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Nach Hebammenfehler erhalten Eltern einer Siebenjährigen 1,6 Millionen Euro Entschädigung

Durch Versäumnisse und Nichtbeachtung einer für gewöhnlich leicht zu behandelnden Neugeborenen-Gelbsucht trug ein Kind schwere Hirnschäden davon. Eine Hebamme hatte die notwendige Klinikeinweisung viel zu spät angeordnet.

Erst drei Tage nach der Gelbverfärbung der Haut, veranlasste die Hebamme die Maßnahme. Heute als Siebenjährige muss das Mädchen gefüttert werden. Die Sprechfunktion sowie die Bewegungsmöglichkeiten des Mädchens sind extrem eingeschränkt.

Trotz aller Belastungen macht es den Eltern Freude, wenn gewisse Regungen in Laras Gesicht erfolgen. Wenn die Mundwinkel nach oben gehen, bedeutet dies Lachen. Nach unten gezogen, heißt es Nein. Die Haftpflichtversicherung der Hebamme zahlte nun 1,6 Millionen Euro Schmerzensgeld.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Klage, Entschädigung, Behinderung, Hebamme
Quelle: www.merkur-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2010 19:10 Uhr von Barni_Gambel
 
+4 | -0
 
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Sehr trauig wenigstens etwas "trost" für die Eltern.
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27.01.2010 19:26 Uhr von euruba92
 
+2 | -4
 
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@Barni_Gambel: Findest du wirklich dass 1,6millionen Euro die Eltern tröstet?!
Dir ist hoffentlich klar dass das Kind ein Leben lang von den Eltern geflegt werden muss?!
Und das alles nur wegen eines fahrlässigen Behandlungsfehlers?
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27.01.2010 19:36 Uhr von Pils28
 
+2 | -1
 
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Normaler Vorgang Jemand macht einen Fehler in seinem Job und der geschädigte wird entschädigt!
Das ist bei einem Maurer genau wie bei einem Neurochirugen!
Denke mit 1,6Mio können die zumindest es sich leidten, dass mindestens ein Familienteil immer zu Hause bei der Tochter bleibt und ein paar Urlaube sind auch noch drin.
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27.01.2010 19:49 Uhr von a.maier
 
+4 | -0
 
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Fehler: sind menschlich. Ohne Fehler wärst Du Perfekt aber kein Mensch. Ich glaube nicht das eine Hebamme oder auch andere Personen so etwas absichtlich machen. Meist sind die "Verursacher " selbst tief betroffen über ihren Fehler. Ich bin zwar kein Christ aber den Spruch "Der werfe den ersten Stein...." finde ich gut. Ich bin froh 2 gesunde Kinder zu haben!
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27.01.2010 19:58 Uhr von Barni_Gambel
 
+2 | -1
 
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@ euruba92: wenn Du meinen Kommentar richtig lesen würdest dann könnte man dass auch richtig verstehen.
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27.01.2010 19:59 Uhr von KZE
 
+3 | -0
 
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@euruba92: Hast du etwa nen Vorschlag, der den Eltern mehr Trost bringen würde?
Abgesehen von vielleicht mehr Geld?
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27.01.2010 20:07 Uhr von ephedrin4c
 
+3 | -1
 
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richtigstellung: die 1,6 Mio. werden NICHT auf einmal bezahlt. Das Geld wird Stückweise von der Versicherung ausgezahlt, wenn es BENÖTIGT wird. Also kein Familienurlaub oder neues Haus, das Geld wird nur (in Stücken) zweckgebunden überwiesen.
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27.01.2010 22:27 Uhr von brycer
 
+2 | -0
 
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@euruba92: Ich glaube Barni_Gambel hat das Wort "trost" nicht ohne Grund in Anführungsstriche gesetzt!
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28.01.2010 08:57 Uhr von Bokaj
 
+0 | -0
 
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Trauriges Schicksal für die Familie. Ich würde mit einem neugeborenem Kind immer sofort einen Arzt aufsuchen.
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07.03.2010 09:19 Uhr von Subzero1967
 
+0 | -0
 
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Nur gut: das meine Jungs im Krankenhaus geboren sind.
Denn wie jeder weiß gibt es dort Qualifiziertes Personal.
Es tut mir zwar für das Kind Leid,aber die Schuld an diesem vermeidbaren Dilemma tragen die Eltern mit.

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