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Neues Englisch-Opfer unter deutschen Politikern gefunden - Günther Oettinger

Nach dem Outing der holprigen Englischkenntnisse des FDP Politikers Guido Westerwelle, rückt ein zweiter EU-Bewerber in die Öffentlichkeit. Eine Günther Oettinger-Rede in englisch findet sich als Lachnummer auf You Tube wieder.

Seinen Auftritt hatte Günther Oettinger bei einer Veranstaltung der Columbia University in Deutschland und kämpfte dabei mit seiner englischen Redevorlage vom Blatt. Nicht nur der schwäbische Akzent stand ihm dabei im Weg.

Oettinger selbst stellte seine Englischkenntnisse bisher gerne als "gut" vor und auch das Publikum applaudierte seinem Vortrag angemessen. Doch das You Tube-Video zeigt, dass auch das Ablesen einer Rede auf Englisch für den Baden Württemberger einen Kraftakt bedeutete.


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WebReporter: sarazen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Video, Opfer, Politiker, Englisch, Günther Oettinger
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2010 07:01 Uhr von StYxXx
 
+10 | -2
 
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@Autor: "Und das alles grade in der FDP, die so viel auf ihre Wirtschaftspolitik gibt."

Oettinger ist in der CDU, nur Westerwelle ist in der FDP. Sprachliche Defizite finden sich aber in allen Parteien - sogar bei der deutschen Sprache (Politikerdeutsch ist sowieso manchmal sehr fragwürdig).
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26.01.2010 07:15 Uhr von 08_15
 
+2 | -2
 
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Da muss ich mich noch mächtig ins Zeug legen: um das so zu beherrschen.
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26.01.2010 07:34 Uhr von DerRazor
 
+6 | -11
 
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Man man man: Ich hoffe mal Französische/Englische,... Politiker können besser deutsch als unsere englisch. Nicht jeder kann englisch sehr gut, wer hat englisch zur Weltsprache erhoben?

In Frankreich stellen Reporter die Fragen auf Französische in England auf Englisch in Spanien auf Spanisch (oder es wird übersetzt)... und hier in Deutschland? Auf englisch man setzt es einfach dreist vorraus. Ich meine da muss man nicht anders antworten.

Wir sind doch hier keine Müllhalde deutsche ist schön. Schon schlimm genug das ich in der SBahn nur noch russisch und türkisch hör.

[ nachträglich editiert von DerRazor ]
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26.01.2010 08:26 Uhr von 11111000000
 
+1 | -1
 
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sehr schade: das es für Politiker in gewissen Ämtern nicht so etwas wie Voraussetzungen gibt. Ich weiß der eigentliche Fokus liegt auf dem tun nicht auf dem Sprechen, aber als Repräsentant nach außen hin sollten schon Rhetorisch starke Menschen am Pult stehen. Und leider ist dem lieben Herrn Oettinger seine Unsicherheit komplett anzusehen. Außerdem hat er in seinem Leben noch nie etwas von Betonung gehört.

So on nau mai frients.

[ nachträglich editiert von 11111000000 ]
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26.01.2010 08:38 Uhr von Hawkeye1976
 
+5 | -1
 
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Hmm Mit dem Englisch könnte Öttel aus Versehen Russland die halbe EU schenken oder China den Krieg erklären, nur weil er etwas falsch ausspricht ..... autsch!

Denn Beispiele dafür, dass er etwas ganz anderes sagt, als er eigentlich sagen will, gibt es in dem Video reichlich.
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26.01.2010 08:44 Uhr von mobock
 
+2 | -1
 
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We are all sitting in one boat (Is klar Oetti): Nothing will so hot eated as it will be cooked

We can do all - except high german

[ nachträglich editiert von mobock ]
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26.01.2010 09:00 Uhr von xjv8
 
+1 | -1
 
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kenne ich auch noch einen für Oetti: "One after the other" kommt sicher gut.
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26.01.2010 09:06 Uhr von hasi3009
 
+3 | -1
 
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hmmm: I think i spider!
My English is not the yellow from the egg!
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26.01.2010 09:26 Uhr von aby
 
+2 | -1
 
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peinlich... einfach nur peinlich die aussprache
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26.01.2010 09:54 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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Im Gegensatz zu Westerwelle ist das wirklich grausam.

Auch wenn Oettinger zu der Generation gehört, die Englisch nicht oder nur wenig in der Schule hatte. Daran sollte er noch feilen.

Edit:
Man darf aber nicht vergessen, dass viele deutsche (und franzosen, vor allem aber Italiener) ein eher eigenes und interessant interpretiertes Englisch sprechen.
Allerdings sagen die Briten das ja auch über uns Amerikaner... ich muss weg! :)

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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26.01.2010 11:34 Uhr von TrangleC
 
+1 | -4
 
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Wer sagt dass ein deutscher Politiker oder Geschäftsmann unbedingt Englisch sprechen können muss?

In China und Japan reden die etwas größeren Tiere schon aus Prinzip nicht Englisch, sondern ihre eigene Sprache, selbst wenn sie Englisch reden könnten. Ist eine Frage der Würde und des Stolzes.

So schafft man nebenbei Arbeitsplätze für Übersetzer.
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26.01.2010 12:01 Uhr von mobock
 
+4 | -2
 
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@TrangleC: Genau - eine Frage der Ehre: Na, das wird aber meinen Arbeitgeber mächtig beeindrucken, wenn ich meine Arbeit aus Ehrengründen verweigere, obwohl ich genau wegen diesen Qualifikationen eingestellt worden bin (englisch und italienisch fließend, geschäftssicher!).
Ich sage ihm dann nur noch, dass er doch noch zwei Dolmetscher zusätzlich einstellen kann, die meine Arbeit machen, um so die Wirtschaft anzukurbeln.

