24.01.10 18:54 Uhr
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Neue Krebsmedikamente: Wieviel darf die Verlängerung eines Lebens kosten?

Die Forschung macht in der Krebsthrapie immer größere Fortschritte. Viele teure und neue Krebstherapien ermöglichen es inzwischen, auch Patienten in einem sehr weit fortgeschrittenem Krebsstadium noch ein paar Monate Leben zu schenken.

Doch hier sehen sich Medizin, Politik und Patient in einem Dilemma, denn die Waagschale zwischen Effizienz und Kosten ist sehr instabil. Der Patient muss die Nebenwirkungen der Wirkung gegenüber abwägen.

Politik und Pharmafirmen dürfen Gedanken an die Kosten und eine eventuelle Lebensverlängerung, die nur ein paar Monate währt, nicht äußern. Tatsache aber ist, dass Krebserkrankungen inzwischen das Umsatzstärkste Gebiet der Pharmaindustrie sind.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Leben, Gesundheit, Kosten, Krebs, Therapie
Quelle: www.faz.net

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2010 19:28 Uhr von Kelso
 
+14 | -3
 
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aAh: ich kanns nicht verstehen. unsere forscher sind so weit das man krebskranken menschen das leben verlängern kann und da darf sich eine kostenfrage gar nicht erst stellen.
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24.01.2010 19:42 Uhr von 08_15
 
+3 | -4
 
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wer sich in einem Bereich Beruflich orientiert: sollte das auch als Berufung sehen.

Ich persönlich lehne eine Lebensverlängerung, egal wie, für MICH ab. Ich denke einfach so und da diskutiere ich auch nicht über meine Einstellung.

Es gibt aber mehr Menschen die an ihrem Leben festhalten wollen. Da soll es auch keine Kostengrenzen geben. Geld ist genug da! Es ist leider die Raffgier einiger Konzerne die seltene Behandlungen nicht erforschen, aber bei Patenten durch Kommisar Zufall gleich zugreifen.

Das moralische Verhältnis zum Personal und der Sache ist einigen völlig abhanden abgekommen. Meist Schmarotzer einer 2. Genration, die selber nichts auf der Pfanne haben.
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24.01.2010 19:54 Uhr von kommentator3
 
+4 | -8
 
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die kosten: sollten dennoch eine Rolle spielen.
Die Krankenkassenbeiträge laufen sowieso schon aus dem Ruder.
Da ist es einfach unangemessen für ein paar Monate länger auf der Intensivstation dahinsiechen hunderttausende Euros auszugeben.
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24.01.2010 20:02 Uhr von 08_15
 
+15 | -1
 
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kommentator3: ich erinnere an den Bericht auf SN, wo ein AOK Direktor mal eben eine kosmetische Brustkorrektion erlaubt hat, trotzdem die EIGENE Tochter erst 17 war. Kosten 21k. Dann die horenden Gehälter, grad der AOK in den Vorstandsetagen. Zudem schustern sich (SN berichtete auch darüber) gegenseitig Beraterhonorare zu, was in die Millionen geht. Dazu werden die aus der Rentenkasse bezahlt, zahlen aber meist nicht ein.

Wenn man diese Geschwulst herausschneidet, dann fehlen den Kassen kein Geld mehr, im Gegenteil.

Und Jeder Beamte soll 20 Euro Solidarzuschlag zahlen, denn die zahlen nichts. Ein Aufschlag den die "BILD" so gerne als "SOLI" bezeichnet kann nur von denen kommen, die SOLIdarisch sind und sich bisher nur bedient haben und nicht von den Beitragszahlern die der FDP jetzt noch den 5% Preiserlass zahlen sollen, die die DKV der FDP bei Vorlage vom Parteibuch gibt.

Danke für die Aufmerksamkeit
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24.01.2010 20:13 Uhr von kommentator3
 
+3 | -3
 
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@0815: >>Wenn man diese Geschwulst herausschneidet, dann fehlen den Kassen kein Geld mehr, im Gegenteil.<<
Das eine hat doch mit dem anderen gar nichts zu tun.
Korruption und Missbrauch sollte natürlich in jedem Fall bekämpft werden.
Das dabei frei werdende Geld muss aber nicht gleich an anderer Stelle zum Fenster rausgeworfen werden.

