24.01.10 12:50 Uhr
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Reformierung des "Idiotentests" - Messung von Leberwerten bei Promille-Sündern

Der Deutsche Verkehrsgerichtstag wird in dieser Woche darüber diskutieren, ob die Medizinisch-Psychologischen Untersuchung, die auch als "Idiotentest" bezeichnet wird, reformiert wird.

Von Experten wird gefordert, dass künftig Promille-Sünder nicht nur ihren Blutalkoholwert preisgeben müssen, sondern auch noch ihre Leberwerte, wodurch Rückschlüsse gezogen werden können, wie oft der Fahrer trinkt.

Zudem fordert der Präsident des Münchner Verwaltungsgerichts, Harald Geiger, dass künftig die "Idiotentests" auf Video aufgezeichnet werden.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Führerschein, Reform, Promille, Leber, Messung, Idiotentest, MPU
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2010 14:16 Uhr von servomen
 
+7 | -5
 
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Es gibt keine Idiotentests: Es handelt sich um eine medizinisch psychologische Untersuchung. Sie kostet nicht tausende von Euro und ist sehr aussagekräftig ausserdem ist sie wohl von mindestens einem Arzt unterschrieben . Normal erhöhte Leberwerte kann man durch Voruntersuchungen bezüglich des Alkoholkonsums zu seinen gunsten bestätigen lassen - also ist das Vorkommentar für mich sehr idiotisch .
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24.01.2010 15:00 Uhr von Bibi66
 
+11 | -0
 
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Hatte: 2002 das Vergnügen, an einer MPU teilzunehmen.
Kostete so rund 600 Euro.

Die Vorbereitung auf die MPU, Schulungen, regelmäßige Lebertests (welche zu recht nicht von der Krankenkasse gezahlt wurden) gingen dagegen ganz gut ins Geld.

Nachdem mich der dortige Psychologe über mehrere Stunden mittels schriftlicher Tests, Gespräch usw. quasi auseinandergenommen hatte, versicherte er mir, daß ich WENN die reine medizinische Überprüfung nichts gegenteiliges aussagt (in Verbindung mit der von mir beigebrachten Belege) ich meinen Schein in Kürze wieder haben werde.

Die Vorlagen der entsprechenden, nachvollziehbaren Belege (inklusive Medikation nach bzw. während einem Krankenhausaufenthalt und damit Beeinflußung der Leberwerte) trugen mit dazu bei, daß ich keine 4 Wochen nach der MPU meinen Lappen wieder hatte.

Das was bertl08 da also schreibt, entbehrt jeglicher Grundlage.

Heißt schließlich nicht umsonst "Medizinisch- Psychologische Untersuchung" und nicht nur "Psychologische Untersuchung".

Btw. wer denkt, er könne denen da was vorspielen,
der täuscht sich. Die Leute da sind verdammt gut bei dem, was sie da tun!!!

Und, Leute, ich muß ganz ehrlich sagen, so im Nachhinein...
War es das Beste, was mir passieren konnte.

[ nachträglich editiert von Bibi66 ]
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24.01.2010 15:08 Uhr von Simon_
 
+2 | -3
 
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Was: war denn an deiner MPU so gut? Ich will da nicht unbedingt hin...^^
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24.01.2010 15:29 Uhr von Bibi66
 
+6 | -2
 
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Was daran gut war? Ich war so ein richtiger "Party-Hengst".
Am besten von Freitag bis Sonntag, "Full-Power", "alles gegeben", "auf der Überholspur"...
"Halli Galli bis zum Abwinken", "Saufen bis der Notarzt kommt" usw. usf.
Kennst ja die Sprüche...
Mit den entsprechenden Leuten immer voll durch...
Konnte auch nen entsprechenden Stiefel vertragen, logisch, war ich ja gewohnt...

Wäre ich nicht in eine Routinekontrolle gerauscht und
hätte der Doc bei der Blutabnahme nicht gecheckt,
dass bereits so ne Art Alkoholresistenz bei mir vorhanden war
und hätte ich nach den obligatorischen paar Monaten und Geldstrafe
meinen Lappen einfach so wieder gehabt...
Hätte ich wohl auf der alten Schiene so weiter gemacht und wäre heute entweder
diplomierter Alkoholiker oder schlimmer noch,
hätte ggf. andere auf dem Weg nach unten mitgenommen.
Und hätte es nicht mal realisiert...
Weil Schuld wären eh "die anderen" gewesen...
Ich wollte doch nix Böses, nur etwas Spaß...
Des hab ich mir ja auch verdient, nach einer arbeitsreichen Woche...

Anders ausgedrückt, war kurz vor knapp bei mir.

Deswegen fand bzw. finde ich die MPU gut.
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24.01.2010 19:23 Uhr von Bibi66
 
+4 | -0
 
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Tja Uka So wie Du Dich hier äußerst...
Kann ich durchaus verstehen,
warum Du bei der MPU die A-Karte gezogen hast....

