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Wirtschaftliche Not: Landwirt in den USA tötet seine 51 Kühe und begeht Selbstmord

Ein amerikanischer Landwirt aus Copake, das im Norden des Staates New York liegt, tötete seine 51 Milchkühe und beging anschließend Selbstmord.

Die Polizei vermutet hinter der Tat einen besonderen Fall von wirtschaftlicher Not.

Bereits am letzten Donnerstag fand ein Nachbar den 59-jährigen Landwirt in seinem Stall leblos auf.


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WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Tod, Wirtschaft, Selbstmord, Kuh, Not, Landwirt
Quelle: www.20min.ch

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2010 10:56 Uhr von maxxim1
 
+9 | -14
 
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Aha! ähm "und beginnt Selbstmord", "begann anschließend Selbstmord"? - Sicher das du nicht "begang" meinst? -.- *ouch*
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24.01.2010 10:57 Uhr von Loom24
 
+7 | -10
 
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finds hier auch ein unding, wie milchbauern zu grunde gehen.
wobei es denke ich nichtmal die schuld der verbraucher ist, sondern die der discounter welche ihre milch lieber 4cent billiger anbieten.
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24.01.2010 11:03 Uhr von DirtySanchezZ
 
+8 | -5
 
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wenn das: nicht etwas mit den Stasimethoden von Monsanto zu tun hat..
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24.01.2010 11:04 Uhr von wordbux
 
+16 | -2
 
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beginnt Selbstmord: Jetzt wollen wir nur noch wissen wann denn der Selbstmord fertig war ...
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24.01.2010 11:14 Uhr von Magman1711
 
+2 | -1
 
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@Loom24: In ein paar hundert Supermärkten kannst du ne "Hauseigene" Marke der Milchbauern kaufen. Für sage und schreibe einen Euro.

@News
Klar ist das tragisch, aber wie viele Menschen bringen sich jeden Tag um, weil sie ihren Job, einen Verwandten, oder ihr Haus verloren haben?
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24.01.2010 11:23 Uhr von hboeger
 
+3 | -0
 
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@Autor: Gegenwart : " begeht " Sebstmord;
Vergangenheit : " beging " Selbstmord. ! ! !

[ nachträglich editiert von hboeger ]
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24.01.2010 11:38 Uhr von elknipso
 
+1 | -5
 
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@Loom24: Das ist doch schlicht lächerlich und scheinheilig.
Die Bauern sind an ihrer Lage zu einem großen Teil selbst Schuld.

Auch der Milchmarkt funktioniert nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Würden die Bauern nicht enorm mehr Milch produzieren als gebraucht wird, würde sich der Milchpreis auch auf einem vernünftigen Niveau einpendeln.
Aber da die Bauern ja lieber die Subventionen abgreifen, wird halt im Übermaß produziert, und damit gelebt dass Tonnenweise Milch in den Abfluß gegossen werden muss, und eben auch der Milchpreis niedrig ist.

Da musst Du den Schuldigen aber schon bei den Bauern selbst suchen, auch wenn sie sich selbst gerne als Opfer darstellen in den öffentlichen Diskussionen.
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24.01.2010 11:50 Uhr von Inai-chan
 
+3 | -8
 
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wie doof ist der? der hätte wenn der hunger hatte einfach nur eine Kuh schlachen müssen, dann hätte er genug fleisch dür die nächsten wochen gehabt

mag hart klingen, aber früher waren die leute froh eine kuh zu haben und der hatte 51, witschaftskriese hin udn her, genug zu essen hatte er alle mal!


und: ich bin mal in nem dorf dazugezogen, da gabs milchbauern. Dachte mir also ich könnte meine Milch direkt vom Bauern kaufen. Ich meine wenn ich schon daneben wohne. So gesagt gefragt und der meinte zu mir: "Nein, ich brauche meine ganze Prduktion um sie an den Milchkonzern zu verkaufen"
Sorry, aber ich hab nach sowas kein verständnis für die Bauern, ich hätte ihm auch 50cent-1€ Pro Liter gegeben, vom Konzern bekommt er glaube gerade mal 20cent ^^