Nicht dass ich etwas gegen Krebstherapien habe, aber Kosten und Nutzen müssen in irgendeinem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen.
Extrem teure lebensverlängernde Maßnahmen ohne jede Chance auf Heilung oder wenigsten deutlicher Verbesserung der Lebensqualität lehne ich ab.
Mit diesem Geld könnte man im Gesundheitsbereich an anderer Stelle mehr erreichen.
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24.01.2010 20:23 Uhr von 08_15
 
+3 | -2
 
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mommentator3: wer will über Leben und Tod entscheiden? Du sicher nicht. Ich lehne für mich, wie oben beschrieben, solch Behandlungen ab, aber nicht aus finanziellen Gründen.
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24.01.2010 20:26 Uhr von Pils28
 
+7 | -0
 
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Diese Medikamente sind oft nur so überteuert: weil die Pharmaindustrie soviel Profit, wie möglich herausschinden will und die Bundesregierung die schalten und walten lässt, wie sie will!

Da werden Medikamente kurz vor Ablauf des Patents vom Markt genommen, um Generika zu verhindern und die selben Medikamente, in nur sehr leicht abgeänderter Form zum selben Zeitpunkt unter neuem Patent wieder auf den Markt gebracht!
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24.01.2010 20:26 Uhr von frohnatur
 
+1 | -3
 
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tja: probierts mal mit Vitamin B17!
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24.01.2010 20:30 Uhr von kommentator3
 
+2 | -3
 
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@08_15: Ok, werden wir mal konkret

Nehmen wir mal an, es gäbe eine Therapie bei der man das Leben (Leiden) eines schwer krebskranken Menschen um 6 Monate verlängern könnte (auf Intensivstation). Danach stirbt er trotzdem.

Fall 1: Die Therapie kostet 10.000 Euro

Fall 2. Die Therapie kostet 100.000 Euro

Fall 3: Die Therapie kostet 1.000.000 Euro

Fall 4: Die Therapie kostet 10.000.000 Euro

Würdest du in allen 4 Fällen die Therapie auf Kosten der KV befürworten?
(OK, ich weiß, Fall 3 und Fall 4 sind ein wenig hoch gegriffen, aber nehmen wir einfach mal an, es wäre so.)
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24.01.2010 20:46 Uhr von 08_15
 
+2 | -4
 
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kommentator3: stell die Frage bitte dem Patienten, nicht mir.

Danach:
1. Dem Ehepartner
2. Den Kindern

Was würdest Du sagen wenn ich an Deinem Krankenbett stehe und sag: Sorry, hast zwar in Deinem Leben 200.000 eingezahlt und warst nicht krank, aber Du bist keine 10.000 Wert (wobei die Busenaufpeppung der AOK Tussi 21k kostete).

Und mich kannst Du nicht beeindrucken mit diesen Milchmädchen-Zahlen. Im Gegensatz zu Dir habe ich mein Leben zufrieden gelebt und möchte nicht noch qualvoll sterben mit Schläuchen im Körper, bin mir aber sicher das Du dann jammern wirst für eine Minute.
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24.01.2010 20:58 Uhr von kommentator3
 
+4 | -3
 
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@08_15: >>stell die Frage bitte dem Patienten, nicht mir.<<

Naja, als Mitglieder der KV sollte es jeden von uns interessieren was mit unserem Geld so passiert.

>>Sorry, hast zwar in Deinem Leben 200.000 eingezahlt und warst nicht krank, aber Du bist keine 10.000 Wert<<

List nochmal. Ich sprach von reinen lebensverlängernden Maßnahmen. Ohne Aussicht auf Heilung oder spürbare Verbesserung der Lebensqualität.