Diese blöden Bastarde, diese Abzocker!!!
Gell Uka?

Ich bin mir ziemlich sicher, bzw. wage die Prognose,
daß Du auch nach weiteren 2, 3, 4 oder 5 Versuchen
die A-Karte ziehen wirst.
Ausgenommen Du machst was.
Aber das wage ich zu bezweifeln.

Anders isses ja einfacher, gell, Uka?

Btw.
Von 9, die ich (außer mich selbst) persönlich kenne,
haben 7 die MPU auf Anhieb bestanden.
Egal ob in Frankfurt, Leipzig oder sonstwo...
Einer hatte was organisches, da hat sich was verzögert...
Der andere, der war so drauf wie Du.
Bekam seinen Lappen aber nach nem weiteren Versuch wieder.
Hat ihn aber wieder los.
Dumm gelaufen, für nen Fernfahrer...

Komisch, ne?

Aber Uka, ich weiß..
alle mögen sie Dich nicht..
Die haben sich gegen Dich verschworen,
diese geldgeilen Blutsauger!

EDIT:

Wo hast denn MPU gemacht?
TÜV? DEKRA? IBBK ?
Ich war in Frankfurt, DEKRA.
Und da gab es keine komischen Spielchen mit so alten Spielecomputer...

[ nachträglich editiert von Bibi66 ]
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24.01.2010 19:53 Uhr von Bibi66
 
+1 | -2
 
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Nokia: Damit kannst aber belegen, woher Deine miesen Leberwerte kommen.

Und je nach Krankheit bzw. Deiner persönlichen physischen (körperlichen) Voraussetzungen entsprechende Werte bei Gamma GT, GOT, GPT usw.

Berichtigung:
Hab grad mal die alten Unterlagen rausgekramt...
Das war nicht bei der DEKRA, sondern bei der AVUS.

Und es waren nicht rund 600 Euro, sondern 378,74 Euro
(hab ich wohl was mit DM/Euro verwechselt)
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24.01.2010 22:12 Uhr von Bibi66
 
+4 | -2
 
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Da hab ich noch was Selbst Schuld...
Wer seine selbstverschuldeten Probleme nicht in den Griff kriegt...

http://www.avus-mpu.de/...

Bei einer MPU sind daher folgende Punkte zu beachten:

Das Untersuchungsergebnis wird vor allem durch den Untersuchten selbst bestimmt, das heißt jeder nimmt aktiv auf das Untersuchungsergebnis Einfluss

Die Sperrfrist vor einer MPU aktiv nutzen, indem Sie sich mit Ihrer Verkehrsvorgeschichte auseinandersetzen - auch um aufzeigen zu können, welche konkreten Schritte seitdem unternommen wurden

Sich bei Bedarf von einer seriösen und kompetenten Stelle, möglichst noch vor einer MPU, individuell beraten lassen.

Vorsicht vor "gutgemeinten" Tipps

Möglichst offene, ehrliche Angaben machen, denn nur so ist eine individuelle Hilfestellung durch die Gutachter möglich

Hinweise der Gutachter auf Widersprüche sind eine Möglichkeit, diese noch im Gespräch mit dem Gutachter auszuräumen

Kommen Sie in ausgeruhtem Zustand

Die üblichen Mahlzeiten können Sie vor der Untersuchung zu sich nehmen

Falls Sie Nachweise (z.B. Laborbefunde, ärztliche Bescheinigungen, Krankenberichte oder Angaben über Medikationen) haben, bringen Sie diese bitte mit

Denken Sie an Ihre Lese- und Fernbrille

Kommen Sie bitte pünktlich zum anberaumten Untersuchungstermin

Sie müssen die Unterstützung eines vereidigten Dolmetschers in Anspruch, wenn Sie die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen.
Entsprechende Adressen erfragen Sie bitte bei unseren Begutachtungsstellen

==================================
Jeder ist für sich selbst verantwortlich...
Für das was er tut.
Oder nicht tut.

Alles andere sind billige Ausreden.

Nicht nur bzgl. MPU.
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25.01.2010 07:50 Uhr von snfreund
 
+1 | -1
 
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klasse, um bibi66 muss man sich keine sorgen mehr um eine trunkenheitsfahrt machen, aber es gibt leider noch genug idioten, die nichts raffen und sich besoffen hinter das steuer setzen, und bei einer mpu zigmal durchfallen, solche gehören für immer vom strassenverkehr entfernt, ausser als fussgänger/radfahrer?
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04.11.2010 16:01 Uhr von Kadinskysback
 
+0 | -0
 
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oder: man geht einfach ins ausland...
(nein, ich bin kein alkoholiker, ich trinke so gut wie nie...)