[ nachträglich editiert von Inai-chan ]
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24.01.2010 12:36 Uhr von Wurzelsepp_u
 
+1 | -4
 
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genau so seh ich es auch Inai: Habe da Gefühl, das manche Bauern einfach zu gemütlich sind, denen geht es zu gut hierzulande. Ein Bauer verdient normalerweise seinen Lebenunterhalt damit das er Landwirtschaftliche Güter verkauft, egal in welcher Menge.
Ohnehin gehts dem Bauer immer im Schnitt besser als allen anderen, er hat immer zu Essen und Trinken, im Notfall hat er sehr wertvolle Tauschmittel. Manche Leute kriegen den Hals eben nie voll. Egal in welcher Branche. Das ist der grosse und böse Unterschied zu jedem Tier.
In dem genannten Fall hat er sich wahrscheilich total überschuldet !? Vielleicht hat er alles falsch gemacht? Alles verzockt im nächsten Casino?
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24.01.2010 13:11 Uhr von DerRazor
 
+1 | -2
 
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Scheiss Freak: Meinetwegen kann der sich in den Mixer werfen aber wieso hat er seine Kühe getötet? Die hätte man auch verkaufen und das Geld spenden können oder verschenken.
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24.01.2010 13:18 Uhr von Wurzelsepp_u
 
+0 | -4
 
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Dieser Typ war gefährlich geworden: der hatte nen Hass auf die ganze Welt, weil er nicht zurechtgekommen ist, oder weil er überschwinglich gelebt hat.
Deswegen hat er mindestens seine Kühe umgebracht, weil schlachten tut man nur um sie zu Geld zu machen und dann ...irgendwann isst sie jemand.
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24.01.2010 13:21 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -0
 
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@BlutKeks02: >>Wie ist es mit dem Verkauf von Kühen? Weiß einer wieviel so ne Milchkuh an Wert hat?<<

spezielle rassen mit hoher milchleistung etwa gute 2000 - 3000 euro (wenn mich nicht alles teuscht).

normale und weniger hoch gezüchtete rassen die anstatt 8000 litern nur 4000 liter im jahr milch geben, um die 1000 euro.

kälber um die 300 - 600 euro, je nach geschlecht und gewicht.


@Wurzelsepp_u
>>Ohnehin gehts dem Bauer immer im Schnitt besser als allen anderen, er hat immer zu Essen und Trinken, im Notfall hat er sehr wertvolle Tauschmittel.<<

kein bauer (die wenigsten) macht sich heute noch die arbeit seine lebensmittel selbst zu erzeugen (ausgenommen milch und evtl. gemüse).

dafür haben die meisten keine zeit, wenn sie als landwirt noch einen anderen beruf ausüben müssen um über die runden zu kommen.

zumindest sieht es hier in bayern so aus, wo überwiegend kleine flächen mit durchschnittlich 50 rindern bewirtschaftet werden.
viele haben auch nur 10 oder noch weniger vieh im stall.

zudem dürfen die bauern nicht einfach selber ihr vieh schlachten, oder die milch an einheimische verkaufen, ohne dafür auflagen erfüllen zu müssen die sich unter dem strich nicht rechnen.

und was den bauern aus copake angeht, traf ihn so wie viele vermutlich die schuldenfalle.
andererseits setzen konzerne wie monsanto den bauern noch mächtig zu, indem sie die landwirte mit klagen überziehen und eine farm nach der anderen aufkaufen.

die derzeitige lage vieler landwirte/bauern weltweit gleicht der von der wirtschaftskrise zwischen 29 und 41 in den vsa.