>>Im Gegensatz zu Dir habe ich mein Leben zufrieden gelebt und möchte nicht noch qualvoll sterben mit Schläuchen im Körper, bin mir aber sicher das Du dann jammern wirst für eine Minute. <<
Was soll jetzt diese Beleidigung????
Ich denke, wenn man wirklich ein sooo erfülltes Leben hatte, dann sollte man sowas nicht nötig haben.
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24.01.2010 22:09 Uhr von knecht-ruprecht
 
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@kommentator3: welche krebstherapie kostet bitte 10 Mio EURO?!

davon abgesehen, "deine" kostenfrage sollte sich gar nicht erst stellen!
Mich würde gern interessieren, wie du reagieren würdest, wenn dir selbst oder irgendwem, der dir nahe steht, in solch einer situation die therapie verwehrt wird....es sollte niemand das recht haben SO über ein menschenleben zu entscheiden!
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24.01.2010 22:24 Uhr von rezesion
 
+1 | -11
 
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24.01.2010 22:53 Uhr von rezesion
 
+0 | -0
 
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Meld dich: wenn es bei dir soweit ist .
@ Minus es Kostet nicht Euer Geld aber Euer Leben.
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24.01.2010 23:19 Uhr von killozap
 
+2 | -1
 
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Ich halte Medikamente: die einzig zu einer derart geringen Überlebenszeit (3 Monate länger) für unmoralisch. Es wird mit dem Wunsch der Menschen gespielt, eine Chance auf ein Überleben zu haben.
Gerade das aus der Quelle, wo die Patientin da rauf hingewiesen wird, dass die starken Pusteln im Gesicht auf eine erfolgreiche Behandlung hinweisen, das zeigt, wie Patienten bei der Stange gehalten werden.
Die Meldung, dass ein allzu strenger Wächter über die Wirksamkeit von neuen Medikamenten nun durch vermutlich fingierte Korruptions-Vorwürfe gefeuert wird, die zeigt, wer hier Interesse an solcher eher wirkungsloser Medizin hat, die Pharma-Industrie. Derartige Medikamente müssen entwickelt und auch am Menschen getestet werden, aber als Krebsmedikament sind 3 Monate Lebensverlängerung eigentlich nicht akzeptabel.
Die neue Regierung wird aber hier genau für die Pharma-Industrie argumentieren, wir alle können die Rechnung dafür bezahlen...
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25.01.2010 01:52 Uhr von dragoneye
 
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Da ist er wieder, der Neid! Über die Kosten nachzudenken ist sehr wichtig!
Stichwort: Preis-Leistungsverhältnis.
Die Krankenkassen haben nur 100% Budget. Und jede Erhöhung des einen Sektors geht auf Kosten des anderen Sektors. D.h. also wird Krebsmedikamenten mehr Geld zugewiesen haben z.B. Kinderstation und Kreißsaal weniger Geld.
Also, bevor hier wieder wegen mit belanglosen Sozialneid Themen argumentiert wird, überlegt es Euch, ob das Geld für fast (nutzlose) Medis nicht dann doch besser in einem neuen Rettungshubschrauber oder in die Einstellung von ein paar mehr Krankenpflegern investiert ist. Auch wenn es für den Einzelnen hart ist, in diesem Fall zählt dann doch die Gemeinschaft!
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25.01.2010 09:00 Uhr von thiele99
 
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Tja Geld: regiert di eWelt, wenn ich meiner Totkranken Mutter die 24 Stunden schmerzen hätte durch Stecker zeihen oder ähnliches helfen wolle, würde ich bestraft. Wenn es aber ein Medikament gibt welches nur zur Hilfe gegeben wird wenn man das richtige Kleingeld besitzt, und ansonsten muss ein Mensch sterben, dafür gibt es keine Strafe??
wie sieht es eigentlich mit Unterlassener Hilfeleistung aus, wenn ich mal einen am Strassenrand liegen sehe und ich Ihn frage was bezahlst du mir wenn ich dir Helfe ist das eigetlich Illegal?
Also liebe Politiker entweder Ihr macht was oder ich mache auch meine eigenen Gesetze!!!!
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25.01.2010 09:37 Uhr von Marco Werner
 
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Wieso hab ich beim Thema Medikamentenkosten: immer wieder den Verdacht,daß die Pharmaindustrie (bzw deren forschende Lakaien) aus finanziellen Gründen gar kein Interesse daran hat,Heilmittel gegen Krankheiten wie Krebs oder Aids zu finden ?
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25.01.2010 10:29 Uhr von psycoman
 
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@08_15 und Rezesion: @08_15
" Und Jeder Beamte soll 20 Euro Solidarzuschlag zahlen, denn die zahlen nichts."

