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Familienvater bot Kinderpornografie zum Download an - Geldstrafe

Vor dem Offenburger Amtsgericht musste sich ein 30-jähriger zweifacher Vater verantworten, der Kinderpornografie ins Internet stellte. Der Mann hatte eine Datei mit Kinderpronografie zum Download angeboten, woraufhin die Polizei die IP-Adresse zurückverfolgen konnte.

Auf dem Computer des Mannes wurde eine Sammlung von Kinderpornografie gefunden. Vor Gericht zeigte sich der Mann, der angab mit seiner Frau keinerlei Probleme zu haben, geständig.

Das Gericht verurteilte ihn zu 150 Tagessätze á 25 Euro.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Familie, Download, Kinderporno, Geldstrafe
Quelle: www.badische-zeitung.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2010 21:05 Uhr von Barni_Gambel
 
+2 | -13
 
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25.01.2010 21:07 Uhr von Psyphox
 
+2 | -11
 
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150 TAGESSÄTZE Á 25 € !?!?!?!? das sind nur 3750€, die Strafe ist jawohl Lächerlich gering, mindestens ein Jahr Gefängnis o.ä hätte ich gegeben.

[ nachträglich editiert von Psyphox ]
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25.01.2010 21:15 Uhr von Weltenwandler
 
+1 | -1
 
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warum: befragt das Gericht ihn ob er sich mit seiner Frau versteht? Ist der Besitz von kinderpornographischen Inhalt in irgendeiner Weise mit der Beziehung zum Lebenspartner verbunden? Welches Strafmaß steht üblicherweise auf den Besitz solchen Materials? Offenbar bewegt sich die Strafe ja innerhalb des Gesetzes, sonst wäre sie nicht verhängt worden. Fragen über Fragen...
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25.01.2010 21:32 Uhr von Amaya
 
+11 | -7
 
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wtf Er muss eine Geldstrafe bezahlen,aber ein Raubkopierer, muss für mehrere Jahre sitzen?? Ein Applaus für unser Rechtssystem!!

[ nachträglich editiert von Amaya ]
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26.01.2010 02:33 Uhr von djules
 
+1 | -4
 
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klasse unser wunderschöner Rechtsstaat hat ja wohl schon genug mit den bösen Steuersündern zu tun, da können sie sich schließlich nicht mit so einer Lappalie abgeben....könnte kotzen, wenn ich sowas lese...

Nachher ist das Geheule wieder groß, wenn er seine Triebe noch weniger unter "Kontrolle" hat...der Typ ist "Vater" und lädt Kinderpornos hoch. Der gehört mit Genickschuss an ne Mauer gestellt....

jawoll, Deutschland ich bin stolz auf Dich...buh
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26.01.2010 08:32 Uhr von Thomas-27
 
+1 | -1
 
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@Amaya: Ich weiß, es hat nichts mit dieser News zu tun, aber hast Du dafür mal eine Quelle?
Am liebsten hätte ich einen Fall, in dem es um private Kopien geht und nicht um gewerbsmäßig hergestellte und verkaufte.
Wie viele Jahre waren es denn da?
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26.01.2010 09:02 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -0
 
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Quelle: "Da eine Freiheitsstrafe noch nicht geboten sei, beantragte er eine Gesamtgeldstrafe von 150 Tagessätzen zu verhängen. Bei den Einkommensverhältnissen unter Berücksichtigung der Unterhaltspflichten des Angeklagten sei ein Tagessatz von 25 Euro angemessen. Eine besondere Einziehung des Computers mit den Dateien sei entbehrlich, nachdem der Angeklagte auf die Rückgabe ausdrücklich verzichtet hatte."

Eine solche Geldstrafe wird immer an den Einkommensverhältnissen gemessen. 3750 Euro dürften für jemanden mit geringem Einkommen und Unterhaltsverpflichtungen für seine Familie durchaus angemessen sein, zumal es ja um Besitz und Verbreitung dieses Materials ging und nicht um die Herstellung bzw. aktiven Mißbrauch. Zudem kennen wir ja auch nicht alle urteilsrelevanten Fakten. Und diese muss man kennen, um das Urteil nachvollziehen zu können. Wir wissen aus der Quelle lediglich, dass er wohl Reue gezeigt hat und auf einen PC jetzt verzichtet.

Übrigens:
Sogar einzelne Szenen aus bekannten (Kinder-)Filmen dürften z.B. in den USA ausreichen, um sich eine entsprechende Anklage einzuhandeln (z.B. einige Szenen aus "Madita" und "Ronja die Räubertochter", beides Lindgren-Verfilmungen).

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