27.01.10 16:19 Uhr
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Jugendliche möchten nicht in der Pflege arbeiten

Eine Umfrage unter 850 Personen hat ergeben, dass unter den Jugendlichen in Deutschland Pflegeberufe kein gutes Ansehen haben. Nur sehr wenige der Befragten können sich vorstellen, in diesen Berufen zu arbeiten.

Während von den befragten Hauptschülern noch 11,4 Prozent darüber nachdenken, in der Pflege tätig zu sein, sind lediglich 3,4 Prozent der Gymnasiasten bereit, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Die Unterschiede bei Jungen und Mädchen sind noch größer.

Während nur 1,9 Prozent der Jungen in der Pflege arbeiten würden, wären bei den Mädchen 10,4 Prozent dazu bereit. Schon bei den Eltern der Jugendlichen gibt es ein negatives Image zu den Berufen. Schlechte Information und Klischees sind weit verbreitet.


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WebReporter: rudi68
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Umfrage, Jugendliche, Beruf, Pflege, Gymnasium, Hauptschule
Quelle: www.n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2010 16:26 Uhr von A1313
 
+44 | -0
 
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hmm: vielleicht kommt das mangelnde Interesse an den Berufen
1. von der schlechten Bezahlung
2. von den lustigen Arbeitszeiten ?

Kenn viele die nicht mal nen 1000er netto verdienen in dem Beruf und dabei aber 50-60 Stunden pro Woche arbeiten.

Nur so ne Idee ...
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27.01.2010 16:39 Uhr von megamanxxl
 
+11 | -1
 
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ich schon.

hinzu kommt das wohl mit der kohle...
nen 1000ender netto is viel zu wenig.
wenn man solange arbeitet,sollte man (egal welchen beruf man ausübt) davon vernünftig leben können!

[ nachträglich editiert von megamanxxl ]
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27.01.2010 16:41 Uhr von Loxy
 
+10 | -3
 
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Dann machen wir halt die Sache mit dem "Soylent Green"... ab 60 Rübe runter und ab in den Fleischwolf, Gewürze dran und rein in die Kühltheke. ^^
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27.01.2010 16:53 Uhr von 08_15
 
+17 | -1
 
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Ich verstehe die nur zu genug: meine Frau hatte nach 25 Jahren mit Frühchen und Intensiv als Kinderkrankenschwester einen Burnout. Sie wollte keine sterbenden Kinder mehr in den Armen halten. Arbeitsamt und der Staat haben sie hängen lassen. Sie hat zuletzt in einem Eltern-Kind Kurheim Nachtschicht gemacht und weil ich gesundheitlich nicht arbeiten konnte waren wir trotz "Vollzeitjob" (60 Std./Woche! weil ja davon ausgegangen wurde das sie schlafen könne bei 240 Betten...) brauchten wir Hartz4.

Jetzt bin ich Geschäftsführer (sagenhafte 400 Euro) in einem Verein einer Kinderkrippe. Sie verdient nun das doppelte bei 25 Stunden und hat nur noch süße kleine Racker bis max. 3 Jahre.

Unser System versagt! Die, die uns ausgebildet und ernährt haben werden gnadenlos ins Abgleis geschoben.

Danke den Waldorfschulen, denn viele Pfleger kommen aus diesem Bereich! Die haben noch Achtung vor dem Alter und soziales Engagement.

Danke für die Aufmerksamkeit
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27.01.2010 17:10 Uhr von casjopaia
 
+1 | -9
 
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Nun, ich könnte mir vorstellen in einem solchen Beruf zu arbeiten. Aber nur, wenn es im Arbeitsvertrag die dämliche Klausel nicht gibt, dass man die Leute nicht beerben oder sonstige Geschenke annehmen darf. Andernfalls keine Chance.
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27.01.2010 17:25 Uhr von 08_15
 
+6 | -0
 
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casjopaia (edit): was denkst Du warum es diese Klauseln gibt?

Es gibt durchaus die Möglichkeit, wenn das ganze notariell beglaubigt ist, oder Du so Geschenke meldest, oder in Anwesenheit von Angehörigen geschieht.

Und das ist gut so!

[ nachträglich editiert von 08_15 ]
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27.01.2010 17:37 Uhr von Pils28
 
+6 | -0
 
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Habe vor dem Studium 3 Monate in einem: Krankenhaus in der Pflege ein Praktikum gemacht.
Knochenjob, teils doofe Arbeitszeit (Wochenende, Feiertage,...) und mittelmäßige Bezahlung (von echt miesen 1100€ bis schon passablen 2000€ netto).
Allerdings ist es nicht jedermanns Sache Kranke, Sterbende, Tote zu betreuen, zu waschen oder anderweitig zu versorgen!
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27.01.2010 17:37 Uhr von Azureon
 
+6 | -0
 
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Ich hab damals Zivildienst in einem Pflegeheim geleistet und konnte mir so ein Bild über den Beruf speziell Altenpflege machen. Hatte zwar primär nur die Versorgung als Haupttätigkeit, jedoch gehen natürlich arbeitspolitische Dinge und Einschränkungen nicht an jemandem vorbei der da über 10 Monate beschäftigt war.

Für mich wäre der Job auch nichts. Nicht dass ich ein Problem damit hätte alte Leute zu pflegen, zu waschen, füttern whatever. Diese Jobs sind verdammt anstrengend und zugleich schrecklich monoton. Alles ist nach einem strengen Zeitplan geregelt wann wie wo was fertig sein muss und jeden Tag egal ob Früh oder Spätschicht immer gleich aussieht. Als Pfleger oder Stationsschwester ist man unter Dauerstrom weil vorallem auch immer mehr Personal gekürzt und somit die Zeit die man pro Bewohner in die zur Verfügung hat immer kürzer wird. Die Zustände sind bereits so weit dass man selbst über den sozialen Aspekt schon Abstriche machen muss, weil man einfach sonst mit der Arbeit nicht hinterher kommt.

Ein Zuckerschlecken ist der Berufszweig auf keinen Fall.
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27.01.2010 18:08 Uhr von Pils28
 
+3 | -0
 
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Monotonie? Wenn man eine Pflegejob als monoton betrachten, will ich wissen, was man von Bürojobs hält! ;-)
Also ich war Pflegepraktikant auf einer Aufnahmestation eines Krankenhauses und klar gab es Routinen wie waschen und Füttern. aber das war vielleicht eine Std am Tag.
Sie Versorgungsassistenten, Putzfrauen, Pförtner,... haben da einen deutlich öderen Job!
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27.01.2010 20:42 Uhr von Jorka
 
+1 | -0
 
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Ich bin auch der Meinung: das so einen Job nicht jeder machen kann.
2001 habe ich mein Zivildienst ebenfalls in einem Altenpflegeheim abgeleistet und ich muss sagen es war schon stellenweise sehr hart, insbesondere wenn ein Heimbewohner verstorben war oder wenn man es mit einem bettlägerigen Bewohner zu tun hatte.

Dazu dann die stets dünne Belegung pro Station, oftmals haben wir zu zweit 15 bis 20 Bewohner betreut und manchmal kams einem echt nur noch wie Fließbandarbeit vor. Für die soziale Kompetente blieb da jedenfalls leider wenig Platz.
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30.01.2010 12:47 Uhr von supermeier
 
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Nicht wegen dem Image: ich glaube ich würde das psyschich nicht aushalten, von daher kann ich die Jugendlichen verstehen.

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