26.01.10 08:19 Uhr
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Krankenkasse kündigt Gehaltspfändungen bei Nichtzahlung des Zusatzbeitrages an

Wie ShortNews bereits berichtete, verlangen einige Krankenkassen zukünftig einen Zusatzbeitrag.

Doch es droht ein Chaos, denn der Mehrbeitrag wird nicht mit dem Gehalt einbehalten, sondern muss vom jedem Versicherten selbst überwiesen werden oder einem Lastschriftverfahren durch die Kasse zustimmen.

Üblicherweise kommen etwa 15 Prozent der Zahlung nicht nach, meint Helmut Wasserfuhr von der GBK. Deshalb wird seine Krankenkasse nicht nur das Mahnverfahren bei Verzug einleiten, sondern kündigte auch an, dass man im schlimmsten Fall auch Pfändungen einleiten wird.


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WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krankenkasse, Gehalt, Beitrag, Versicherte, Pfändung
Quelle: www.bild.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2010 08:45 Uhr von Tzvi_Nussbaum
 
+46 | -1
 
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Dürfen die das: oder werden dann wieder extra Gesetze hier für erlassen um den kleinen Bürger noch mehr in den Arsch zu fi*ken?
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26.01.2010 09:01 Uhr von John2k
 
+24 | -1
 
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Ist das ein Trick? Was steckt dahinter? Wieso wird das nic ht normal über die Lohnabrechnug mitbezahlt? Ist das überhaupt legal? Ist dieser Betrag steuerlich absetzbar oder rutscht dieser unten durch?
Auf jeden Fall ist das irgendwie merkwürdig. Auf solche spielereien lasse ich mich nicht ein...

"Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt appellierte an die Regierung, den Koalitionsvertrag rasch umzusetzen und den Anteil der Arbeitgeber an den Beiträgen einzufrieren."

Damit wäre auch klar wer für sämtliche Beitragserhöhungen in Zukunft aufkommen wird...

[ nachträglich editiert von John2k ]
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26.01.2010 09:07 Uhr von osirisone
 
+21 | -1
 
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Und an die lieben Bürger beachtet, das ihr dadurch dennoch weniger Geld pro Monat in der Tasche habt. Klar, euer Netto bleibt erst mal gleich, aber zahlen müsst ihr die Zusatzbeiträge ja trotzdem, also kommt es nem Abzug vom Netto schon gleich. Also >> Wieder eine Masche von Staat und dessen Lobbyisten für geringere Gehälter zu sorgen.. in einem Sozialstaat. - Hach wie lustig das doch klingt, lasst´s auf eurer Zunge zergehen "S O Z I A L S T A A T". Aber wir sollen ja die Wirtschaft ankurbeln und für neue Umsätze sorgen, schon klar. Die Einzigen bei denen ich noch für Umsätze sorgen kann, das sind mein Vermieter, mein Stromanbieter, der Anbieter für´s Internet und dann noch der Discounter, bei dem ich mir meine Lebensmittel kaufe, für mehr reichts leider nicht, dafür kommt einfach zu wenig rum. Wem sag ich das hä? Der Staat wees ja, wie´s auf meinem Konto aussieht.
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26.01.2010 09:12 Uhr von iwantmore
 
+8 | -2
 
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@John2k: Haha, vielleicht hab ich die beißende Ironie übersehen, aber lustig war der Kommentar allemal ("Auf solche spielereien lasse ich mich nicht ein...) :D
Was bleibt dir / uns groß anderes übrig?

