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Staatsverschuldung: Parallelen zwischen jetziger BRD und dem Scheitern der DDR

Erwin Grandinger, Finanz-Stratege und Partner bei EPM Group Berlin, ist der Meinung dass die aktuelle Finanzlage der Bundesrepublik Deutschland stark an die letzte Phase von DDR oder Sowjetunion erinnere. Diese hätten sich grundlegende Veränderungen nicht mehr leisten können.

Genauso steht die jetzige Bundesregierung vor der Entscheidung, entweder eine fundamentale Erneuerung einzuleiten oder die schleppende Verwaltung der aktuellen Finanzpolitik weiter zu führen. In der Finanzhistorie führten Staatsverschuldungen von über 20 Prozent des Haushaltes immer zum Kollaps.

Die Bundesrepublik Deutschland habe bereits eine Schuldenlast von zwölf Prozent des Bundeshaushaltes erreicht, zusammen mit Personal- und Sozialkosten liegt diese bei 75 Prozent. Nach Ansicht von Grandinger kann der Staat seine Schulden unmöglich jemals zurückzahlen.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Deutschland, Staat, Staatsverschuldung, Scheitern, BRD, Finanzlage
Quelle: www.welt.de
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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2010 09:12 Uhr von olaf38
 
+28 | -0
 
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"Spende für unser Land": könnte RTL jeden Monat seinen Spendenmarathon nennen.....
und der Solidaritätszuschlag sollte in Landesschuldenabbauzuschlag umgewandelt werden
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24.01.2010 09:18 Uhr von usambara
 
+26 | -3
 
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zum Großteil ist der Staat im Inland verschuldet bei Kreditinstituten- Banken?
Na, dann könnte man ja die letztlich aufgewendeten staatlichen
100Mrd€-Spritzen mit den Staatsschulden verrechnen- und die
Steuerzahler und ALG-Empfänger verschonen...
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24.01.2010 09:26 Uhr von journalist2010
 
+26 | -5
 
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liegt wohl: daran das dieselben mächte am werk sind ....moah der war gut :-)

ich meinte was unterdrückung überwachung verarmung und bewusstsein der menschen betrifft ...



die minusse die ich bekomme heissen für mich nur ich habe recht als los ..! ;D
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24.01.2010 09:29 Uhr von olaf38
 
+17 | -5
 
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ach ja: hier anpassen, oder Einheitsrente von 1500€ festsetzen. Ein beamter hat sein Leben lang Kündigungsschutz genossen, das reicht aus....


http://www.shortnews.de/...
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24.01.2010 10:21 Uhr von Alexander.K
 
+11 | -4
 
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Für WELT ONLINE: kein schlechter Kommentar.
Nur auf den blödsinnigen Verweis mit dem Zerfall der Sowjetunion und dem Untergang der DDR hätte der Schreiber verzichten sollen. Beide Fälle sind absolut nicht mit derzeitigen Situation in unserem Land zu vergleichen. Wobei Grandinger in seinem Kommentar auch keine direkten Parallelen gezogen hat, wie es hier in der Überschrift heißt.

Ich Zitiere mal einen Kommentar zum Kommentar aus der Quelle:
"Schuld sind nicht die Politiker, sondern einzig und alleine die Wähler.
Die Wähler würden die Wahrheit gnadenlos abstrafen und die Lügner an die Macht wählen.
Dummes Volk!"

Das ist wirklich ein Problem, wobei ich die Hauptschuld für unsere Probleme dennoch bei den Politikern sehe. Trotz miserabler Bildungspolitik ist unser Volk nicht so dumm. Die Politik müsste nur mal Anfangen dem Volk die Wahrheit zu erklären, gerade nach einem Regierungswechsel gibt es dafür Chancen.
Das Problem für die Politiker ist dann natürlich, sie können die eigenen "Schulden", die aus Parteispenden oder sonstigen korrupten Verhalten entstanden sind, nicht mehr an ihre Klientel zurückzahlen. Hoteliers, Energie- und Autoindustrie könnte man nicht mehr so einfach begünstigen, wie es jetzt von der FDP und der Union praktiziert wird.
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24.01.2010 10:21 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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Eine fundamentale Erneuerung einzuleiten ? Und wie soll die aussehen?

Mich würde mal interessieren, wer diese EPM Group eigentlich ist. Wer die u.U. finanziert, welche (und vor allem wessen) Interessen die verfolgen. Das ganze kommt ja so selbstlos daher (ich will das Beste für Deutschland) entpuppt sich aber oft als irgendein ThinkTank der Lobbyarbeit für eine kleine, finanzstarke Lobbygruppe macht.
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24.01.2010 10:29 Uhr von artefaktum
 
+5 | -2
 
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@Alexander.K: "Trotz miserabler Bildungspolitik ist unser Volk nicht so dumm."

Einverstanden.

"Die Politik müsste nur mal Anfangen dem Volk die Wahrheit zu erklären (...)"

Also kennt die Politik eine Wahrheit, die das Volk nicht kennt bzw. nicht versteht? Das deckt sich aber nicht mit deinem ersten Satz, dass das Volk nicht dumm ist.
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24.01.2010 11:02 Uhr von Alexander.K
 
+11 | -1
 
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@artefaktum: Das Volk kennt nun mal nicht alle Fakten, weil viele Informationen oft nur schwer erreichbar sind. Das hat nichts mit Dummheit zu tun. Leider fehlt es uns an einer unabhängigen Presse, die Informationen für das Volk aufbereitet, statt das Geschwafel unserer Politikern unzerkaut wiederzugeben. Die großen Zeitungsmedien beschäftigen sich doch lieber mit Titelstorys über DSDS, dafür braucht man auch keine qualifizierten Journalisten.
Um sich ein echtes Bild von der Situation in unserem Land zu machen muss man schon einiges an Zeit investieren. Zusammenhänge unserer Politik lassen sich eben nicht in Shortnews aufbereiten. Für viele ist das zu mühsam, oder es fehlt ihnen schlicht an der Zeit, sich nach einem harten Arbeitstag noch zwei Stunden mit Nachrichten zu beschäftigen.

