Alcatel Lucent zeigt einen Toyota Prius als "Vernetztes Auto"
Der Telekommunikationsausrüster Alcatel Lucent hat in seinem Forschungszentrum im französischen Vélizy am Beispiel eines Toyota Prius gezeigt, wie er sich das vernetzte Auto der Zukunft vorstellt. Es soll via LTE mit rund 20 MBit/s an die Netze der Mobilfunkbetreiber angeschlossen werden.
Damit ließen sich dann beispielsweise auf mehreren Bildschirmen unterschiedliche Filme in HD-Qualität betrachten. Auch die Kommunikation des Kfz-Steuerungssystems mit Hersteller oder Vertragswerkstätten wäre möglich. Ebenso können die Beifahrer untereinander oder mit Personen in anderen Wagen spielen.
Voraussetzung für all diese Dienste ist allerdings, dass die Netzbetreiber ihre Infrastruktur für LTE aufrüsten. Das ist teuer. Mit dem Prototyp des vernetzten Autos will Alcatel ihnen Möglichkeiten für Geschäftsmodelle aufzeigen, die zur Finanzierung der Aufrüstung geeignet sind.