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Wirksame Tabletten gestrichen - Sohn kämpft für seine 82-jährige kranke Mutter

Peter K. (53) kämpft für seine kranke Mutter Vera (82). Sie ist an Demenz erkrankt und bedarf der Pflege. Ein wirksames Medikament, das sie bisher einnahm, wurde ihr jetzt gestrichen. Kein Arzt will das Medikament verschreiben, so Peter K.

So macht er sich natürlich Sorgen, dass sich der Gesundheitszustand seiner Mutter schneller verschlechtert. Hatte das Arzneimittel seiner Mutter doch gut geholfen. Die Verwirrung der Mutter nahm ab, versicherte Peter K. Seit zwei Wochen bekommt die 82-Jährige die Medikamente nun nicht mehr.

Die Arznei ist wohl zu teuer. Ein Arzt, der nicht erkannt werden will, argumentierte so: "Wir haben ein begrenztes Budget, was darüber hinaus verschrieben wird, geht an unser Geld".


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WebReporter: olaf38
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mutter, Arzt, Sohn, Medikament, Demenz, Tablette
Quelle: www.lr-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2010 13:52 Uhr von golddagobert
 
+17 | -0
 
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einfach traurig
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28.01.2010 13:55 Uhr von jonathanm
 
+7 | -0
 
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Hmm: ich kann mir vorstellen ich würde genauso für meine angehörigen kämpfen :) hoffentlich lande ich dann auch hier.

traurig.
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28.01.2010 14:15 Uhr von TrangleC
 
+19 | -0
 
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Als meine Mutter an Krebs erkrankt ist hab ich auch immer wieder die Ärzte nach neuen Therapien gefragt von denen ich immer wieder mal in den Nachrichten gehört hatte und immer hiess es gelangweilt "Das ist auch nicht besser als das alte Zeug das wir anwenden."
Und meine Mutter war 53 als sie dann gestorben ist.

Dass einer älteren Frau ein scheinbar wirksames Medikament verweigert wird wundert mich da wenig.
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28.01.2010 14:16 Uhr von a.maier
 
+3 | -10
 
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Ich weiß: persönlich würde ich auch kämpfen. Aber muß es ein weiterleben um jeden Preis geben? Und damit meine ich nicht nur das Geld. warum Medizin für einen Todkranken der starke Schmerzen hat? Wenn ein Medikament die Leiden nur verlängert sollte man es nicht geben. Demenz ist (noch) nicht heilbar. Der Mann tut mir leid. Mein Großvater lebte 2 Jahre mit Demenz in unserer Familie. Es war eine starke Belastung. Heute, 30 jahre danach, wäre diese Belastung nicht mehr möglich. Welche Firma erlaubt Teilzeit aus diesem Grund?
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28.01.2010 14:24 Uhr von Noeki
 
+11 | -1
 
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hat: hat man bei demenz starke Körperliche Schmerzen ?
Und wenn das Medikament ihren Zustand verbessert ist es dann OK es aus Geldgründen zu verweigern ?

Krebspatienten werden teilweise wirksame Schmerzmittel verweigert, Menschen die nur noch auf den Tod warten und das wenigstens mit so wenig wie möglich Schmerzen verbunden.
Aber sterben tun sie ja eh, wozu dann auch noch Geld ausgeben.

Traurige Gesellschaft
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28.01.2010 14:40 Uhr von Götterspötter
 
+22 | -0
 
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So gehen wir also , mit unseren "Vorfahren" um !!!

Wenn die Politik des 3te-Reichs als "menschenverachtend" in den Geschichtsbüchern steht, wie wird man die "Gesundheits-Reform" wohl in ein paar Jahrzehnten benennen ???

Wir pumpen Milliarden um Milliarden Steuergelder in die medizinische Forschung ...... wir haben heute unglaubliche medizinische Möglichkeiten, um die Menschen ein "gesundes Leben" zu ermöglichen ..... wir tun es aber nicht

Gesundheit ist nur für "Reiche" - bezahlt von der Allgemeinheit "

Menschenwürdige Pflege im Alter nur für Wohlhabende oder Staatsdiener !!!

Unser Gesundheitssystem ist nichts weiter als eine überteuerte "KFZ-Pfuscher-Werkstatt" betrieben von der Mafia - bei der ein Ferrari im Schaufenster steht, um Kunden anzulocken !!!!

Ich schäme mich für uns !