Normalerweise kann man ja die Krankenkasse wechseln, wenn diese den monatlichen Beitrag erhöht... ABER!!!! jetzt handelt es sich ja um einen _Zusatz_beitrag, der nicht automatisch vom Gehalt abgezogen wird... wie verhält es sich jetzt? Würd mich nicht wundern, wenn das jetzt nicht möglich ist.
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26.01.2010 09:15 Uhr von w0rkaholic
 
+21 | -1
 
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Ich kann mich irren, aber: hatten wir in den letzten Monaten nicht Meldungen mit dem enormen Überschuss der Krankenkassen?
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26.01.2010 09:18 Uhr von rpk74ger
 
+5 | -0
 
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war da nicht was: von wegen... jetzt haben alle gesetzlichen den gleichen beitrag?!
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26.01.2010 09:22 Uhr von Uli.H
 
+10 | -0
 
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Ja sie dürfen: Und ich werde das Gefühl nicht los, sie haben einen immensen Spaß dabei uns zu schikanieren. Das beschränkt sich nicht auf Krankenkassen sondern gilt für so ziemlich alle Stellen - vor allem Behören, die eigentlich (von unserem Geld) dafür bezahlt werden, uns zu HELFEN.
Ich hatte am 31.12 (wir erinnern uns, das war ein Donnerstag an anschliessenden Feiertagen und Wochenende) eine Mahnung vom Finanzamt im Briefkasten mit "zahlbar bis 28.12 und wette mich euch, die hat da jemand bewusst 3 Wochen liegen lassen).
Es ist in unserer Gesellschaft leider üblich nach unten zu treten anstatt dass wir mal alle zusammen überlegen gegen wen sich die Wut eigentlich richten müsste.
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26.01.2010 09:25 Uhr von kmk2001
 
+9 | -2
 
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Es ist Zeit für eine Gehaltsaufbesserung: Die Chef´s der Krankenkassen brachen wieder eine Gehaltsanpassung. Kann doch nicht angehen, dass die
Banker mehr Geld bekommen.
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26.01.2010 09:25 Uhr von kmk2001
 
+7 | -1
 
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Es ist Zeit für eine Gehaltsaufbesserung: Die Chef´s der Krankenkassen brachen wieder eine Gehaltsanpassung. Kann doch nicht angehen, dass die
Banker mehr Geld bekommen.
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26.01.2010 09:36 Uhr von supermeier
 
+10 | -2
 
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Und bei Arbeitslosen: wird das Arbeitslosengeld gepfändet?
Und was ist mit all den superreichen Geringverdienern deren Einkommen unterhalb das Pfändungsfreibetrages liegt?
Die werden dann durch die Forderung in den Offenbarungseid, bzw. die Privatinsolvenz getrieben?

Die inkompetenten Zellhaufen aus dem Inkompetenzzentrum Berlin die das verbockt haben gehören jetzt noch aus der Politik entsorgt, ohne Geld und Sachbezüge.

Wie sagte man eben im Interview? Das bringt mehr Wettbewerb bei den Kassen die Beträge niedrig zu halten wenn dann die Kunden wechseln.

Wo kann ein solches Unternehmen sparen? Personalkosten, von Streichung aller Sondervergütungen bis hin zu Entlassungen.
Dann noch bei der Leistungsvergütung, ob nun Arzt oder Therapie.
Letztendlich bleibt nur mindere Leistung bei Arzt, Medikamenten und Therapien sowie die Vernichtung von Arbeitsplätzen.

Würde mal so ein Flieger ohne Passagiere, so ein ferngesteuerter Airbus in Berlin in so ein Gebäude fallen so mitten in eine nichtöffentliche aber wichtige (weil alle da) Abstimmung, wäre ich NICHT besonders traurig.
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26.01.2010 09:39 Uhr von thiele99
 
+4 | -4
 
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Zum Glück habe: ich kein Konto und arbeite im ausland HAHAHA, viel Spaß beim Pfänden
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26.01.2010 09:53 Uhr von John2k
 
+8 | -0
 
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@supermeier: Was bezahlt man inzwischen eigentlich nicht selbst?

"Würde mal so ein Flieger ohne Passagiere, so ein ferngesteuerter Airbus in Berlin in so ein Gebäude fallen so mitten in eine nichtöffentliche aber wichtige (weil alle da) Abstimmung, wäre ich NICHT besonders traurig."