viele (etwa 7millionen) menschen verhungerten unter roosevelt in dieser zeit.
die meisten davon farmer, die keine kredite mehr bekamen und alles verloren hatten was sie besessen haben.

die einzige chance die heute ein landwirt im nebenerwerb noch hat ist sich schuldenfrei über wasser zu halten.

können erst einmal die kredite nicht mehr bedient werden, freut sich nur die bank oder sogenannte investoren, die dann für sich wieder ein schnäppchen schlagen.
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24.01.2010 13:25 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -0
 
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Warum dann selbst umbringen? Es wäre zweifellos effektiver, sich vor einem Parlament oder der Großbank zu positionieren und da anzufangen.

Denn wenn man sich selbst umgebracht hat, haben diejenigen, die einen dorthin getrieben haben, freie Bahn.

Ich würde jedenfalls mit allen nur denkbaren Methoden dafür sorgen, dass man aus dem Tod keinen Nutzen zieht, ganz im Gegenteil.
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24.01.2010 13:43 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -0
 
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@no_trespassing: man redet sich da leicht, wenn ein lebenswerk von generationen hinweg den bach runter geht.

auch wenn selbstmord aus materiellen gründen immer doof erscheint, mag für den einen oder anderen evtl. mehr dahinterstecken.

den vielen indischen bauern die sich aufgrund der schuldenlast, dem überteurten saatgut von monsanto, das leben nahmen, machten das sicherlich nicht nur aus einer laune heraus.
dahinter steckt mit sicherheit pure verzweiflung.
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24.01.2010 14:46 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -0
 
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@hofn4rr: Ich meinte damit, dass bevor ICH mich umbringe all diejenigen vorher umbringe, die zu diesem Desaster beigetragen haben.

Viele Leute bringen sich aus Verzweiflung selbst um, anstatt mit denjenigen klar Schiff zu machen, die die Verantwortung dafür tragen.

Ich bin mir sicher, wenn es nur einige Fälle geben würde, wo Verzweifelte zum Sniper vor Parlamenten und Banken würden, würde sich in dem Land mehr verändern.

Die Bundeswehr im Innern einzusetzen und die Bürger zu überwachen geschieht doch nur deshalb, weil man fürchtet, dass irgendwann die Leute auf den Trichter kommen.

Die Zeichen der Zeit stehen auch eher auf Gegengewalt. Die Linken Autonomen Chaoten, die in Berlin Autos anzünden, sind ein Beispiel dafür. Nur sind die so blöd, dass sie lieber Fahrzeuge von Normalbürgern anstecken, die sich die Karre vielleicht mühsam zusammengespart haben.
Wenn die gezielt nur Politikerfahrzeuge abfackeln würden, würden zahlreiche Leute noch morgens genüßlich lächeln, wenn sie das beim Frühstück in der Zeitung lesen.

Dem Koch haben sie in Hessen ja sogar schon ne Bombenattrappe zugeschickt und laut einem Schreiben werde die Gruppe eine „scharfe" Rohrbombe folgen lassen, wenn Koch „seine arbeitnehmerfeindliche Politik" weiter verfolge.

Es gibt sehr viele Menschen, die sich einfach ihrem Schicksal ergeben und sich umbringen. Ich wundere mich, dass es kaum Fälle gibt, wo die Leute ihre Wut nicht so ummünzen, dass sie vorher erst andere zur Strecke bringen, bevor sie sich selbst umbringen. Das meinte ich damit.
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24.01.2010 15:12 Uhr von 50Cent21
 
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@no_trespassing: IDD!!!
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24.01.2010 15:46 Uhr von MDRV
 
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nen depp: würde mich nich wundern wenn der nen riesigen kredit aufgenommen hat um sich die kühe zu leisten und nach dem er sie bezahlt hatte, hat er mitgekriegt das es nur bullen waren ^^ das würde zumindest erklären warum er die viecher auch umgebracht hat

[ nachträglich editiert von MDRV ]

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