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USA: Vize-Gouverneur vergleicht Arme mit streunenden Tiere

Der Vize-Gouverneur des US-Bundesstaates South Carolina, Andre Bauer, hat sich zu einem problematischen Kommentar hinreißen lassen.

Im Hinblick auf die Arbeitslosenzahl, die seit der Einführung von Regierungsprogrammen ansteigt, sagte Bauer, dass arme Menschen wie streunende Tiere seien. Er erklärte, dass seine Großmutter ihm beigebracht hatte, dass er streunende Tiere nicht füttern soll, da sie sich vermehren.

Bauer erklärte im Nachhinein, dass er nicht die "beste Metapher" verwendet habe.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tier, Vergleich, Kommentar, Arme, Gouverneur, Metapher
Quelle: www.bostonherald.com

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2010 16:23 Uhr von Klassenfeind
 
+13 | -3
 
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Unerträglich...Zynisch !!!

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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26.01.2010 16:43 Uhr von MaoD
 
+12 | -2
 
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hat Recht.Das war wirklich keine gute Metapher^^
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26.01.2010 16:49 Uhr von iamrefused
 
+10 | -1
 
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asoziales: aloch würd ich fast mal behaupten - selbst wenn ich unendlich viel geld hätte würde ich eine solche aussagen niemals treffen. das ist einfach nur unmenschlich!!! und seine oma hat es bestimmt nicht so gemeint wie er es mit seinem erbsenhirn interpretiert hat. da krieg ich ja echt dicke klötze!!!

ihr jammert über die armen? ihr werdet irgendwann flehen!!! aber bei uns gibts dann kein mitleid mehr!!!
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26.01.2010 16:55 Uhr von Noseman
 
+4 | -3
 
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Genau: Es sind ja auch die amerikansichen Regierungsprogramme ursächlich schuld an deren erhöhter Arbeitslosigkiet und nicht deren Wirtschaftskrise, die stinkreiche Manager und Bänker verursacht haben.

Ist ja auch klar, dasss jeder amerikanische Arbeitslose lieber eine auf beschränkte Zeit und winzige Beihilfe in Anspruch nimmt als einen vernünftig entlohnten Arbeitsplatz. [/ironie]

Dieser Andre Bauer muss wirklich tonnenschwere Kartoffeln ernten.
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26.01.2010 17:32 Uhr von jclf
 
+1 | -1
 
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nicht die "beste Metapher" XD: ROFL, hätte er sich vorher mal so "diplomatisch" ausgedrückt^^
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26.01.2010 17:56 Uhr von Totoline
 
+1 | -2
 
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Aha es wird also doch noch Salonfähig. Bin gespannt wann Köhler den gleichen Spruch ablässt und fetten Applaus erntet. Die gehören allesamt an die ***d gestellt!!!!!!!
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26.01.2010 18:01 Uhr von FlatFlow
 
+3 | -2
 
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Schlimmer geht´s immer: warten wir ein wenig es wird sich schon ein Politiker Melden der ihm überbietet.
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26.01.2010 18:06 Uhr von Perisecor
 
+6 | -3
 
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Geburtenstatistik in Deutschland

Es ist nunmal so, dass sich vor allem die Ärmsten am Stärksten vermehren. Unterstützt man diese stark, hilft man ihnen nicht aus der Armut, sondern dabei, noch mehr arme Menschen zu zeugen.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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26.01.2010 18:10 Uhr von Azureon
 
+4 | -1
 
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auch wenns hart klingt: Der Mann hat recht!
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26.01.2010 18:12 Uhr von 42°C ^Kopfwärme
 
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@ Perisecor: du hast zu 100% recht. das dümmste und faulste hier im land bekommt das geld in den allerwertesten gestopft und machen kinden ohne ende. die die sich bilden wollen um später mal einen dr. zu haben, du müssen schon beim lernen draufzahlen. es lebe das dumme volk und britt am mittag lässt grüßen.
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26.01.2010 18:30 Uhr von Totoline
 
+4 | -3
 
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@Perisecor: Sicher?
Rechne mal genau nach und Du wirst sehen, das die Fetten mehr ernten als die Armen! Warum gibt es denn z.B. wenig Studis aus der "Unterschicht"???
Das was Du ablässt ist von Propaganda vernebelt!!!!
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26.01.2010 18:37 Uhr von Loxy
 
+1 | -3
 
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Wenn eine Gesellschaft ihre Armen schon nicht retten will oder kann, dann sind die Reichen ebenso verloren.

Wer einem armen Tropf oder einem gemeinen Kriminellen die Menschlichkeit abspricht indem er sie als streunende Tiere bezeichnet, der vergisst, dass er damit auch seine eigene Würde als Mensch zur Disposition stellt und angreifbar macht.

Naja, Weisheit und Weitsicht hängen halt nicht mit einem hohen Kontostand oder einer angesehenen Tätigkeit zusammen.
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26.01.2010 18:52 Uhr von Totoline
 
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@Judas II: Genau auf so was habe ich gewartet..... Das "geistige Potential" der "Elite"
Tolle Aussichten!