Also, das ist so nicht richtig, auch Beamte zahlen den Solidaritätszuschlag. Wäre auch verwunderlich wenn nicht, weil den wohl jeder zahlt, der Einkommen hat und somit Steuern entrichten muss.

Oder meinst du nicht den Soli, den man auf sein Gehalt zahlt, sondern einen anderen Beitrag, den Beamte in die ges. Krankenkassen zahlen sollen?
Falls du das meinst, wäre das unfair, da die Leute ja privat versichter sind, also schon Beiträge zahlen, denke ich.


@Rezesion
Wo ist da Problem dabei, dass Privatpatienten, angelblich, so viel in den Arsch geschoben bekommen. Dafür zahlen die ja auch Geld. Es steht dir doch frei, dich ebenfalls privat zu versichern.
Dass die Leistungen der gesetzichen Krankenkassen oft bescheiden sind, ist aber unstrittig. Mir hat sich nie erschlossen, warum es überhaupt mehrere Kassen gibt. Wenn es eine Pflichtversicherung ist, gibt es nur eine mit einem Beitrag, fertig.

Zur News:
Nun, ich sehe den Sinn auch nicht so richitg. Die Lebensverlängerung werden die Leute wohl weiterhin im Krankenhaus verbringen und leiden müssen.

Natürlich will niemand sterben, aber ich wüsste nicht, ob ich als Betroffener dann nur länger leben wollte oder lieber gleich sterbe, anstatt mich noch länger zu quälen, denn man wird ja nicht geheilt.

Wenn diese Maßnahmen das Leben verlängern und gleichzeitig die Schmerzen senken und dsomit einen angenhmeren Tod, soweit das mglich ist, herbeiführen, sind solche Dinge natürlich sinnvoll.

[ nachträglich editiert von psycoman ]
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25.01.2010 10:29 Uhr von DerRazor
 
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Ja Gewinne ohne ende: Herstellungskosten von Pillen ein paar Cent verkauf der Pillen einige hundert Euro.

Meine Freundin arbeitet beim Medizincontrolling im Krankenhaus und was man da manchmal hört ist echt schlimm.
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25.01.2010 10:30 Uhr von U.R.Wankers
 
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solange es keine Preiskontrolle gibt: hört der Medikamentenwucher nicht auf.
Aber wegen der guten Kontakte der Pharma-Lobby zur Politik, versucht man einfach das einzige Institut dichtzumachen, das objektiv Medikamente auf ihre Wirksamkeit und das Preis-Leistungsverhältnis hin untersucht hat.
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25.01.2010 11:01 Uhr von Dracultepes
 
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Wenn wir schon so anfangen, dann hätte ich gerne das Raucher folgekosten selber bezahlen müssen. Hmm Sportler dann aber auch.

Wieso bezahlen wir soviel Geld z.b. für Frühchen wenn mann nicht weiss ob sie durchkommen?

Na gemerkt? Wer entscheidet ob 10% Überlebenschance bei einem Frühchen oder einem Krebspatienten reichen? Was ist wenn es nur 9,8% sind? Haben sie es dann nicht verdient?

Und wieso maßen sich einige hier an über die Qualität von Leben urteilen zu wollen?

Das ist ganz schön hart hier. Jeder sollte selber entscheiden ob er so leben möchte oder doch lieber 6 Monate früher sterben.
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25.01.2010 11:50 Uhr von Götterspötter
 
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@Kommentator3: Qoute**** ... werden wir mal konkret ....... (bla-bla-bla) ..... Fall1 ..... Fall2 ..... Fall3 ...... (bla-bla-blub) ......
***Unqoute
Ich will nicht alles zitieren von dir sonst bekomme ich "Zahnstein" und Migräne dabei

*****

Warum stellst du Fragen die du am besten für dich selbst beantworten solltest, um dann zu entscheiden, ob du sie überhaubt stellen kanst ohne als "asozial" dazustehen !!!!