Ich fürchte Terroristen gibt es bloß wenn es darum geht restriktive Maßnahmen gegenüber dem Bürger durchzuführen. Andersherum gibt es keine.
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26.01.2010 10:06 Uhr von br666
 
+8 | -0
 
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so einfach ist das mit dem Pfänden ja auch nicht. Beispiel: Bei 1 Mio Krankenkassennagehörigen sind 15% 150000. Da müssen erst mal 150000 Mahnungen verschickt werden. Normalerweise gibts dann ne 2. Mahnung, danach ein Mahnverfahren. Wohlgemerkt 150000 mal! Das wird ganz schön teuer. Wenn sich die Versicherten dann gegen den Mahnbescheid Einspruch erheben (Rechtschutzversicherung ist ein muss heutzutage!) dann gäbe es theoretisch 150000 Mahnverfaren. Na, dann Prost. Das wird lustig.
Am Ende stünde dann evt. noch das Bundessozialgericht.

Wenn sich der Herr Wasserfuhr, seines Zeichens Krankenkassenbonze, da mal nicht verrechnet hat.
Und die 15% sind nur geschätzt. wenn wir Bürger hier genauso zusammenhalten und zusammenarbeiten, wie bei der unsäglichen Schweibegrippeimpfung können wir denen gehörig in die Suppe spucke. Wetten?
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26.01.2010 10:06 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -0
 
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Super Idee: So langsam frage ich mich echt was diese Luftnummer jetzt eigentlich gebracht hat.
Erst erhöhen sie die Beiträge von rund 13,x% auf 15,5%, dann merken sie daß sie mit diesem Geld anscheinend nicht auskommen und beschließen es von 15,5% auf 14,9% zu senken aber optionale Mehrkosten verlangen trotzdem verlangen zu können.
Und daß jetzt die Mehrkosten auch noch von den Kunden abgeführt werden sollen macht das Chaos dann vollends perfekt.

Diesen Mist hat uns doch damals die Grinse-Ulla eingebrockt, oder?
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26.01.2010 10:36 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -0
 
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Ich habe vor einiger Zeit mal eine Reportage in Form einer Zukunftsvision gesehen. Diese wurde von Wissenschaftlern und Forschern mit entwickelt und zeigte das Leben in nicht allzu ferner Zukunft. Leider ist mir der Name entfallen.

Jedenfalls ging dabei hervor das wir im Jahre X mehr als 2/3 unserer verfügbaren Mittel, sprich vom Gehalt nur für Gesundheitsvorsorge bezahlen. Dabei wurde jeder Mensch akribisch kontrolliert, ob er auch alles tut um gesund zu bleiben, sprich man könnte seine Krankenkasse verlieren wenn man nur vergisst die Zähne zu putzen.

Sicherlich etwas überspitzt, aber wenn man mal genau überlegt ist das weder Fiktion noch wirklich weit weg. Ich glaube schon das uns die Gesundheitskosten bald auffressen werden und viel schlimmer, nur noch die eher Wohlhabenden wirklich alle Leistungen in Anspruch nehmen können.

Ursachen gibt es da bestimmt viele, aber ich glaube kaum das uns da eine Umstellung des Gesundheitssystems helfen wird. Vor allem stehen da zu viele Interessen da hinter, Lobbyisten mit viel zu viel Macht.

Willkommen in der Zukunft, sie beginnt heute!
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26.01.2010 10:44 Uhr von Lord_Dragon
 
+2 | -2
 
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Zusatzbeitrag: Vielen Dank an CDU/SPD für Zusatzbeitrag und Gesundheitsfond!

