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Afghanistan: Zahl der psychisch kranken Bundeswehrsoldaten nimmt drastisch zu

Angaben der Bundeswehr zufolge hat sich die Zahl der Soldaten, die im Afghanistaneinsatz an der sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) erkranken, im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt.

Den Grund für die drastische Zunahme dieser Erkrankung sehen Experten in den vermehrten Feuergefechten in Afghanistan. Aber auch durch den offeneren Umgang mit der lange stigmatisierten Krankheit sei die Zahl gestiegen, zumal diese sich auf die behandelten Fälle bezieht.

Symptome der PTBS sind unter anderem Schlafstörungen, Depressionen, Albträume und sogenannte Flashbacks, in denen sich die betroffenen immer wieder an das Trauma erinnern müssen.


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WebReporter: maude
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Afghanistan, Soldat, Bundeswehr, Krankheit, PTBS, Posttraumatische Belastungsstörung
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2010 14:15 Uhr von bobska
 
+36 | -4
 
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Und: weil wir uns noch nicht damit zufrieden geben, schicken wir noch mehr Soldaten dahin. yohoo
Ironie off
Im ernst das ist doch traurig....

[ nachträglich editiert von bobska ]
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27.01.2010 14:17 Uhr von casjopaia
 
+23 | -2
 
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Auch körperlich: Die Soldaten werden auch bald körperlich leiden, denn es wird bekanntlich noch immer uranhaltige Munition eingesetzt, die bei den Soldaten Krebs auslösen wird. Unsere Regierung hat das gekonnt seit 2003 unter den Tisch fallen lassen und auch die Presse zen..ähh..forciert darüber bloß nicht mehr zu berichten.
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27.01.2010 15:01 Uhr von oralke
 
+0 | -9
 
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Das doppelte von: nichts ist nicht besonders drastisch.

Nach der Angabe in diesem Artikel können es alle oder keiner sein.
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27.01.2010 15:15 Uhr von ulkibaeri
 
+9 | -18
 
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selber schuld: kriegen doch einen Haufen Geld, dafür dass die dort sind. Und da sie Soldaten sind müssen Sie damit rechnen in Kampfhandlungen verwickelt zu werden. Bundeswehr ist doch nicht immer nur Eierschaukeln, saufen und kiffen!
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27.01.2010 15:22 Uhr von iamrefused
 
+1 | -9
 
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ja genau: bis man merkt, das war schon vorher so :D
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27.01.2010 16:36 Uhr von Loxy
 
+11 | -1
 
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"Kriech": Wundert mich nicht. Es heißt ja auch der größte Kriegsgegner und Antimilitarist seien der Pazifist und der Kriegsveteran.

"Der Krieg hat einen langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer." Martin Kessel

"Der Kämpf´ und Siege Lohn ist Reue nur." Friedrich Schiller

"Sie streiten sich, so heißt´s um Freiheitsreche: Genau besehn, sind´s Knechte gegen Knechte." Mephistopheles

„Man kann einen Krieg beginnen, aber niemals beenden, wenn man will.“ Niccolò Machiavelli
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27.01.2010 16:58 Uhr von shortlaester
 
+7 | -6
 
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Zahl der psychisch kranken Bullen nimmt auch zu. Wieso schreibt keiner darüber?
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27.01.2010 18:01 Uhr von sarazen
 
+2 | -3
 
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grundsätzlich mal + zu casjopaias anmerkung: eine wichtige news, auch wenn Nachrichten über Außerirdische mehr Leser finden.
Tatsächlich ist das absolut richtig, das mit der Gefahr durch uranhaltigen Munition, ein Kusin von mir, der sich bei der BW verflichtet hatte ist sehr jung an solchen Spätfolgen gestorben. Das ganze lässt sich natürlich schwerlich "beweisen".
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27.01.2010 18:59 Uhr von FranzBernhard
 
+2 | -3
 
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Blaumachen Blaumachen: Blauhelme machen gerne blau.
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28.01.2010 01:11 Uhr von Deniz1008
 
+3 | -1
 
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germanys vietnam syndrom ironie off*
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28.01.2010 04:50 Uhr von Graf-Zahl
 
+0 | -0
 
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Man muss ja auch, wie schon in der News beschrieben, sehen, dass diese Krankheit erst jetzt immer mehr anerkannt wird, und vorher stigmatisiert wurde.
Wenn ihr mich fragt: Die Psyche des Menschen hat sich in den letzten paar hundert Jahren nicht drastisch geändert. Das einzige was sich geändert hat ist die Wahrnehmung dieser Krankheit gegenüber.
Da hat sich ergo gar nichts verdoppelt. Die Anzahl der betroffenen Soldaten ist prozentual gesehen sicherlich gleich. Aber aus sowas kann man ja immer schnell eine News machen, weil es statistisch gesehen signifikant ist.
Das ist aber so, als wenn man die Antworten zum Sexverhalten der Deutschen heute, und vor 50 Jahren vergleichen würde: Schwachsinn!