Schlaf einfach weiter, TrangleC ...
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26.01.2010 13:46 Uhr von TrangleC
 
+0 | -4
 
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@ mobock: Weiterschlafen? Hab ich gesagt dass du ohne Englisch auskommst, du Pfeife?

Ausserdem hab ich nicht von Ehre gesprochen, sondern von Würde. Sagt dir wahrscheinlich sowieso beides nicht wirklich was, oder?

Ich hab nur gesagt wie es in China und Japan ist um zu zeigen dass diese seltsame "sich selbst von einer fremden Sprache abhängig machen"-Sache die bei uns abläuft nichts natürliches und unausweichliches ist.

Es wird bei uns immer so getan als ob auf der ganzen Welt nur wer Englisch kann noch irgendwas taugen würde, aber gerade China ist ein ziemlich deutlicher Beweis für das Gegenteil.

In Amerika lernen die Kinder in vielen Schulen schon Chinesisch als erste Fremdsprache und bei uns regt man sich darüber auf dass irgendein Politiker kein gutes Englisch spricht.
Und Britische und Amerikanische Geschäftsleute empfinden es als völlig selbstverständlich sich Übersetzer anzuheuern wenn sie Geschäfte mit Chinesen und Japanern machen. Die würden garnicht auf die Idee kommen einfach davon auszugehen dass ein Chinese Englisch zu sprechen hat.
Und genau so selbstverständlich fänden es diese Leute auch deutsche Übersetzer einzusetzen wenn sie mit Deutschen geschäfte machen, wenn nur wir Deutschen so zu unserer Identität und Sprache stehen würden wie es andere auch tun.

Nur bei uns denkt man so.

Nur um das klar zu stellen, auch ich spreche Englisch und hab es auch gebraucht als ich ein einjähriges Praktikum in China gemacht habe.

Und was deutsche Arbeitgeber so erwarten und für normal halten und was nicht ist sowieso ein Kapitel für sich. Dieses ganze Theater das hierzulande beispielsweise um "Teamarbeit" und "Teamfähigkeit" gemacht wird, wird teilweise auch im Ausland eher belächelt. Bei uns ist das eine heilige Kuh. Wer nicht "teamfähig" ist taugt nichts, wobei eigentlich jeder schon in der Schule lernt dass Teamarbeit eigentlich immer nur heist dass 1-2 Idioten die ganze Arbeit machen und 4-6 Leute nacher die Loorbeeren dafür kassieren. In den USA gilt der "Teamarbeits-Kult" schon als überholt und man hat geschnallt dass es natürlich wichtig ist dass Leute auch zusammenarbeiten können, aber dass unterm Strich eben doch immer jeder für sich seinen Kram erledigen muss. Nur bei uns wird in Bewerbungsgesprächen und Management Seminaren noch mit leeren Schlagworten wie "Teamfähigkeit" herumgeworfen.

Leider ist es in Deutschland so dass gerade die die am sichersten sind zu wissen was abgeht und modern zu sein, in wirklichkeit jeder internationalen Entwicklung hinterherhinken.
Mit der Englischsprecherei ist es genau so.

Die Franzosen kommen ohne aus, die Chinesen und Japaner kommen ohne aus, die Russen kommen ohne aus, nur wir Deutschen meinen wir wären modern und fortschrittlich weil wir nicht ohne Englisch auskommen.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]
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26.01.2010 20:46 Uhr von readerlol
 
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eine: schande, er liest nur ab er kann gar kein englisch und sowas bekommt kohle undzwar nicht wenig... arg!
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27.01.2010 01:11 Uhr von BuNnibuB
 
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voll arrogant Was regt ihr euch über Politiker auf die schlecht Englisch beherrschen? euer "erlerntes" Schulenglisch ist auch nichts wert, im Amiland steht ihr mit diesem "Englisch" doch genau so doof da.
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27.01.2010 06:13 Uhr von TrangleC
 
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@ BuNnibuB: Ja, ich hab auch noch nie einen Deutschen getroffen der sein Englisch auf einer Schule gelernt hat und wirklich was damit anfangen konnte.

Meiner Erfahrung nach sind die einzigen Deutschen die halbwegs gutes Englisch reden diejenigen die viel (sehr, sehr viel) Kontakt zu Amis oder Briten haben und/oder seit sehr langer Zeit sehr viel englischsprachige Filme und Fernsehsendungen konsumieren. Ich selbst hab auch mehr Englisch von "Southpark" und anderen Sendungen gelernt als auf der Schule, obwohl ich von der 5. bis zur 13. Klasse immer gute Noten in Englisch hatte.

Manchmal stehen einem auch die Haare zu Berge wenn man hört was im deutschen Fernsehn für ein Unfug übersetzt wird. Selbst die meisten professionellen Übersetzer mit Hochschul-Ausbildung übersetzen oft einen krummen Müll daher, weil sie keine Ahnung von Redensarten und Slang haben.

Ich hab sogar schon professionelle, von seriösen deutschen Verlagen gemachte Übersetzungen englischsprachiger Bücher gelesen die stellenweise so schlecht übersetzt waren dass mir die Lust zum Lesen vergangen ist und ich mir lieber das Original besorgt habe.

Scheinbar ist es wirklich so dass man auf den Unis nur lernt eine Sprache zu sprechen, was einem aber nicht viel nüzt weil in der Realität keiner eine Sprache spricht, sondern Leute daherlabern und das Labern lernt man nicht in Schulen.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]

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