Wenigstens kann man den Zusatzbeitrag steuerlich absetzen.
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26.01.2010 10:56 Uhr von iamrefused
 
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das kann meine: krankenkasse dann mit meinem anwalt aus machen! Gehaltspfändung von der Krankenkasse :D soweit kommt das noch!!!
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26.01.2010 14:00 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+3 | -0
 
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Verstaatlichung sofort: Und Zwangsenteignung der Vorstände.
Das ist doch ein hohn das die Geld verlangen.
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26.01.2010 14:20 Uhr von Rasputine
 
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Liebe DAK, es tut mir leid, dass ich Ihnen heute Mittag die Kündigung überreichen musste. Weil ich in meinem bisherigen Leben weder schwer krank noch verletzt war, hatte ich zwar erst heute die Chance, Ihre kompetenten und fleißigen Mitarbeiter persönlich kennenzulernen, Sie sind mir aber auch (bisher) nie negativ aufgefallen (bis auf die exorbitanten Abzüge in meiner Gehaltsabrechnung). Ihre Informationswerbeheftchen hatten bei mir immer einen Ehrenplatz neben dem Klo, falls mal Besuch kommt.

96 Euro mehr im Jahr sind eine Menge Schotter! Hätten Sie nicht Ihre Ausgaben senken können statt ausnahmslos alle Ihre Mitglieder zu belasten? Gesichtskontrollen hätten viele Nichtversicherte davon abgehalten, in den Genuss der exquisiten Behandlungen der noch im Land verbliebenden deutschen Ärzte zu kommen. Eine Prämie für alle, die sich nicht für 1xPraxisgebühr-zahlen jedes Mal queerbeet an ein Dutzend Ärzte zwecks Breitbandprophilaxe haben überweisen lassen, hätte Ihnen ebenfalls viel Geld eingespart.

Vielleicht lernen Sie aus Ihren Fehlern. Für mich ist es leider zu spät. Ich werde solange wechseln (und jedes Mal 16 Euro sparen), bis keine Kasse mehr auf den Sonderzwangszusatzbeitrag verzichtet. Am Ende werde ich so garantiert bei einer Kasse landen, die anständig wirtschaftet und mir deshalb vielleicht sogar eine Prämie ausschüttet, wie es sogar im gesamtwirtschaftlich lausig gelaufenen letzten Jahr bei mehreren gesetzlichen KK der Fall war.
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26.01.2010 15:00 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -0
 
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Und wieder ein kleiner Schritt in Richtung Privat-versicherung !

Mal schaun wie lange es noch dauert bis gesetzlich Versicherte für Ihre Beiträge kaum noch Leistungen gekommen und sich für alles was über eine kleine Erkältung hinausgeht Zusatztversichern müssen.

Ich werde morgen meinem Boss erstmal sagen, das ich dagegen demonstrieren werde und es nicht bezahlten werde, nur für den Fall der Pfändung.

Und dann werden wir ja mal sehen was passiert, mein Anwalt freut sich schon :)
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26.01.2010 17:31 Uhr von Mainle
 
+1 | -0
 
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... machen wir uns wieder zum Affen? nichts sehen, ... nichts hören, ... nichts sagen - sich wieder alles gefallen lassen? NEIN !!!
Wann endlich verweigern wir mal die ganze Abzocke am kleinen Mann?
NICHT zahlen, NICHT schlucken, NICHT kuschen!
Wann endlich geht die "Republik" vor wie die Franzosen?
Langsam wird´s einfach zuviel und wir werden laufend mehr und mehr geschröpft - weil sich ja kaum einer wehrt!
Wanngründet endlich mal jemand eine PROTEST-Partei?
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26.01.2010 18:27 Uhr von hanz_solo
 
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8 Euro geht noch Meine drecks Privatversicherung erhöht die Beiträge pro Jahr um 4-9% (2010, 9% /Universa).
Wechseln geht bei Privaten de facto nicht, da man sonst die Altersrückstellungen verlieren würde (nicht übertragbar dank Lobbyarbeit).

Früher konnte man sich abmelden wenn es mal schlecht lief, heute ist man Zwangs"versichert".
Geht man dann mal wirklich zum Arzt zahlt man die Rechnung ohnehin selbst wegen der hohen Selbstbeteiligung.

-Privaten abschaffen, oder für jeden AN und Selbständigen zugänglich machen
-Minimalen Einheitsgrundtarif einführen den jede KV anbieten müsste > wer mehr Leistung will sichert sich optional mit Individual-Tarifen
-Gesundheitsfonds natürlich abschaffen = Wettbewerb

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