Aber da du das versäumt hast in deinem egoistischen Leichtsinn. stelle ich Sie dir ---->

Vorfall (fiktiv) =
Du gehst eine Treppe herunter ..... stolperst und stürzt 5 Meter die Steinstufen herunter. Unten aufgeschlagen ist dein Bein gebrochen - der Knochen zersplittert.

1. Niemand ruft einen Krankenwagen, weil alle denken das wird zu teuer für die KV - Du stirbst
Kosten für den Leichenwagen und Beerdigung = 10.000 Euro
Kosten für den Staat = Null **
** eventuell fallen deinem Arbeitnehmer Ausfallzeiten an, bis er deinen Arbeitsplatz neu besetzten kann. Die Kosten für Arbeitsausfälle der Arbeitnehmer für deiner Freunde, Familie und Bekannten die zu deiner Beerdigung kommen = ca. 1000 Euro

2. Du kommst ins Krankenhaus und jetzt haben die Ärzte folgende Möglichkeiten

a. Bein "hinbiegen" und es irgendwie verheilen lassen, mit ein bischen Glück gibt es keine Entzündung und du überlebst als Humpel-Mann = 20.000 Euro
Kosten für den Staat der dich bis zu deinem Lebensende als Behinderten Sozialfall durchfüttern muss = 500.000 Euro
Deine Lebenserwartung = minus 20 Jahre

b. Bein amputieren damit es sich nicht entzündet, den Stumpf verheilen lassen und dir ein Paar Krücken zum fortbewegen in die Hand drücken = 30.000 Euro
Kosten für den Staat der dich bis zu deinem Lebensende als Behinderten Sozialfall durchfüttern muss = 500.000 Euro
Deine Lebenserwartung = minus 20 Jahre

c. Bein amputieren + dir eine medizinische Protese anfertigen = 100.000 Euro
Kosten für den Staat der dich bis zu deinem Lebensende als Behinderten Sozialfall durchfüttern muss = 400.000 Euro
Deine Lebenserwartung = minus 10 Jahre

d. dein Bein wird in einer mehrstündigen Not-OP von einem Facharzt gerettet, du bekommst alle möglichen Massnahmen, damit dein Bein gerettet wird und dein Leben nach ein paar Monaten arztlicher Betreuung wieder wie gehabt leben kannst = 500.000 Euro
Kosten für den Staat = Null Euro **
Lebenserwartung = wie vorher
**bzw. liegst du dem Steuerzahler nicht auf der Tasche und bleibst ein produktives glückliches Mitglied für die Gemeinschaft.

******

Und jetzt überlege mal, wenn die KV nur daran denken würde wie hoch IHRE KOSTEN sind und sich für die günstigsten Kosten entscheidet ---- Dann wärst du jetzt höchstwahrscheinlich tot !

****

Ich weiss nicht was so schwer daran ist zu kapieren, das die KV eine gesetzliche Sozial-Versicherung ist - in der es nicht darum geht "Gewinne" zu erwirtschaften sondern eine Absicherung für Alle - von Allen getragen !!!
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25.01.2010 12:10 Uhr von Götterspötter
 
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@Matthias1979: dein Kommentar = asozial ..... egoistisch ...... menschenverachtent !!!!!!

Menschen wie dir, kann man nur wünschen das ihre Vorstellungen sich erfüllen und alle so denken mögen.
Pass aber gut auf, dass du dein Leben immer schön "auf der Reihe" hast und "Gefahren" immer schon lange bevor du sie siehst erkennst und abschätzen kannst.

Besonders "fahre nicht so schnell" mit deinem Porsche ... das ist gefährlich und leichstsinnig, sonst ist die Luxusvilla schnell weg, bei den heutigen Krankenhauskosten


***

Warum wanderst du eigentlich nicht irgendwo in eine Wüste aus oder in einen Wald - wenn dir die Gemeinschaft nicht passt ??? ...... zu feige ???
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27.01.2010 13:34 Uhr von mustermann07
 
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lol: Es gibt also immer mehr Krebs...

Dann sollen Politiker, Industrielle, Manager, Banken usw. usw. für die Kosten aufkommen... schließlich sind sie dafür verantwortlich daß massenhaft krebserregender Müll auf dem Ladentisch landet...

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