissidenten anzuhören.

Der Sieger schreibt Geschichte. Und wenn in unserem ach so aufgeklärten und freiheitlichen Deutschland bestimmte Meinungen unter Strafe gestellt werden und somit auch nicht öffentlich diskutiert werden dürfen, dann stimmt etwas nicht in unserer BRDDR.

Es gibt im Internet ein PDF-File mit dem Titel "Lügen gegen rechts" - sehr lesenswert.

[ nachträglich editiert von Reinhard2010 ]
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30.01.2010 15:28 Uhr von HardLuckHero
 
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wieso werden eigentlich Gedenk-/Trauermärsche von den sog. "Rechten" fast immer verboten?

PS: Ich gründe jetzt eine Partei, die NSDRLKCP

National Sozialistische Demokratische Rechts Linke Kommunistische Christen Partei

wer will mitmachen? xD
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30.01.2010 15:29 Uhr von Reinhard2010
 
+4 | -2
 
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Nur mal ein Beispiel wie man mittels Bildfälschungen Deutschland belasten kann (Zitat aus "Der Große Wendig"/Band 2):

"Die Umerziehung nach 1945 arbeitete nicht nur mit gefälschten Dokumenten und Aussagen, sondern auch mit Bildfälschungen. Eine Zusammenstellung über derartige Fälschungen liegt unter anderem von Udo Walendy vor [Quelle ist angegeben]. Einige weitere Beispiele seien im folgenden aufgeführt.
In dem Buch *Unsere Welt - gestern, heute morgen - 1800 bis 2000 * (Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh, 1968) befindet sich ein Bild, auf dem ein Mann in einer Stadt, umgeben von Polizei und Zivilisten, mit einem Schild um den Hals gezeigt wird, auf dem deutlich lesbar steht: ´Ich bin Jude, aber ich will mich nicht über die Nazis beschweren.´ Derselbe Mann in genau derselben Umgebung trägt in der *Quick* Nr. 40, 1977, ein Schild mit der Aufschrift: ´Ich werde mich nie mehr bei der Polizei beschweren.´ Der Bildtext dazu lautet: ´Juden waren vogelfrei. Statt Schutz bei der Polizei zu finden, wurde dieser jüdische Bürger mit Gewalt durch Münchens Straßen getrieben.´ Das Bild befindet sich auch im Museum der KZ-Gedenkstätte Dachau.
Neben falschen Dimensionen des wohl hineinretuschierten Mannes zeigt der verschiedene Schildtext die Fälschung auf, ganz abgesehen davon, daß die Nationalsozialisten kaum das Wort ´Nazis´ für sich verwendet hätten.
Im Herbst 1977 brachte die *Süddeutsche Zeitung* eine dritte Version dieses Bildes als Bebilderung zu einem Artikel des Historikers Martin Broszat vom ´Institut für Zeitgeschichte´ in München. Ganz offensichtlich derselbe Mann wie auf den oben genannten Bildern trägt nun ein Schild mit der Aufschrift (dazu noch in falscher Schreibweise): ´Ich werde nie wieder um Schutz bitten bei der Polizei.´
Dabei stehen die Worte auch in anderer Anordnung auf dem Schild als bei den anderen Versionen. Es handelt sich also bei den angeblichen Beweisen deutscher Untaten um Fotomontagen, also um bewußte Fälschungen zur Täuschung der Leser.
..."
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30.01.2010 16:55 Uhr von Rasputine
 
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Atombombe auf Nazi-Deutschland: Wären die amerikanischen Atombomben wie geplant auf Deutschland und nicht auf Japan gefallen, dann wäre Deutschland heute ein historisches Opfer des Krieges, wie Japan heute von vielen angesehen wird.

Der Holocaust an den Juden wäre verblasst gegen diesen Big Bang, ebenso wie es der Massenmord und die Folter von Chinesen durch die japanischen Besetzer heute sind:
http://www.woz.ch/...
http://forum.dvd-forum.at/...

Die Opfer in Dresden haben länger gelitten als manche in Hiroshima:
http://www.megavideo.com/...

Was in Dresden geschehen ist, war furchtbar. Die Opfer haben ein würdevolles Gedenken ohne linksradikale Volksverhetzer verdient.
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30.01.2010 17:51 Uhr von Perisecor
 
+3 | -0
 
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@ Rasputine: Die Greueltaten der Japaner hat niemand vergessen, genau so wie der Pazifikkrieg in fast allen Staaten außer Deutschland und Österreich deutlich präsenter sein dürfte.

Aber frag doch mal auf der Straße jemanden nach der damaligen chinesischen Hauptstadt, dem Inselspringen o.ä.

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