[ nachträglich editiert von Totoline ]
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26.01.2010 19:28 Uhr von Mi-Ka
 
+1 | -2
 
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Es ist noch menschenverachtender: als es hier beschrieben wurde.

Mit dem Kommentar meinte er Schüler die die Schulspeisung bezahlt bekommen.

Dieses Objekt (den um Mensch genannt zu werden, sollte man auch menschlich sein) will also, dass ein Teil der Schüler hungrig am Unterricht teilnehmen soll.
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26.01.2010 19:29 Uhr von cappie
 
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*grübel*: Also in dem Zusammenhang wie das in der Überschrift der Fall ist, müsste "Arme" klein geschrieben werden. Denn das ist ja nun mal ein Adjektiv.
Sonst denkt man : Was hat das mit den oberen Extremitäten zu tun ? ( So ging es mir beim lesen jedenfalls )

Und es fehlt ein "N" bei "Tiere".

*oberlehreroff*
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26.01.2010 20:13 Uhr von kommentator3
 
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@cappie: >>Also in dem Zusammenhang wie das in der Überschrift der Fall ist, müsste "Arme" klein geschrieben werden. Denn das ist ja nun mal ein Adjektiv.<<

Adjektivische Flexion ist die regelmäßig vorkommende Art der Adjektiv-Nomen-Konversion. Das Nomen hat das gleiche Flexionsmuster wie das Adjektiv. Ein Adjektiv kann in seiner männlichen, weiblichen oder sächlichen Form in ein Nomen umgewandelt werden.

alt » der/die/das Alte
angestellt » der/die Angestellte
gut » der/die/das Gute
arm » der/die Arme

[ nachträglich editiert von kommentator3 ]
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26.01.2010 21:03 Uhr von Mornnaur
 
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News Falsch: Marc Sandford ist Gouverneur. Bauer ist nur sein Vize.
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26.01.2010 22:47 Uhr von unomagan
 
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aus der Psychologie weiß man: Zuviel Belohnung mach faul, zu wenig Belohnung macht faul.

Die Goldene Mitte macht es. Geben wir zu wenig "Arbeitlosengeld" werden die Leute faul/ unmotiviert. Geben wir zuviel ... naja :)
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27.01.2010 06:55 Uhr von unomagan
 
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Juads II: Wir Menschen haben eine art "Fainiss" teil im Gehirn.

Wenn jetzt ein Mensch Arbeitslos wird. Zb Wegen Werksschliessung. Arbeit sucht aber keine bekommt. Das macht er etwa ein Jahr. Und danach Hartz IV bekommt. Und es zu wenig fürs Leben und die Familie ist. Wird er nach dem Jahr "fast" aufgeben. Nach einen Job wirklich zu Suchen oder einen haben wollen...
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27.01.2010 10:41 Uhr von Perisecor
 
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@ Totoline: "Sicher?"

Ja. Die Statistiken lassen ja keinen Platz für viel Interpretation.


"Rechne mal genau nach und Du wirst sehen, das die Fetten mehr ernten als die Armen!"

Das reiche mehr verdienen als arme ist doch logisch. Sonst wären die anderen reich und die reichen eigentlich arm.

"Warum gibt es denn z.B. wenig Studis aus der "Unterschicht"???"

Weil die Unterschicht nicht umsonst Unterschicht genannt wird. Dort wird die Zeit eher mit verbrechen oder rumhängen verbracht, während die Mittel- und Oberschicht mehr auf Bildung achtet.
Nichtsdestotrotz habe ich während meiner Studienzeit in Deutschland doch recht viele Studenten kennengelernt, die nicht aus reichen Familien stammten. Ein guter Teil hat BAFÖG kassiert. So richtige asoziale Gangster waren aber (zum Glück) kaum vorhanden, da hast du recht...

"Das was Du ablässt ist von Propaganda vernebelt!!!! "

Was denn für Propaganda? Ich berichte das, was a) Studien aussagen und b) was ich sehe und selbst erlebt habe.

Ich weiß nicht, ob du jemals studiert hast, aber viel Erfahrung mit Studenten scheinst du nicht zu haben.
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28.01.2010 15:39 Uhr von ArrowTiger
 
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@Judas II: -- "je weniger desto höher die motivation, sich arbeit zu suchen."

Unsinn! Wie die Realität zeigt, gilt eher: "Je weniger desto höher die Motivation, sich irgendwie Geld zu beschaffen". Und zwar tatsächlich egal wie - i.d.R. per Verbrechen.

Die Superreichen werde sich schützen können. Alles andere gilt als Opfer. Schau dir mal die Probleme der "Zitadellensiedlungen" in Afrika an. Goldene Käfige sind das. Wer will da schon leben?

Zudem: was bringt Dir schon die Motivation Arbeit zu finden, wenn es, außer Lohndumpingjobs, keine gibt?

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