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Auktion: 500.000 Euro für eine über 170 Jahre alte Kamera?

In der österreichischen Hauptstadt Wien wird Ende Mai die wohl weltweit teuerste und auch älteste Fotokamera versteigert.

Durchgeführt wird die Aktion von der Firma "WestLicht Photographica Auction" aus Wien.

Der Startpreis der "Daguerréotype Giroux" aus dem Jahr 1839 wurde auf 200.000 Euro festgelegt. Der Schätzpreis bei 500.000 bis 700.000 Euro.


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WebReporter: stern2008
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kamera, Auktion, Fotografie
Quelle: www.geld-kompakt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2010 11:03 Uhr von casjopaia
 
+2 | -8
 
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Naja: Für mich ist das eher die teuerste Kiste mit Loch.
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27.01.2010 11:09 Uhr von AKiRA2512
 
+13 | -0
 
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Museum: Sollte so ein Stück Geschichte nicht in ein Museum und dort allen Menschen zugängig gemacht werden? Wäre doch schade, wenn so ein Schatz in Privatbesitz landet und dort "verstaubt"...
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27.01.2010 11:16 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -0
 
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Mich würde interessieren ob die Kamera noch funktionsfähig ist.
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27.01.2010 11:22 Uhr von John2k
 
+4 | -1
 
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@Jlaebbischer: für ca. 500.000 - 1.000.000 € kannst du es herausfinden :-)
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27.01.2010 21:27 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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@Jlaebbischer ich bin sicher, dass die noch funktioniert. Ich kenne einige Sammler von alten technischen Geräten. Da wird sehr viel Geld und Zeit geopfert damit die Dinge wieder funktionieren. Das ist den Sammlern, vor allem bei dem Wert, unheimlich wichtig.
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27.01.2010 21:33 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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... hatte aber TOP-Qualität Daguerreotypien sind erstaunlich gut nuanciert und praktisch ohne Korn – selbst mit einer Lupe betrachtet sieht man eine Zeichnung bis ins letzte Detail. Unter Luftabschluß gerahmt sind sie zudem sehr beständig.

Die komplette Ausrüstung wog an die 50 Kilo. Für Aufnahmen im Freien muss außerdem ein Dunkelkammerzelt mitgeführt werden.
Um das Bild scharf einzustellen wird der hintere Schubkasten entlang des hölzernen Laufbodens verschoben und in der geeigneten Position mit einer gerändelten Messingschraube fixiert. Ein hinter der Mattscheibe befindlicher Klappspiegel ermöglicht es, das projizierte Bild aufrecht stehend zu sehen.
Um ein helleres Bild beim Scharfstellen und Einrichten der Aufnahme zu haben, wird die äußere Messingfassung des Objektivs abgenommen. Für die Aufnahme wird der Mattscheibenrahmen gegen die Kassette mit der nun lichtempfindlichen Aufnahmeplatte im Format 167 x 216 mm getauscht. Vor der Aufnahme wird die Blende wieder angesetzt und eine schwenkbare Klappe dient als Verschluss. Als Belichtungszeit vermerkte Daguerre je nach der Intensität des Lichtes einen Zeitraum von 3 bis 30 Minuten.

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