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Buchenthüllung: Papst Johannes Paul II. - Selbstkasteiung, um Jesus näher zu sein

Am Mittwoch erschien ein neues Buch über den verstorbenen Papst Johannes Paul II. Die Autoren Slawomir Oder (Geistlicher) und Saverio Gaeta (Journalist) veröffentlichen darin ziemlich pikante Details über den einstigen Kirchenfürsten.

So soll Johannes Paul II. einen speziell gefertigten Gürtel besessen haben, mit dem er sich selbst schlug. Außerdem soll der Papst auf der nackten Erde geschlafen haben. Dies alles soll er getan haben, um Jesus näher zu sein, so die beiden Autoren.

Die Autoren des Buches stützen sich auf Interviews mit 114 "Zeugen". Außerdem hatten sie Zugang zu bislang unbearbeitete Dokumenten in den Vatikanischen Archiven. Das Buch "Warum er Heilig ist" erschien nur in Italien, wird demnächst aber in mehrere Sprachen übersetzt werden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Buch, Papst, Autor, Jesus, Papst Johannes Paul II., Kasteiung
Quelle: www.cnn.com
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2010 06:32 Uhr von Rinok
 
+2 | -14
 
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29.01.2010 07:45 Uhr von _BigFun_
 
+6 | -1
 
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Hmmm Kasteiung beudeutet im eigentlichen Sinne zwar " Züchtigung" aber im Christlichen Glauben bedeutet dies eher verzicht auf Nahrung ( Fasten ), oder Askese ( Schlafentzug), oder das Tragen von Bußgürteln, welche um den Oberschenkel geschnallt werden und Schmerzen durch Spitzen auf der Innenseite verursachen.
Das Schlagen mit dem Gürtel würd ich da eher als Selbstgeißelung bezeichnen - auch wenn beide Ausdrücke sich doch im Grunde nicht sehr unterscheiden.
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29.01.2010 07:57 Uhr von _spike
 
+13 | -2
 
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aufm boden geschlafen? deswegen ging der immer so schief ...
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29.01.2010 08:10 Uhr von casjopaia
 
+3 | -2
 
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Klar, und im Himmel ist Jahrmarkt: Die Kirchen haben da ja so ein naives Ritual, das sie "Seligsprechung" oder "Heiligsprechung" nennen. Dafür müssen aber bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. Wie man kürzlich lesen konnte, fehlen da noch einige Dinge, wie z.B. ein Wunder. Und da es da nichts gibt, denn was nicht möglich ist, kann es nicht geben, wird man etwas erfinden müssen. Was den Gläubigen bekanntlich egal ist. Hauptsache man erklärt ihre Führer zu gottgleichen Geschöpfen.
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29.01.2010 08:47 Uhr von wordbux
 
+3 | -1
 
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Selbstkasteiung: Wer daran glaubt ist selten dämlich.
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29.01.2010 08:50 Uhr von unikeko
 
+3 | -7
 
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@casjopaia: Leider gibts es immer wieder einige Leute, die nicht wahrhaben wollen, dass Dinge passieren, die man einfach nicht rational begründen kann. Und wenn man für sich selbst diese Sache mit einem Gebet oder ähnlichem begründen kann, dann ist es doch nicht falsch, von einem Wunder zu sprechen. Außerdem würde es dieses Wort nicht geben, wenn es nicht passende Dinge gäbe, die einen Namen brauchen.
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29.01.2010 09:13 Uhr von Hodenbeutel
 
+6 | -1
 
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hmm.. Ist Jesus nicht im Himmel ? dann müsste er ja weiter von ihm entfernt sein wenn er auf dem Boden schläft, oder ?... seltsame sache...
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29.01.2010 12:16 Uhr von casjopaia
 
+4 | -0
 
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@unikeko: Du hast recht, es gibt in der Tat unzählige Interaktionen im Universum, die aus der menschlichen Perspektive keinen rechten Sinn ergeben und darum voreilig als Wunder bezeichnet werden. So wie einst das Feuer, das man inzwischen in der Hosentasche mit sich führt. Oder man vom Blitz nur erschlagen wird, weil seine elektrische Ladung extrem hoch ist.

Alles ist erklär- und quantifizierbar. Nur weil man im Augenblick keine Antwort hat, darf man sich nicht heraus nehmen es irgend einer geheimnisvollen Übermacht als Wunder zu unterstellen. Das hemmt die kollektive Bestrebung es verstehen zu lernen.

Ich gestehe ja jedem seinen Gott zu und von mir aus können die alle nach ihrem Tod mit dem glücklich werden, wenn es denn keinen Tot geben sollte. Jetzt ist er aber nicht da und wir müssen mit dem zurecht kommen was wir haben. Was das ist, gilt es zu ergründen. Das ist der Sinn des Lebens. Zu verstehen wo und wer wir sind. Jeder für sich und alle zusammen.

[ nachträglich editiert von casjopaia ]
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30.01.2010 13:43 Uhr von amaxx
 
+0 | -1
 
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Wo hat er denn bitte auf der Erde geschlafen? Im Zelt im Vatikanischen Garten oder hat man ihm Erde in sein Schlafzimmer gekippt? Glaube viel eher, dass er in einem bequemen himmlischen Himmelbett wie auf Wolken geschlafen hat, denn beim Zelten auf hartem Boden habe ich mich bisher noch keinem Himmlischen Wesen verbunden gefühlt!

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