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Merkel spricht in Regierungserklärung von neuer Strategie in Afghanistan

Kurz vor der internationalen Konferenz zum Thema Afghanistan hat Kanzlerin Angela Merkel dazu eine Regierungserklärung im Bundestag abgegeben.

"Ja, es ist wahr: Der Einsatz dauert länger und er ist schwieriger, als wir zu Beginn gedacht haben", musste Merkel dabei einräumen.

Weiterer Inhalt der Rede war zudem eine Verteidigung der neuen Strategie der Bundesregierung für den Einsatz am Hindukusch.


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WebReporter: onkelmax
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Afghanistan, Krieg, Angela Merkel, Politiker, Strategie, Regierungserklärung
Quelle: dwdonline.de

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27.01.2010 18:17 Uhr von :raven:
 
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Das Ferkel lügt wenn es das Maul auf macht!

Dem Ferkel sind Wahrheiten und Versprechen ein notwendiges Übel, um den deutschen Michel weiterhin im Schlaf zu wiegen.
Das Ferkel kann doch erzählen was es will, wichtig ist nur, dass mehr Soldaten entsendet werden. Da zählen keine Meinungsumfragen, kein Volkeswille oder sonst irgend etwas.

Was zählt sind Fakten. Und Fakt ist, dass immer mehr deutsche Soldaten in einen aktiven Kriegseinsatz getrieben werden. Bei einer Volksabstimmung wären alle Soldaten schon wieder da wo sie hingehören, bei ihren Familien auf deutschem Boden.
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27.01.2010 18:27 Uhr von usambara
 
+3 | -0
 
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nichts ändert sich Seit dem die Taliban entmachtet wurden explodiert der Opium/Heroin-Handel und tötet mehr Menschen in Europa,
Asien und Amerika als Terroristen es jemals tun könnten.
Aber um Menschenleben geht es wohl auch nicht wirklich...
die deutsche Chemie-Industrie wird am Hindukusch verteidigt.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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27.01.2010 19:00 Uhr von schwesterwelle
 
+3 | -0
 
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@usambara: Größter Opiumproduzent der Welt

Afghanistan ist der größte Opiumproduzent der Welt. Jeder achte Bewohner Afghanistans ist am Anbau von Mohn, aus dem Opium hergestellt wird, beteiligt. Afghanistan produzierte 92 Prozent des weltweit gehandelten Opiums und Heroins. Die Anbaufläche für Mohn in Afghanistan beträgt ca. 193.000 Hektar. Insgesamt habe das 2007 in Afghanistan produzierte Opium einen Wert von vier Milliarden US-Dollar gehabt - mehr als ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes von Afghanistan.[6][7]

15 Millionen Menschen sind von dem Stoff abhängig. Das weitaus meiste Heroin und Opium, das in Afghanistan hergestellt wird, geht in die EU – 19 Prozent. 15 Prozent landen in Russland, weitere 15 Prozent im Iran. Afghanistan produziert ca. 6.900 Tonnen Opium, der Stoff, aus dem auch Heroin gemacht werden kann – viel mehr als der weltweite Bedarf, der stagniert bei etwa 5.000 Tonnen. Die Vorräte in Afghanistan wurden 2009 auf etwa 10.000 Tonnen geschätzt. 6,4 Prozent der afghanischen Bevölkerung sind in den illegalen Drogenhandel verstrickt.[8] Weltweit kommen rund 80 Prozent der afghanischen Drogen bei den Dealern und Süchtigen an. Allein in den NATO-Ländern sterben jährlich 10.000 Menschen an Heroin. Am weltweiten Drogenhandel verdienen die Machthaber in Afghanistan, zwischen 90 und 160 Millionen US-Dollar pro Jahr.[9]

Drogennetzwerk der CIA

Nachdem die US-Armee und ihre Vasallen das Land besetzt haben, stieg die Produktion von Opium in Afghanistan sprunghaft an. Die CIA ist mit Billigung der Regierungen der USA einer der gewichtigen Protagonisten am internationalen Drogenhandel. Über das Kosovo und Albanien, zwei Mafia-Staaten, die unter dem Schutz der US-Armee und der CIA stehen, wird das aus dem afghanischen Opium gewonnene Heroin in Europa vertrieben. Die 5000 Tonnen Opium, die im von der NATO besetzten Afghanistan jährlich geerntet werden, bringen bei einem Preis von 16.000 Dollar pro Kilo, Erlöse von 80 Milliarden Dollar jährlich. Dieses Schwarzgeld regiert seit Jahrzehnten die Welt.[10]

[ nachträglich editiert von schwesterwelle ]
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27.01.2010 19:02 Uhr von schwesterwelle
 
+4 | -0
 
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Edit: Der ehemalige General der russischen Streitkräfte in Afghanistan, Mahmut Gareev, sagt in einem Interview mit RussiaToday:

"Die Amerikaner stoppen nicht die Drogenproduktion in Afghanistan, vielmehr finanzieren sie sich damit. ... Die Amerikaner geben zu, dass sie Drogen oftmals in ihren eigenen Flugzeugen außer Landes bringen. Der Drogenhandel bringt ihnen im Jahr 50 Milliarden Dollar ein. Sie tun nichts, um den Drogenhandel zu stoppen. Sie antworten nur militärisch, wenn sie angegriffen werden. Es gibt keinen militärischen Plan, die Mujahedin zu eliminieren. Vielmehr wollen sie die Taliban zu mehr Aktivitäten in den angrenzenden Ländern ermuntern. Die Amerikaner wollen die gesamte Region destabilisieren, um die militärische Oberhoheit in diesem Teil der Welt zu erringen." [11][12]
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27.01.2010 23:01 Uhr von Natoalarm
 
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Soll die Klappe halten und die Bundeswehr: zurück holen!
Oder ihre Wählerschaft und Partei Mitglieder als Ersatz
dorthin schicken.

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