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Politisches Asyl: Deutsche Familie flüchtet in die USA

Eine deutsche Familie wanderte 2008 in die USA aus und beantragten politisches Asyl. Als Grund nannten sie die Schulpflicht in Deutschland, die es ihnen verbietet, ihren fünf Kindern Hausunterricht nach ihren eigenen religiösen Wertvorstellungen zu geben.

Als die Polizei die Kinder 2006 zum ersten Mal abholte und zur Schule brachte und sich auch das Bundesverfassungsgericht gegen den Hausunterricht entschied, beschloss die Familie, Deutschland zu verlassen.

Der Richter Lawrence Burman entschied nun, dass die Familie in den USA bleiben darf und ihre Kinder zu Hause unterrichten kann.


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WebReporter: butze90
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Familie, Schule, Religion, Asyl, Unterricht
Quelle: www.spiegel.de

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86 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2010 09:34 Uhr von rudi68
 
+102 | -42
 
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Und Tschüss: Wenn sie meinen, es gehe ihnen in den USA besser, dann sollen sie doch dahin ziehen.
Aber das als Asyl zu bezeichnen finde ich schon etwas seltsam.
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27.01.2010 09:34 Uhr von BennOhnesorg
 
+44 | -40
 
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richtig: gehandelt.

wenn jemand in den usa politisches asyl bekommt, muss der eingriff und die verfolgung schon massiv gewesen sein, bei den wesentlich härteren richtlinien die die usa in diesem bereich hat.

wäre mal interessant die ganze akte zu sehn.
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27.01.2010 09:42 Uhr von Liquid_Steve
 
+46 | -46
 
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lol: hahaha.... so, und jetzt hoffen wir einfach mal das dieser fall schoen breitgetretten wird, damit alle verbloedeten, religioesen idioten die es so sehn wie diese deutsche familie es ihnen gleichtun und ab in die USA fluechten

hoffentlich wird ein praezedenz-fall daraus und jeder arsch aus einem land mit schul-pflicht darf in die USA einwandern... loool wie geil!!!!

sollen se alle in die USA und sich da am besten gegenseitig erschiessen.... weil der nachbar eine andere religion hat als man selber und dieser es gewagt hat einen schritt aufs andere grundstueck zu machen
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27.01.2010 09:48 Uhr von Philippba
 
+66 | -36
 
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Ich kann es verstehen: Wenn ich Kinder hätte, hätte ich auch Angst das diese her verblöden! Volksverdummung nimmt immer zu, eine große Schuld dazu tragen auch die Medien bei.
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27.01.2010 10:01 Uhr von zenon
 
+68 | -14
 
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Ist doch eine Supersache Da haben sich eine Familie und eine Nation gesucht und gefunden. Da kommt zusammen was einfach zusammen gehört!
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27.01.2010 10:01 Uhr von Bildungsminister
 
+42 | -24
 
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Ich kann das sehr gut verstehen. Wir haben weltweit gesehen eines der schlechtesten Schulsysteme überhaupt, von sozialen Problemen und Unterfinanzierung erst gar nicht angefangen.

Wenn also nun eine Familie meint ihre Kinder dieser doch eigentlichen Verdummung nicht aussetzen zu wollen, dann ist das doch die Entscheidung jedes Einzelnen. Um dem entgegen zu wirken könnte man ja alternativ dazu übergehen Kinder die Heimunterricht erhalten regelmäßig auf ihren Wissensstand zu prüfen.

Und wer nun sagt das die Schule für soziale Kontakte eine prägende Zeit sei, den kann ich nur fragen ob er heute mal eine Schule besucht hat? Was sollen die denn dort lernen? Wie man Deutsch nicht spricht, oder wie man sich auf den sozialen Abstieg einstellt?

Ich habe selbst zwei Töchter im schulpflichtigen Alter, bzw. sind sie bald schon raus und ich kann manchmal nur froh sein das wir hier ländlich wohnen und dort alles noch etwas gesitteter zu geht.

Ich denke auch nicht das hat was mit religiösen Spinnern zu tun, sondern viel mehr damit die Realität erkannt zu haben.

Das traurige dabei - Wir sind im Vergleich zu anderen ein sehr reiches Land, investieren unglaubliche Summen in Bildung und Soziales und trotzdem stellen wir oft nur das Schlusslicht dar. Da müsste man sich viel mehr mal fragen warum das so ist und was man dagegen machen kann.
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27.01.2010 10:29 Uhr von blade31
 
+48 | -22
 
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genau Hausunterricht ist viel besser als unser Schulsystem... HAHA

Die Eltern können dann den Kindern erzählen das die Menschen früher auf Dinos geritten sind...
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27.01.2010 10:30 Uhr von quade34
 
+13 | -25
 
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27.01.2010 11:02 Uhr von janoschf1
 
+22 | -17
 
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rofl: wie doofe manche Leute sind.
Da ist vorprogrammiert das die Kinder genau so bekloppt werden
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27.01.2010 11:20 Uhr von Maedy
 
