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Mann nutzt fremde Kontodaten für kostenpflichte Sex-Seiten

Vor dem Rotenburger Gericht wurde der Fall eines 23-Jährigen verhandelt, der seinen Zugang zu pornographischen Inhalten im Internet mit fremdem Namen und Kontodaten bezahlen wollte.

Die Adresse und die Kontodaten des Geschädigten waren im Internet aufgrund seiner Verkäufertätigkeit bei eBay verfügbar. Der Täter gab an, dass er einen Trojaner auf dem Computer hatte, worüber die falschen Daten eingegeben wurden. Dies wurde allerdings als "höchst unwahrscheinlich" angesehen.

Der Mann, der bereits schon wegen anderer Delikte zu 60 Tagessätzen à zehn Euro verurteilt wurde, muss abermals 20 Tagessätze mit je zehn Euro zahlen.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Seite, Trojaner, Konto, Kontodaten
Quelle: www.hna.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2010 07:36 Uhr von maretz
 
+12 | -5
 
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hmm: lass mich überlegen: 20*10 Euro -> 200 Euro. Wenn man jetzt davon ausgeht das man nicht immer erwischt wird kann das nen gutes Geschäft sein. Von daher: Top Urteil, hier zeigt sich das es sich immer Lohnt zu überlegen ob man Ehrlich ist (und das Risiko hat das der Pornoseiten-Betreiber dann die eigenen Kontodaten verkauft) oder ob man lieber bescheisst und dafür ggf. mal 20 Euro zahlen muss... Wenn der gute Mann jetzt noch nen bisschen Intelligent gewesen wäre hätte er seine IP verschleiert - und schon wäre er vermutlich komplett raus aus der Kiste gewesen...

Grad wenn es nich das erste Mal war das er unsinn gemacht hat: Warum denn so eine lächerliche Strafe? Damit er das weitermacht und die nächsten 10 Leute erst keine Anzeige erstatten (wer möchte schon bei nem Pornoseiten-Betreiber auf rausgabe der Daten klagen?)
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25.01.2010 07:41 Uhr von ulkibaeri
 
+9 | -2
 
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@maretz: nach meinem Wissen werden die Tagessätze in D nach dem Einkommen des Delinquenten angesetzt. Und wenn die höhe hier 10 Euro ist, dann kann ich nur sagen: greif mal einem nachten Mann in die Taschen!
Außerdem wird er selbstverständlich auch den Schaden zu zahlen haben, den er dem rechtmäßigen Inhaber der Kontodaten zugefügt hat. (Vermutlich sogar dessen Anwaltskosten)
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25.01.2010 07:46 Uhr von Lawelyan
 
+3 | -0
 
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naja: 10 Tagessätze á 20 Euro, das bedeutet das er nicht mehr als 20 Euro/Tag an einkommen hat...
20*30 Tage = 600 Euro, das sieht nach Hartz4 aus und da tun 200 Euro schon weh.

Wäre das jemand mit 6000 Monatsbrutto wären das auch 200 Euro Tagessatz und damit 2000 Euro Strafe und dann lohnt es wohl weniger...

Bitte immer die Relationen sehen...

Und 10 Tagessätze für so ein lächerlichen Betrugsversuch (war klar das es auffliegt) sind schon ok.

Sexseiten auf einem Gewerbekonto, das fällt spätestens bei der nächsten Buchprüfung auf :P
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25.01.2010 08:44 Uhr von pitman-87
 
+21 | -1
 
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Preisfrage: Wieso bezahlen für Pornoseiten, gibts doch genug kostenlose Alternativen :D
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25.01.2010 09:00 Uhr von Uli.H
 
+1 | -0
 
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Creative Commons: jep, das ist wohl der Bereich auf dem sich eine komplett unkomerzielle Alternative am schnellsten und nachhaltigsten durchsetzt: Amateure die einfach Spass an der Sache haben. Vielleicht das Ende der Porno-Industrie. Ich würde ihr nicht nachweinen, und den Blick in die zuweilen schmerzverzerrten Gesichter der Mädels beim Dampfhammerphicken auch nicht vermissen.
Mir ist übrigens änliches passiert als eine Kontonummer von mir im Netz bekannt war. Mehrfach. Kohle konnte ich zwar jedesmal zurückbuchen - die Täter hat man aber nie ermittelt.
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25.01.2010 10:40 Uhr von readerlol
 
+0 | -0
 
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ein wicht.
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25.01.2010 10:41 Uhr von Loom24
 
+1 | -0
 
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ich hasse zwar diese rechtschreibflamer, aber die überschrift sollte schon annähernd richtig sein ....

"Mann nutzt fremde Kontodaten für kostenpflichte Sex-Seiten"
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25.01.2010 13:37 Uhr von Azureon