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Haiti: Adoptionen als Katastrophenhilfe kein geeignetes Mittel

Betrachtet man Nachrichten aus Haiti, fallen die unzähligen Kinder auf, die ohne ihre Eltern dastehen. Die Hälfte der Haitianer, so Rudi Tarneden, UNICEF Sprecher in einem aktuellen Interview, sind Kinder. Die Annahme, dass Adoptionen helfen würden, ist nach Ansicht Tarnedens nicht korrekt.

Tarneden äußert sinngemäß, dass eine Adoption nur Einzelnen helfe, bei der Zahl der betroffenen Kinder, gelte es aber, nach anderen Lösungen zu suchen. Es gehe darum, nach Verwandten zu forschen und die Kinder vor Ort zu versorgen. Eine Adoption könne für die Kinder ein weiteres Trauma bedeuten.

Die Grundversorgung vor Ort, die Registrierung der Kinder, damit sie bei der Nahrungsmittelverteilung überhaupt wahrgenommen werden, sei vorrangig. Tarneden bestätigte dem Interviewer, dass die Medienbilder voll mit Bildern von Einzelschicksalen, diese Notwendigkeiten nicht zeigten.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Interview, Hilfe, Katastrophe, Haiti, Adoption
Quelle: www.taz.de

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