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New York: Komplettes Wohnviertel geht an Gläubiger

Den perfekten Zeitpunkt hatten sich die Investoren der Immobilienfirma Tishman Speyer und der Vermögensverwalter Blackrock nicht gerade ausgesucht, als sie 2006 ein komplettes New Yorker Stadtviertel für 5,4 Milliarden Dollar erwarben - der bis dato kostspieligste Immobilienkauf in den USA.

Als die Krise kam, sanken die Mieten und geplante Luxussanierungen konnten aufgrund erfolgreicher Proteste der 25.000 Anwohner nicht durchgeführt werden. Die Gebäude der "Stuyvesant Town" wurden abgewertet, was den Investoren, zusammen mit Forderungen der Bank, massive Geldprobleme einhandelte.

Als Konsequenz eines Schuldenberges von 4,4 Milliarden Dollar und um eine Insolvenz zu verhindern, blieb am Ende nur noch die Überlassung des Immobilienkomplexes an die Gläubiger.


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WebReporter: shorrty
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, New York, Pleite, Wirtschaftskrise, Immobilie, Gläubiger
Quelle: news.immobilo.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2010 13:07 Uhr von proPhiL
 
+2 | -2
 
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Tja: wer viel Riskiert, kann viel verlieren.
Blöd nur, dass sie nicht ihr Geld riskieren, aber den evtl. gewinn behalten hätten.. So lässt sich das leichter verspielen.
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26.01.2010 14:16 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -2
 
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Großkotzigkeit kommt: vor dem Fall oder anders ausgedrückt,wenn man ein ganzes Stadtviertel "Luxussanieren" will sollte man vor dem Kauf auf jeden fall mal die Bewohner befragen....ob die das wollen..!!
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26.01.2010 14:25 Uhr von lina-i
 
+3 | -1
 
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@ Klassenfeind: Hast du schon einmal gehört, dass vor einer Modernisierung die Meinung der Mieter eingeholt wurde?

Bisher wurden allenfalls die Mieter informiert, dass Modernisierungsarbeiten stattfinden. Wer nicht freiwillig auszieht, wenn das Haus Luxussaniert wird, dem wird Wasser und Strom abgestellt und das Bad ist das erste, was entkernt bzw. das letzte, was eingebaut wird.
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26.01.2010 15:52 Uhr von Klassenfeind
 
+1 | -1
 
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@ lina-i: Das Stimmt,mein Komment war ja auch Ironisch gemeint !
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26.01.2010 18:58 Uhr von Loxy
 
+2 | -1
 
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@ lina-i: Gentrifizierung, nennt sich das dann auf großkotzdeutsch ^^

Die Gegend um den Times Square in New York z.B. war mal ein Rotlichtviertel bis die ganzen Großkotze sich da eingekauft haben und für "Ordnung" gesorgt haben.

So gehts eigentlich immer: "Outlaws", arme Studenten und Künstler suchen sich eine günstige Wohngegend und machen es mit Kreativität "gemütlich". Wenn es sich dann rumgesprochen hat, wie "nett" es dort ist, kommen die ganzen Geldsäcke, kaufen sich ein, sorgen für Recht und Ordnung und wundern sich zum Schluss, dass es wieder kommerziell, öde und langweilig geworden ist.

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