28.01.10 17:15 Uhr
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Eltern verloren zweiten Sohn durch Motorradunfall - Verursacher erhielt Haftstrafe

Beim Prozess gegen den Verursacher eines tödlichen Unfalls stand ein 64-jähriger Autofahrer vor Gericht. Der Mann hatte mit 0,61 Promille Blutalkohol den Motorradfahrer an einer Kreuzung von Donauwörth nach Augsburg übersehen. Das Gericht sprach jetzt das Urteil: 15 Monate Haft ohne Bewährung.

Genau zehn Jahre nach dem Tod ihres Sohnes durch einen unverschuldeten Motorradunfall verunglückte ein weiterer Sohn der Familie ebenfalls tödlich mit einem Motorrad. Beide starben im gleichen Alter von 30 Jahren.

Dass diese Familie sich jetzt in psychiatrische Behandlung begeben musste, ist die traurige und verständliche Folge. Die Schicksalsschläge hinterlassen tiefe seelische Wunden. Therapeuten berichteten, dass die Eltern "kaum mehr fähig sind ihr Haus zu verlassen".


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Sohn, Eltern, Motorrad, Haftstrafe
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2010 17:59 Uhr von napster1989
 
+7 | -3
 
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Traurig: hoffe der mann kann in den 15 monaten mal nachdenken was er angestellt hat.

0,6 promille ist definitiv zu viel . und wirken schon stark beeinträchtigend!


Das ist halt sozusagen das immense risiko als motorrad fahrer das man übersehen wird. Viel zu gerne wird heutzutage der schulterblick etc einfach vergessen. Da ich selber motorrad fahrer bin weiss ich wovon ihc spreche und wie viele Träumer auf den Strassen unterwegs sind.
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28.01.2010 18:10 Uhr von Luetten
 
+5 | -10
 
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Einfach überzogen, das Urteil.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass da nicht noch etwas vor dem Unfall vorgefallen war und somit dieses - in meinen Augen - harte Urteil "ohne Bewährung" ausgesprochen wurde.
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28.01.2010 18:19 Uhr von Pyromen
 
+4 | -10
 
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finde: die strafe auch völlig überzogen. der alte mann hat den motorradfahrer sicher nicht absichtlich getötet und 0,6 promille is nix. dafür gleich in den knast? das könnte jeden passieren
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28.01.2010 18:27 Uhr von bang9r
 
+9 | -2
 
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@Pyromen& Luetten: so würdet ihr nicht reden wenn der verunglückte ein angehöriger von euch gewesen wäre.

fakt ist, hätte er nicht getrunken wäre der motorradfahrer höchstwarscheinlich noch am leben.
hätte er nicht getrunken hätten diese armen eltern ihren letzten sohn noch.

wer das leben vonanderen so leichtsinnig aufs spiel setzt hat defintiv eine haftstrafe verdient.

alk am steuer ist einfach ein NOGO!
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28.01.2010 18:42 Uhr von Luetten
 
+2 | -7
 
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Sicher ist Alkohol am Steuer ein NOGO und der Verursacher gehört betraft.
Aber die Höhe der Strafe ist einfach überzogen. Ob nun betrunken oder nüchtern: Er hat den Motorradfahrer getötet.
Aber 15 Monate ohne Bewährung??? Wegen der Trunkenheit???

Das den Eltern nun das 2 Kind genommen wurde ist traurig, aber in diesem Artikel einfach Effekthascherei.
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28.01.2010 19:00 Uhr von fallobst
 
+4 | -1
 
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@ luetten: wieso wegen trunkenheit?
doch eher weil er betrunken jemanden umgebracht hat.

das urteil wird doch wohl fahrlässige tötung gelautet haben.

und das ist mehr als richtig. wer betrunken fährt riskiert das leben aller anderen leute um sich herum. es ist eigentlich eine schweinerei, dass man für solche fahrlässigen tötungen nicht öfter und länger ins gefängnis muss. das ist doch kein kavaliersdelikt. wenn jemand betrunken auto fährt ist das nichts anderes, als wenn jemand aus langeweile mit messern um sich schmeißt. es ist vielleicht nicht seine absicht jemanden zu töten oder verletzen, aber er nimmt diese gefahr billigend in kauf, und das muss man entsprechend bestrafen.

mein vergleich ist jetzt nicht umbedingt der beste, aber er beschreibt die kernaussage, und darauf kommt es schließlich an.
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28.01.2010 19:11 Uhr von bang9r
 
+0 | -1
 
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fallobst: kann mich fallobst nur anschließen...
hoffentlich finden die angehörigen die kraft um weiterzuleben ist wirklich horror beide söhne zu verlieren auch noch auf diese art und weise:(

ps: kann mir vllt einer erklären wie ich meine privatnachrichten hier abrufe? mfg
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28.01.2010 19:37 Uhr von fallobst
 
+0 | -2
 
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@ bang9r: der lustige briefumschlag ganz oben an dem "Hallo BANG9R"
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30.01.2010 12:44 Uhr von moloche
 
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0.6 Promille: ist vie. Für trainierte Trinker siche nicht viel, aber ich merke z.b. 2-3 Bier schon, ich würde mir da nicht mehr zutrauen sicher zu fahren.

Das Argument das die Strafe überzogen ist ist auch fraglich.
Wieviele tödliche Unfälle passieren mit dem Argument "och..ich hab ihn übersehen...kann doch jeden passieren...war keine Absicht".
Ja wieso übersieht man jemanden im Strassenverkehr? Ganz einfach, weil man nicht schaut, weil man sich nicht bewusst ist, das man in einer potentiel tödlichen Waffe hockt.

Ich werde jeden Sommer als Motorradfahrer regelmässig von genau solchen Schnarchnasen zusammengefahren.
Mittlerweile entschuldigen sie sich gar nicht mehr, ja manche Hupen einen noch blöde an.
Wenn was passiert, wird nur an den nun steigenden Versicherungsbetrag gedacht.
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31.01.2010 18:00 Uhr von Dracultepes
 
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Wer sich mit Alk hinters Steuer setzt und Menschen verletzt sollte noch viel härtere Strafen kriegen.

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