+8 | -5
 
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Es gibt: in vielen Ländern homeschooling: dazu gehören Norwegen,Österreich, Dänemark, Großbritanien, Frankreich, Irland, teilweise Schweiz, Polen, Niederlande gibt es Aunahmeregelungen bei religiösen Gründen ,Ungarn ,Belgien ,Schweden ,Italien ,Portugal und Spanien auch.
Also wenn hier irgendwer meint,dass homeschooling zur Verblödung führt,dann wundert es mich,dass all diese Staaten diese Art des Lernens erlauben .
Wobei ich mich jetzt ernsthaft frage,wenn es so viele europäische Möglichkeiten gibt,warum die Familie in die USA ausgewandert ist.
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27.01.2010 11:21 Uhr von Sneik
 
+7 | -23
 
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27.01.2010 11:25 Uhr von revolution30
 
+6 | -2
 
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nicht schlecht Über die Leute habe ich eine Dokumentation im Fernsehen gesehen. Zuerst fand ich die ziemlich skurril und war voller Vorurteile. Jedoch muss ich sagen, dass die Kinder keinen verwahrlosten, nein!, sondern einen sehr intelligenten und wohl erzogenen Eindruck machen. Manch Kinder in, die in ordentliche Schulen gehen, sind definitiv nicht so.
Wenn man also die Erziehung seines Kindes ordentlich hinbekommt, ist doch ok.
Aber: Dürfen die wohl auch nicht studieren, wenn sie groß sind. Die Eltern werden den Kindern nicht alles beibringen können.
Aber schon krass, dass die Asyl bekommen haben... hahaha...
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27.01.2010 11:26 Uhr von Falkone
 
+15 | -2
 
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Warum aufregen ? Die haben sich das Land ausgesucht, in dem Sie ihre Einstellung (Religion) ausleben können.

In Deutschland ist das nicht so (lt. Gesetz), und damit können sie nicht darauf bestehen.

Wenn diese Leute denken, das sie mit ihrem (vllt. noch nicht mal vorhandenen Wissen) ihre Kinder Zukunftssicher ausbilden können, das solls halt so sein.

Bedauerlich ist das halt nur für die Kinder.....

Das beste ist doch Religionsfreiheit -> Frei von Religionen ;-)
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27.01.2010 11:27 Uhr von Bender-1729
 
+12 | -2
 
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Prinzipiell richtig, aber wenn man dann die Begründung liest, sieht das Ganze leider schon wieder anders aus.

Das deutsche Schulsystem ist leider wirklich eines der schlechtesten und rückständigsten. Bestünde das Motiv darin, die Kinder vor diesem zu bewahren, hätten sie meine volle Unterstützung. Wenn ich dann aber lese, dass die Begründung "fehlende christliche Werte" sind, dann fass ich mir schonwieder an den Kopf.

... naja, christliche Fanatiker fallen in den USA ja nicht weiter auf und wenigstens werden die Kinder zuhause nicht mit der bösen, bösen Evolutionstheorie konfrontiert. [/Sarkasmus off]
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27.01.2010 11:32 Uhr von Maedy
 
+5 | -1
 
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Nachtrag zu homeschooling: Viele dieser Länder die homeschooling erlauben haben die Regel,dass diese Kinder mindestens einmal im Jahr getestet werden,dass sie keinen Bildungsabfall haben gegenüber den Kindern im gleichen Alter die die Schule besuchen.
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27.01.2010 11:41 Uhr von Inai-chan
 
+4 | -1
 
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hmm: es gibt länder die vor jedem schuleintritt (sprich: mittelstufe (7-9 klasse), oberstufe und Uni) eine Prüfung bestehen müssen, je nach schule kann dieses schwerer oder leichter ausfallen, die schulnoten haben damit gar keinen einfluss
dsa mag nun seltsam klingen, aber es führt dazu, dass auch diese homescooling kinder keine probleme damit haben in eine uni zu kommen

das deutsche schulsystem ist echt nicht doll,a ber es ist gut das es eine schulpflicht gibt. Es gibt genug leute die die schule als schwachsinn empfinden und ihre Kinder gar nicht hinschicken wollen. Ich denke auch, dass die eltern einen großen einfluss darauf ausüben wie die Kinder sprechen. Als ich in der schule war fing es schon an mit diesem: ´ey cool mann´ udn ich habe mich damals bewusst dagegen entschieden. Mein kleiner Bruder fing aber kurze Zeit nach dem besuch der Realschule an so zu reden (ich seh ihn nur einpaar mal im jahr wegen uni und so) und ich hab ihm zuerst den Kopf gerade gerückt. Wenn er in der Schule so reden will, bitte aber nicht mit mir und das versteht er :)
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27.01.2010 11:51 Uhr von Dracultepes
 
+10 | -1
 
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@maedy: Man darf schon bei kindern im Kindergarten alter sehen was passiert wenn sie nicht in einem sozialem Gefüge wie dem Kindergarten aufwachsen. Im Schulalter wird es dann noch schlimmer, schön das sie intelligent sind dafür versagen sie meistens auf der sozialen Schiene voll.

