24.01.10 09:51 Uhr
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EU macht sich Sorgen um den Euro

Aufgrund der unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklung in den Mitgliedsstaaten der Euro-Zone macht sich die EU-Kommission Sorgen. Besonders Länder wie Spanien, Irland oder Italien, die lange Zeit auf Pump gelebt haben, gefährden den Euro.

Die EU fordert die betroffenen Länder auf, schnell zu handeln. Der Arbeitsmarkt muss sich der in den letzten Jahren gesunkenen Produktivität anpassen. Dies hätte aber auch geringere Löhne und eine höhere Arbeitslosigkeit zur Folge. Der Kommission nach gibt es jedoch keine Alternative.

Je länger mit den Reformen gewartet wird, desto stärker sollen die sozialen Folgen werden.


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WebReporter: butze90
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Europa, Reform, Sorge, Verschuldung, Mitgliedsstaat
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2010 09:59 Uhr von Chriz82
 
+8 | -4
 
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die EU fordert viel das wars dann aber auch. Ich fordere mehr Netto vom Brutto.
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24.01.2010 12:18 Uhr von Simon_Dredd
 
+4 | -2
 
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jetzt soll schon: wieder auf Kosten der Arbeitnehmer gespart werden. Da krieg ich das Kotzen!!!

Die haben uns doch schon zum größten Teil Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld und diverse Zulagen genommen.Und? Was hat es gebracht? Nix, es geht weiter den Bach runter. Vielleicht sollten die Herren da Oben mal nachdenken,wer in diesem Land/Erdteil einkauft, und damit die Binnenwirtschaft stützt. Ohne Geld geht das leider nicht!!!
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24.01.2010 16:04 Uhr von no_trespassing
 
+8 | -2
 
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Mit der D-Mark wären wir langfristig besser dran: Die anderen Länder konnten doch bisher immer nur abwerten und druckten das Geld, das ihnen fehlte.
Der Lire war doch Spielgeld, genauso die Drachme.

Ein Land, das eine eigene Währung hat, hat auch die Entscheidung über den Zinssatz. Und der Realzinsvorteil hätte dazu geführt, dass sich Firmen wie Pfizer nicht auf Irland angesiedelt hätten, sondern in Deutschland.

Wenn noch Länder wie Polen, Rumänien, Bulgarien oder erst recht die Türkei den Euro bekommen, dann geht´s erst richtig rund.
Aber ich schätze mal, dass das ganze Konstrukt sowieso vorher schon zusammenkracht, denn es gibt ja kaum noch Einzahlerländer. Spanien, Italien, Griechenland, Ungarn, Island sind jetzt schon quasi zahlungsunfähig und wenn Deutschland mal das AAA-Rating nur geringfügig einbüßt, scheppert´s richtig in der Kiste!

Die Idee war, dass die reicheren Länder wie Deutschland, Frankreich und Niederlande die anderen nach oben ziehen, bis sich die Lebensverhältnisse nivelliert haben.
Dass das nicht funktionieren KANN, sieht man doch schon allein daran, dass es Billionensummen kostet, allein die DDR
auf Westniveau zu hieven. Bis sich die Verhältnisse zwischen West- und Ostdeutschland komplett angeglichen haben, dauert es noch mindestens 1-2 Jahrzehnte. Und das trotz Soli.

Was glaubt ihr, wie lange würde es dauern, bis Länder wie Griechenland, Polen, usw. auf Westeuropäischem Niveau wären? Da würden wir im Jahre 2080 noch einzahlen.

Irland ist das einzige Land, das wesentliche Bemühungen unternimmt, seinen Haushalt in den Griff zu bekommen. Alle anderen hoffen darauf, dass irgendwer im Westen schon einspringt - allen voran das durch und durch korrupte Griechenland.

Die Staatschulden trägt keiner mehr ab, mit oder ohne Schuldenbremse. Von daher: Der Euro wird gegen die Wand fahren, 100pro. Einziger Schimmer ist, dass vorher noch der Dollar abkacken wird und andere Staaten in den Euro flüchten. Da wird die Landung nicht ganz so hart.
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24.01.2010 16:26 Uhr von Sonny61
 
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Die Sorgen mach´ ich mir schon seit dem es das Ding gibt!
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24.01.2010 16:39 Uhr von Götterspötter
 
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Der Raubtier-Kapitalismus hat seine Lobbyisten gut plaziert wie mir scheint ?

Langsam glaube ich, das die Mauern im Osten zur "falschen Seite" umgefallen sind ??
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25.01.2010 12:07 Uhr von Ajnabi
 
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Her mit der D-Mark: Ich hätte die alte gute D-Mark wieder. Geben wir es doch einfach zu. Seit der Euro eingeführt wurde geht es uns finanziell schlechter.
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27.01.2010 16:06 Uhr von sandman56
 
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Erstens hat die EU gar nicht die Macht etwas vorzuschreiben. So etwas ist Sache der EG. Das aber nur der Richtigkeit halber. Es werden VORGABEN gemacht. Wie jeder Staat diese VORGABEN erreicht ist Sache des einzelnen Staates.
Mit der Mark oder auch Schilling wäre es besser? Na dann erinnere dich was mit Island passiert ist. Man sucht sich eine ´Währung und spekuliert munter drauf los. Und am Ende ist sie dann nicht mehr das Papier wert. Aber dafür ist der EURO zu stark. Warum geht es uns mir dem EURO schlechter? Was der Handel daraus gemacht hat ist nicht Schuld des EURO. Oder glaubst Du die Teuerungen der vergangenen Jahre wäre an der Währungen spurlos vorüber gegangen? Man darf die Preise von anno dazumal nicht mit den heutigen Preisen vergleichen.
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27.01.2010 16:49 Uhr von Falap6
 
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@sandman @tresspassing: erstens werden die Länder lt. News nur aufgefordert und nicht etwas vorgeschrieben.

zweitens kann die EU den Mitglieder eine ganze Menge vorschreiben, siehe alle unsere neuen Umweltgesetze, alles vorgaben der EU und außerdem seit spätestes 1. Dez 2009 hat die EU nun vollständig alle Aufgaben der EG übernommen.

@no_tresspassing:

Also zumindest in Bezug auf Polen seh ich das anders als du. Ich glaube wir würden langfristig davon profitieren, wenn Polen den Euro bekäme. Polen ist m.E. ein großes Land mit (wirtschaftlich) guter Zukunft.
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29.01.2010 09:10 Uhr von sandman56
 
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@falapa: /klugscheisser on:

Es ist wichtig wie es "vorgeschrieben!" wurde. Diese Aufforderung ist entweder eine Verordnung oder eine Richtlinie. Als Richtline ist sie auch bindend, nur wird der Weg nicht vorgeschrieben sondern nur das Ziel. Als Verordnung wird sowohl das Ziel als auch der Weg dorthin vorgeschrieben.

Ich denke es wird eine Richtlinie sein. Ungefähr auf diese Art. Das müsst ihr machen aber wie ihr es erreicht ist eure Sache.
Denn die Richtlinie wirkt nicht unmittelbar. Sie muss erst durch die einzelnen Staaten umgesetzt werden.

/Klugscheisser off
:)

[ nachträglich editiert von sandman56 ]

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