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EU-Kommissariat: 90 Prozent der Arbeitszeit werden für interne Abläufe gebraucht

EU-Kommissar Günter Verheugen hat bekannt gegeben, dass sein eigener Stab bis zu 90 Prozent der Arbeitszeit für die Abwicklung interner Abläufe verwendet.

Zugespitzt, so Verheugen, könnte man sagen, dass die Stäbe viel Zeit damit verbringen, "Probleme zu lösen, die es nicht gäbe, wenn es uns nicht gäbe."

Nach zehn Jahren in Brüssel verlässt EU-Kommissar Günter Verheugen nun die politische Bühne und überlässt seinem Nachfolger Günther Oettinger die Vertretung der deutschen Interessen.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Arbeit, Kommissar, Arbeitszeit, EU-Kommissar
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2010 18:15 Uhr von Rasputine
 
+8 | -2
 
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voll normal: Ihr glaubt nicht, wieviel Arbeitszeit manche Praktikanten mit internen Abläufen wie Kaffee kochen oder Briefmarken ablecken verbringen. Bei manchen ist das mehr als 100% der regulären Arbeitszeit.
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25.01.2010 18:47 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
+6 | -3
 
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viel Zeit damit verbringen, "Probleme zu lösen, die es nicht gäbe, wenn es uns nicht gäbe."


genau das denke ich auch oft, wenn es um die eu geht... nur leider konnte ich es noch nie so treffend formulieren :D
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25.01.2010 18:50 Uhr von meisterthomas
 
+3 | -2
 
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Verheugen´s offenes Wort zum Abschied. Dass da Wasserköpfe gezüchtet wurden, mit der Aufgabe sich selbst zu genügen, wir haben es geahnt. Aber solange der Ministerrat und nicht das Parlament über die Kommisare bestimmt, ist das auch Ausdruck seines Interesse.
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25.01.2010 18:54 Uhr von BananenMilchshake
 
+2 | -1
 
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Naja: Ich denke mal, bei manch einem deutschen Verwaltungsorgan ist das nicht anders - Überbürokratisierung gibts viel zu oft, auch in unserem Gesundheitssystem...

Ich finde aber, um zurück zur EU zu kommen, dass man deswegen die EU nicht verteufeln sollte.
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25.01.2010 19:58 Uhr von Krebstante
 
+4 | -1
 
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Ein Mann, ein Wort: Wenigstens diese Ehrlichkeit kann man ihm zu Gute halten. Allerdings hätte er in 10-jähriger Zugehörigkeit vielleicht auch versuchen können, daran etwas zu ändern.
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25.01.2010 21:54 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
+1 | -1
 
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@ Krebstante: "Wenigstens diese Ehrlichkeit kann man ihm zu Gute halten."

nach 10 jahren in brüssel, zufällig passend zum amtsABtritt...?

jetzt sagt er plötzlich seine meinung und was richtig ist?
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25.01.2010 23:58 Uhr von ZX636A
 
+1 | -0
 
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gibts nicht nur in der EU, sondern bereits seit ....zig Jahren auf Länderebene! Wir erfassen eben alles, Arbeitszeit, Effektivität, was auch immer - egal was es kostet......
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28.01.2010 13:17 Uhr von k55
 
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Was soll man dazu sagen? Ich würde seine Aussage gerne als "mutig und ehrlich" bezeichnen, jedoch hindert mich daran der letzte Satz, wonach er sein Amt nun abgibt und die politische Bühne verlässt.

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