Homeschooling ist sinnvoll und zwar wenn das Land es erfordert wie z.b. in Australien wenn Kinder es einfach zu weit zu einer Schule haben. Und nicht weil die Eltern ihren Kindern beibringen wollen das der Mensch Dinos geritten hat und das der Kreationismus die einzige Wahrheit ist.

Wer sich mit seinem mittelalterlichen Weltbild nicht einfügen kann soll sich meinetwegen verziehen. Das macht Deutschland ein bischen Lebenswerter. Denn der einzige Grund des Homeschooling ist doch die Angst davor das die Kinder selber entscheiden das sie was anderes wollen als die Eltern.

Ich find die Southparkfolge dazu sehr lustig ^^

Übrigens wandern schon länger aus unserer Region die Pfingstler aus ähnlichen gründen ab.

Wenn wir den IQ schon über alles stellen wollen sollten wir den Japanern nacheifern. Die haben wirklich Topergebnisse an ihren Schulen. Die erhöhte Selbstmordrate unter Jugendlichen juckt da dann wohl kaum.

Des weiteren sehe ich die Schule als Abwechslung und Alternative des seit Geburt an eingetrichterten Glaubens. Und zwar ohne Zwang auf die Kinder auszuüben, also ohne ihnen zu sagen sie müssen so leben.

[ nachträglich editiert von Dracultepes ]
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27.01.2010 11:54 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -3
 
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Ich lese hier immer was von Religion, das würde ich so aber gar nicht interpretieren. Die Eltern reklamieren nicht das Fehlen von Religion sondern von christlichen Werten, was ein himmelweiter Unterschied ist um mal beim Thema zu bleiben.

Christliche Werte das ist vor allem Ethik und Moral, heute sogar oft als soziale Normen gesehen (Talcott Parsons). Wenn die Eltern hier also bemängeln dass das fehlt, dann meinen sie damit nicht das in Schulen nicht jeden Morgen gebetet wird, sondern das vielen der Sinn für ein soziales Miteinander abgeht.

Und wenn wir hier mal ehrlich sind, fern ab jeder Religion - Ein Stück weit könnten uns diese christlichen Werte, oder das Besinnen darauf gar nicht schaden. Hilfsbereitschaft, Rücksicht, Respekt, Nächstenliebe, das sind alles Dinge die heute keinen Platz mehr in der Gesellschaft haben, der viel zitierte Werteverlust. Ist es so vermessen das man sich erhofft das wir etwas von der Ellenbogenmentalität aufgeben und vor allem auch unsere Kinder nicht genau dahin erziehen?

Das hat nichts mit Religion, oder esoterischen Spinnern zu tun, sondern wirft die frage auf in was für einer Gesellschaft wir und vor allem auch unsere Kinder leben wollen und sollen. Vieles wäre eventuell weniger Problembehaftet wenn man hin und wieder ein paar Werte hätte an denen man sich orientieren kann.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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27.01.2010 11:58 Uhr von bobska
 
+1 | -5
 
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Weiß nicht genau: denke mal daß die Familie einfach in Die USA leben wollte und nicht so leicht an einen Green Card rangekomment ist... Vielleicht sind die auch Flanders "SIMPSONS" fans, wer weiß...^^

[ nachträglich editiert von bobska ]
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27.01.2010 12:07 Uhr von jhnns
 
+2 | -8
 
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top: es muss mehr leute geben die so handeln, denn das schulsystem ist der letzte dreck in good old germany
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27.01.2010 12:16 Uhr von farm666
 
+1 | -6
 
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Werde jetzt dann auch Asyl beantragen, den in diesem Land bekommt man keine bezahlte Arbeit und keine Zukunft.
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27.01.2010 12:18 Uhr von Götterspötter
 
+9 | -4
 
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Die armen Kinder können einem heute schon Leid tun :(

Warum wurden den Eltern eigentlich nicht das Sorgerecht für die Kleinen entzogen ?

Wenn sich Erwachsene gerne den Verstand zerschiessen lassen wollen - kann jeder für sich entscheiden.
Aber Kinder sollte erst einmal ein fungiertes allgemeines Wissen bekommen, was auf der Realität beruht und nicht irgendwelche Märchen

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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27.01.2010 12:38 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -6
 
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arme kinder. die eltern müsste man auf der stelle verhaften.
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27.01.2010 12:41 Uhr von Nebelfrost
 
+7 | -2
 
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sicher ist auch nicht alles korrekt, was den kindern in der schule mitunter gelehrt wird bzw. was sie dort zum teil erfahren müssen, aber immer noch besser als wenn die eltern die köpfe ihrer kinder mit religiösem schund vergiften. um die religionen auszurotten, müssen kinder bereits früh solchen eltern entzogen werden, damit der fanatismus keinen nachwuchs bekommt.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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27.01.2010 12:50 Uhr von Maegdalicious
 
+4 | -0
 
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jaja USA: Das land der unbegrenzten Möglichkeiten heissts doch so schön ;)

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