Ich kann nur hoffen, das die Bürger in diesem Land langsam mal aufwachen und ihren faulen Arsch hochbekommen und prodestieren und nach Aufklärung schreien, WAS mit Ihrem Geld passiert !!

Und nach der Wahrheit fordern und sich nicht weiter von Politik und Pharma-Lobby einlullen lassen !

Denkt daran!
Alt werden wir alle, aber kämpfen sollte man, solange man noch die "Lebenskraft" dazu hat und nicht erst wenn uns der Staat als "Grabsteine" sieht !

Schönen guten Tag noch
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28.01.2010 14:55 Uhr von ArrowTiger
 
+8 | -0
 
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Schuld ist aber Schuld sind bei so was aber nicht die Ärzte, sondern die Kassen, die das verfügbare Budget unterschiedslos deckeln. (Evtl. Auflagen der Gesundheitspolitik?) Jeder Arzt mit vielen chronisch kranken oder älteren Patienten hat da schlechte Karten.

Ich denke nicht, daß das unter einem FDP-Minister besser werden wird.
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28.01.2010 15:00 Uhr von Ingefisch
 
+1 | -3
 
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Arginin, 500 g / 20 €: http://www.arznei-telegramm.de/...
Das Medikament beschleunigt den Sterbeprozess.
Arginin ist billig - und hilft viel besser. 3g/Tag
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28.01.2010 15:47 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -1
 
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und wieder einmal ein beweis, dass geld in unserer gesellschaft wichtiger ist als die gesundheit und das leben eines menschen. hier kann ich nur sagen: wer die möglichkeit hat, der soll sich von der schulmedizin abwenden, bevor es irgendwann zu spät ist. einmal in den fängen der schulmedizin und der pharma und es gibt kein entrinnen mehr.
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28.01.2010 19:21 Uhr von baz
 
+2 | -0
 
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Das Problem sind aber auch Unium+FTP!!!

Rösslers Strategie zur Kosteneindämmung bei den Arzneimittern ist es die Anzahl der Verschreibungen zu reduzieren, nicht aber die Pharmaindustrie zu niedrigeren Preisen zu zwingen.
Dabei ist das Teure an dem Medikamenten die Entwicklung und nicht die Herstellung.
(Ich meine: Der 82-Jährigen das MEdikament weiter zu geben würde eigentlich kaum Mehrkosten verursachen für die Phrmaindustrie, der Fhler liegt im System.)

Und den sozialen Ausgleich im Gesundheitssystem wollen die auch abschaffen mit der "Kopfpauschale".
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28.01.2010 20:31 Uhr von olaf38
 
+3 | -0
 
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ist eine Sauerei, man hätte vielleicht versuchen können, das der sohn den Aufpreis vielleicht selbst bezahlt, erstmal solange, bis eine entgültige entscheidung getroffen ist
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29.01.2010 08:37 Uhr von bigpapa
 
+2 | -0
 
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er macht das falsch: Er versucht das Medikament normal vom Hausarzt zu bekommen. Das der sich sträubt ist sogar irgendwie richtig.

Er soll einfach mit den Befund des Arztes zu seiner Krankenkasse gehen und ein "Härtefall" beantragen. Genauso wie bei chronisch Kranken Menschen wird das nämlich dann bei den Arzt nicht "mitangerechnet".

Es kann nur sein, das die Krankenkasse die Diagnose durch ein Ihre "Vertrauensärzte" überprüfen lässt.

Laut mehrere Aussagen der Regierung und Berichten im TV gilt das "begrenzte Budget" nur für die normalen Krankheitsfälle. Diese sind die die Zeitlich befristet sind, und soll verhindern das Ärzte ein teueres Medikament da verschreiben wo es ein preiswertes auch getan hätte. Der Nebeneffekt ist, das die Pharmaindustrie weniger "Bildungsreisen" den Arzt anbietet :)

Leider wirken so gutgemeinte Massnahmen nur kurzfristig, da die Pharmaindustrie einfach die Preise anzieht.

Gruß

BIGPAPA

p.s. : Die Pharmaindustrie ist die einzige Industrie die wenn sie ein wirksamens Produkt herstellt Pleite geht. :)
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29.01.2010 12:00 Uhr von Gorxas
 
+0 | -0
 
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so in etwa wurde mit meinem Opa auch verfahren.... bis er vor 5 wochen an der Demenz verstarb :(

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