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Betreiber einer "Abzock"-Seite unterliegen vor Gericht

Ein Nutzer, der auf das Abofallen-Portal "opendownload.de" hereingefallen war, hat vor dem Landgericht Mannheim erfolgreich auf Erstattung seiner Anwaltskosten geklagt.

Die Betreiber der dubiosen Seiten bieten Freeware zum Download an. Nutzer, die Programme herunterladen wollen, müssen sich aber registrieren und schließen damit ungewollt einen kostenpflichtigen Abovertrag ab.

Da nach Ansicht der Richter bei Freeware von einer kostenlosen Downloadmöglichkeit ausgegangen werden kann, ist durch die Anmeldung kein rechtsgültiger Vertrag zustande gekommen, zumal auf der Seite nur unzureichend auf entstehende Kosten hingewiesen wird.


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WebReporter: Schirmherr
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Kosten, Download, Abzocke, Abo, Internetseite
Quelle: www.chip.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2010 12:29 Uhr von Dennis112
 
+5 | -1
 
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Kenn ich: Hab ich auch schon gemacht, nur mit falschem Namen und falscher Adresse. Danach kamen mahn und drohmails, aber wenn man die schön ignoriert merken die Bald dass man nicht drauf rein gefallen ist.
Eigentlich sollten alle die darauf reingefallen sind die Betreiber verklagen dann werfen die mit ihrem Betrug vielleicht endlich mal das Handtuch.
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29.01.2010 13:30 Uhr von OppaKowallek
 
+5 | -0
 
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Leider nur: Anwaltskosten in Höhe von 46,61 Euro

http://www.n-tv.de/...

Das schmerzt nicht wirklich.
Solchen Betrügern müssten sämtliche Gewinne abgeschöpft und an alle Geschädigten zurückerstattet werden.
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29.01.2010 14:11 Uhr von Loomis2009
 
+2 | -0
 
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Schlimmer ist jedoch, dass sich im Internet noch eine ganze Menge ähnlicher Abzock-Seiten tummeln und zig tausende Leute darauf hereinfallen.

Kann man natürlich sagen: OK, wer im Internet Adresse und Bankdaten eingibt ohne genau zu wissen was er/sie tut, dem/der ist eh nicht mehr zu helfen.

Dennoch liegt doch klar eine betrügerische Absicht vor, eine perfekte Marktlücke. Das interessiert die Medienwächter natürlich wiedermal nicht, viel wichtiger ist es dann doch, ca. 0,0001% aller potentiell gefährlichen pornografischen Webseiten mit einem roten STOP-Schild zu versehen. Genial, danke.

Vor dieser Handy-Ortungs-Abzocke beispielsweise wird man sowas nicht finden.

Da frag ich mich, wieso ich eigentlich arbeiten gehe und mir nicht sowas einfallen lasse.

.
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29.01.2010 22:29 Uhr von gowron0030
 
+1 | -1
 
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hmmm: die müssten den ganzen mist der bei 9live läuft und die ganzen kaffeefahrten verbieten !! aber die leute dürfen ja munter weitermachen mit immer wieder anderen tricks .ich hab mal von einer im tv gehört die seit 10 jahren die hotline bei gewinnspiel anruft und jetzt erst das 1 x durchgekommen ist !(gut sie hatte bei rtl mittagsjournal ) oder was das is wo immer paar tausend euro reinwandern angerufen . aber überlegt ma wenn man selbst dort 10 jahre lang anruft um mal durchzukommen beim gewinnspiel. der wahnsinn !!
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31.01.2010 23:31 Uhr von vestar
 
+2 | -0
 
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evtl. könnte bei bestimmten Vertragsabschlüssen vom Nutzer verlangt werden er müsse den zu zahlenden Betrag selbst noch einmal in den Vordruck eingeben, damit der Vertrag gültig wird.
Da gäbe es dann keine Abzocke, Mißverständnisse, etc.
Würden die Gesetze so geändert würden auch viele Gerichte entlastet werden.

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