Danke für die "News".
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28.01.2010 08:09 Uhr von snfreund
 
+1 | -1
 
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hm, hmhm, da lockt dann doch das geld, um nach afghanistan in den krieg zu ziehen, woher bekommt man sonst so schnell so viel geld ?? die risiken sind bekannt, aber ein neues auto währe ja auch gut, oder die erst wohnungseinrichtung ist nötig, usw.
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28.01.2010 09:15 Uhr von plnet
 
+2 | -0
 
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@tsunami: Meinst du die Soldaten bekommen auch die Freizeitkleidung von der BW? Es ist logisch das die Soldaten einheitlichen Kleidung bekommen.
Zudem ist die Gesundheitsversorgung in Deutschland miserabel, man wartet mehrere Tage oder Wochen um zu einem Facharzt gefahren zu werden und sonst sitzt man bei den Ärzten trotz Termin gerne mal 2-3 Stunden rum!

Studium gibt es nur wenn du als Offizier dafür geeignet bist! Den Führerschein bekommst du mittlerweile nur noch, wenn du einen bei deiner Tätigkeit auch wirklich benötigst, wartezeit beträgt hier auch gerne mal 3 Jahre.

Du sagst, die Technik ist einer der besten der Welt? Ich hab die Einsatzvorbereitung mitgemacht und weil wir nicht die Dingos hatten mussten wir alles mit Mungos simulieren! Also kann das ja keine optimale Ausbildung für den Einsatz gewesen sein, wenn schon die Ausrüstung in der man mit dem Einsatz arbeiten soll nicht zur Verfügung steht!

Aber mal nebenbei, es ist was anderes wenn man einen Krieg an der Front führt oder wenn man in hinterhalten angegriffen oder von versteckten IED´s zerfezt wird!
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28.01.2010 09:48 Uhr von Joni89
 
+2 | -4
 
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bevor ihr irgendwas von wegen: die deutschen Soldaten sind Memmen, halten nichts aus usw. schreibt solltet ihr erstmal in euch gehen und nachdenken warum ihr nachts seelenruhig schlafen, morgens aufstehen und ohne Angst zur Arbeit gehen könnt...
Das könnt ihr nämlich weil genau diese Frauen und Männer wach sind während ihr schlaft und sich für eure Sicherheit den Arsch aufreißen..
Und kommt mir jetzt blos nicht damit, von wegen "wer soll uns denn angreifen?" Überlegt lieber warum uns keiner angreift. Dass eine Nation ohne militärischen Eigenschutz auf dem Präsentierteller liegt scheint ihr auch nicht zu raffen.
Aber so weit zu denken will ich euch Papageien gar nicht abverlangen.
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28.01.2010 13:24 Uhr von chado
 
+1 | -0
 
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Wir sind im Krieg: Wir sind im Krieg, da sind PTBS völlig normal.


(Ja, die Politik findet immer verrücktere Propagandabegriffe für das was als Krieg verstanden werden sollte.)
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28.01.2010 14:57 Uhr von ulkibaeri
 
+0 | -2
 
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@Joni: Naja, ich denke das liegt eher an unserer Mitgliedschaft in der Nato.

Aber wenn sich ein Agressor überlegt am Freitag Mittag in D einzumarschieren, dann steht er Samstag Mittag aan der französischen Grenze (oder an der polnischen, falls uns die Franzosen überfallen), weil alle Bundis zu Hause sind :)
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28.01.2010 15:31 Uhr von maki
 
+1 | -5
 
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"...nimmt drastisch zu..."? Ist man denn nicht schon psychisch gestört, wenn man sich überhaupt auf den Scheiss einlässt?
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28.01.2010 18:36 Uhr von snfreund
 
+0 | -2
 
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@ Joni89: ich muss dir unbedingt recht geben, in allen punkten ....

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