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Nachhilfestunden kosten Eltern jährlich etwa 1,5 Milliarden Euro

Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die Nachhilfe erhalten nimmt immer mehr zu. Schon Grundschüler erhalten Lernhilfen zusätzlich zum Schulunterricht.

Die Kosten für die Nachhilfestunden belasten die Eltern der Kinder und Jugendlichen jedes Jahr mit 1,5 Milliarden Euro. Von den fast zehn Millionen Schülern in Deutschland gehen etwa 1,1 Millionen regelmäßig zur Nachhilfe.

Es handelt sich schon lange nicht mehr nur um Schüler mit Lernschwächen. Mittlerweile spricht man von "einem etablierten, privat finanzierten Unterstützungssystem neben dem öffentlichen Schulsystem". Erziehungswissenschaftler sorgen sich wegen dieser Entwicklung.


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WebReporter: rudi68
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kind, Schule, Eltern, Milliarde, Nachhilfe
Quelle: www.rp-online.de

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28.01.2010 23:41 Uhr von Susi222
 
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Ich bin: so jemand, der an Nachhilfestunden einen kleinen Zusatz verdient und kann das bestätigen. Meist kommen die Kinder nicht, weil sie einfach etwas Unterstützung bei ein oder zwei Themen brauchen. Oft werden die Kinder in ungefähr allen Fächern von den Nachhilfelehrern "unterstützt" Ich fand das echt krank und bin mittlerweile in der Lage auch nein sagen zu können. So habe ich mir geschworen kein Kind zu unterrichten, das einfach nicht für die Schule, auf der es ist gemacht ist. Ich habe mich auf Problemkinder spezialisiert. Kinder, die mal ein oder zwei Jahre gepennt haben und jetzt unter den Lücken leiden. Kinder mit "Ängsten" oder ADHS Kinder, die sehr wohl für höhere Schulen geeignetsind, aber konsequente Betreuung und Formen brauchen und auf kranke Kinder, die immer mal wieder Phasen in der Schule fehlen und für die der Staat leider keine Hilfen anbietet, um den versäumten Stoff nachzuholen (Wenn sie nicht gerade durch eine Krankenhausschule Unterstützung bekommen)
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29.01.2010 00:52 Uhr von Inai-chan
 
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hmm: wobei ist es nicht schön zu sehen, dass es immer mehr eltern gibt, denen die Bildung der Kinder wichtig ist und die auch gerne mal nen paar Euro dafür springen lassen dass ihnen jemand bei den HA udn anderem hilft, wennd ie Eltern schon keine Zeit haben?

Natürlich bin ich mir bewusst, dass es nicht imemr so ist. Ich hatte mal selber ein Kind das keine Lust hatte zu lernen, in der schule gemobbt wurde (deswegen auch keine lust hatte zu lernen) und die Mutter statt das Problem an der Wurzel zu packen einfach ein: ´bringen sie ihm englisch bei´ anbrachte
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29.01.2010 07:35 Uhr von Katzee
 
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Meine Kinder: haben mehrfach professionelle Nachhilfe bekommen. Nicht, weil mein Mann und ich Bildungsfanatiker sind, die ihre Kinder unbedingt in höhere "akademische" Spären schiessen wollen, sondern einfach, weil sie schlechte Noten in der Schule hatten.

Ich habe sowohl bei meiner Tochter als auch bei meinem Sohn in der Grundschule darum gebeten, dass sie Förderunterricht in Deutsch erhalten sollten, da bei bereits in der 2. Klasse Probleme mit dem Schreiben hatten. Die Antwort der Schule: Wir kömnnen doch nicht nur schlechte Schüler fordern. Die guten Schüler haben auch ein Recht auf Förderung.

Nach 1 bzw. 2 Jahren Nachhilfe waren die probleme meiner Kinder dann ausgestanden. Ohne diese Nachhilfe wären sie wohl auf der Strecke beglieben.
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29.01.2010 08:00 Uhr von a.maier
 
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Wenn: man sich die Stundenausfälle in den Schulen ansieht müssten die Nachhilfen teilweise von den Schulen (Landesregierungen) bezahlt werden. Ohne mehr Vertretungslehrer (die aber auch keine Fachlehrer ersetzen können) werden die Kinder den Unterricht bald nur noch über Nachhilfe durchführen und nur zu den Prüfungen in die Schule gehen. Wenn aus Lehrermangel (Krankheit, Schwangerschaft oder "Unlust da nächstes Jahr in Pension") Unterricht ausfällt müssen die Eltern den Lehrstoff den Kindern beibringen. Teilweise haben wir doch schon "Unterricht durch Eltern" da brauchen wir doch kein Asyl in den USA.

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