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Norwegen verweigert schwulem Iraner Asyl - bei Abschiebung droht Todesstrafe

Der schwule Asghar Hedayati flüchtete 2003 aus dem Iran aufgrund seiner sexuellen Orientierung nach Norwegen.

In Norwegen bat er um Asyl, welches die sexuelle Orientierung des Mannes nicht als Asylgrund ansah. Jedoch besteht im Iran die Todesstrafe für Homosexualität.

"Ich habe während der letzten sieben Jahre jeden Tag auf gute Nachrichten gewartet", so Hedayati.


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WebReporter: Uckermaerker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Homosexualität, Norwegen, Todesstrafe, Asyl, Abschiebung, Asylant
Quelle: www.ggg.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2010 16:02 Uhr von Extron
 
+9 | -8
 
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Auf was für Seiten sich manche Leute herumtreiben, interessant.

Zur News.

Wäre er gleich nach Deutschland, solche Probleme haben wir hier nicht mit der Aufnahme von Schwulen.
Köln ist gross.
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25.01.2010 16:03 Uhr von heavensdj
 
+10 | -5
 
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traurige Geschichte Aber was für eine Wahl hat Norwegen? wenn sie jetz sagen, oha du bist schwul aber cool und ab nun ein Norweger, kommen bald alle mit imaginären "Busenfreunden/innen" und wollen im schönen Norwegen angeln gehen. Ganz ehrlich, wenn ich der Kerl wäre würde ich eben ins nächste Land flüchten. Kenne da eins welches keine Prinzipien und Leitfäden hat was die Ausländerplotik angeht..
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25.01.2010 16:04 Uhr von fridaynight
 
+6 | -9
 
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unabhängig davon ob schwul oder nicht: wie viele Menschen laufen Gefahr in arabischen Ländern zu sterben aus Grund XY? Was würde passieren wenn es verpflichtend wäre alle aufzunehmen.

Irgendwann gibt es eh einen Kollaps .. immer mehr Menschen und die Ressourcen werden irgendwann knapp.
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25.01.2010 16:06 Uhr von earlhickey
 
+8 | -4
 
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Mit welcher Begründung bitte wird der Antrag abgelehnt, wenn er im Heimatland verfolgt und mit dem Tod bestraft wird? Jeder Mensch hat das Recht auf freie Entfaltung...

@heavensdj
Is halt ne blöde Sache wenn man sich zuvor sieben Jahre lang etwas in Norwegen aufgebaut hat...

Und es lässt sich wissenschaftlich nachweisen, ob jemand schwul ist...Elektroden an den Kopf und Nacktbilder von Männlein und Weiblein...fertig
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25.01.2010 16:21 Uhr von heavensdj
 
+4 | -5
 
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@earl: sry aber wenn man keine Probleme hat im eigenen Land muss man auch nicht unbedingt alles dafür tun damit sich das ändert. Norwegen ist mit seiner Politik gut gefahren über die Jahre, besser als alle angrenzenden. Die wären doch dumm jetz nen präzedensfall damit zu schaffen um weniger friedlichen Leuten die Tür auf zu sperren und keiner nimmt mehr den Fuß aus der Tür (so wie hier). Hätte er, wie du sagtest, sich was aufgebaut, dürfte er in Norwegen bleiben. Das ist dort so und in meinen Augen auch völlig begründet. Erschaffst du dir dort eine Existenz hast du das Recht, wartest du aber jeden Tag auf Post verlierst du es. So hart es klingt ist es aber nicht. Dort wo er jetzt ist, kann ihm nur wenig passieren, wenn er sich nur ein paar Kilometer zu Fuss bewegt steht er in Finnland, Schweden oder Russland... wobei Schweden ihn nehmen würde.
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25.01.2010 16:55 Uhr von JustMe27
 
+11 | -3
 
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Er will doch nur leben! Ist das ein Verbrechen? Und ja, ich würde ihn aufnehmen. Solange er arbeitet und keinen Mist baut, wo ist das Problem?
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25.01.2010 19:00 Uhr von heavensdj
 
+3 | -3
 
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das er nicht arbeitet...
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25.01.2010 19:52 Uhr von kommentator3
 
+2 | -2
 
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Man kann: doch nicht alle Leute aufnehmen, die irgendwo mit dem Tod bedroht werden.
Dann müsste man halb Afrika aufnehmen (ok, ein wenig übertrieben)

Lieber dem Iran mal ein wenig auf die Finger klopfen. Dann hilft man allen Schwulen und nicht nur einem einzigen.

Außerdem glaube ich nicht, dass im Iran pauschal alle Schwulen hingerichtet werden. Erfahrungsgemäß sind etwa 5% der Bevölkerung jedes Landes homosexuell.
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25.01.2010 19:54 Uhr von kommentator3
 
+2 | -4
 
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@HustMe27: und wenn er dann anfängt Mist zu bauen oder keine Bock auf Arbeit hat?

Wird er dann in den Tod abgeschoben?
Kurz nachdenken .... Nein, natürlich nicht.
Den muss man dann lebenslang versorgen.

[ nachträglich editiert von kommentator3 ]

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