Aus Sicht der Politik ist der IST-Zustand natürlich zu begrüßen, denn wie sagt es der Kabarettist Pispers :
"Was glauben Sie, was hier los wäre, wenn hier mehr Menschen begreifen würden, was hier los ist?"

[ nachträglich editiert von Alexander.K ]
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24.01.2010 11:12 Uhr von Rasputine
 
+9 | -7
 
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Wenn Deutschland scheitert, wer nimmt uns dann in die Arme und zahlt die notwendigen Billionen für den Wiederaufbau? Wir haben leider keinen freigiebigen "großen Bruder" wie ihn die DDR hatte.

Naja, vielleicht ist ein Bürgerkrieg mit großangelegten Säuberungsaktionen der einzige Weg, den immer weniger erträglichen Status Quo zu beenden.
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24.01.2010 11:26 Uhr von Menschenhasser007
 
+18 | -2
 
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Tja, So ist das wenn man eine Frau als Kanzlerin hatt, die aussieht wie die Putzfrau von McDonald´s und einen Schwulen Außenminister, die jeglichen bezug zur Realität verlohren haben. Das einzige worüber unsere Politiker nachdenken ist die nächste Diäten erhöhung! Die Staatsschulden schiebt man lieber der nächsten Generation zu.....Sind ja jetzt wieder 2 Milliarden fällig um den Atommüll um zu lagern, den die Großkonzerne irgentwo vergraben haben....Unsere Regierung ist ein Witz, der seines gleichen sucht.
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24.01.2010 11:42 Uhr von hofn4rr
 
+6 | -1
 
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>>Die Bundesrepublik Deutschland habe bereits eine Schuldenlast von zwölf Prozent des Bundeshaushaltes erreicht<<

beim bundeshaushalt 2009 kamen 290 milliarden euro zusammen die der bund ausgab.

12% davon, also etwa 35 milliarden euro wurden alleine für zinsen bezahlt.

zählt man länder und die zugehörigen verschuldeten kommunen dazu, kommt man auf über 65 - 70 + X milliarden euro an zinsen, die jedes jahr fällig werden, tendenz natürlich steigend.

wie angesichts solcher zahlungen die bankenwelt (ausgenommen zentralbanken, die gewinnen im jeden fall) gefährdet sein kann?

eigentlich ganz einfach.

dadurch das die jährliche neuverschuldung inetwa den zinslasten entspricht, sehen die banken von der staatsknete kaum etwas.

das spiel geht natürlich nur solange, solange die banken weiter kredite vergeben können.

in griechenland, italien, spanien, den osteuropäischen eu-ländern und auch den engländern, zeichnet sich immer mehr das ab was auch uns bald blüht.
eine kreditklemme.

infolge davon kollaps....ecta.
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24.01.2010 12:03 Uhr von uhrknall
 
+5 | -2
 
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Und hätten "wir": nicht Billig-Arbeiter China, Indien, Pakistan, Afrika und neuerdings sogar in Ost-Europa würde es wohl noch schlechter aussehen.

In "unseren" Arbeitssklaven-Ländern wird sehr wenig verdient, Kinder schuften hart und sehr lange, die große Knete geht dann an irgendwelche Manager und an unsere Regierung in Form von Steuern. Was wohl los wäre, wenn das nun wegfallen würde?
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24.01.2010 12:21 Uhr von readerlol
 
+5 | -1
 
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gibt: es überhaupt einen staat der seine schulden zurück bezahlen kann? kenn das system nur so (ohne schulden kein wachstum)
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24.01.2010 13:05 Uhr von Nothung
 
+6 | -3
 
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@ Alexander.K: ich bin nicht so optimistisch wie du, was die Klugheit des Volkes angeht. Einst zog Oskar Lafontaine in den Wahlkampf mit der Aussage, die Wiedervereinigung gibt´s nicht für lau. Dafür wurde er angefeindet und er verlor die Wahl gegen Kohl, der das Gegenteil behauptet hatte. Jetzt ist schon über eine Billion in die Fünf Teueren Länder geflossen, die Rentenkassen sind leer, der Soli bleibt uns ewig erhalten. Aber das Märchen von den blühenden Landschaften im Osten klang viel angenehmer als das, was man nach realistischer Einschätzung zu erwarten hatte.
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24.01.2010 14:17 Uhr von journalist2010
 
+6 | -2
 
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@uhrknall: wenn das wegfallen würde ????????? dann hätten die deutschen wieder arbeit und es wäre geld da ...dann könnte manwieder fair handeln mit anderen ländern und müsste nicht fadenscheinige gründe erfinden um dort mit dem militär einmarschieren
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24.01.2010 14:27 Uhr von Jaybay
 
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War doch klar, dass es so auf Dauer nicht weitergehen kann! Ich tippe mal darauf, dass 2012 Deutschland und andere Staaten bankrott sein werden und beginnen auseinanderzubrechen...auch eine Art Weltuntergang;)
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24.01.2010 15:04 Uhr von BastB
 
+6 | -5
 
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Nicht vergleichbar Die DDR war am Ende, weil sie in allen Bereich nicht ökonomisch gehandelt und nur Verluste eingefahren hat.
Die massiven Subventionen von so gut wie allem haben letztendlich zum Zusammenbruch geführt.
Die Ost-Mark war im Ausland nichts wert, also musste man an Devisen kommen. Etwas hat man durch den Zwangsumtausch von Einreisenden bekommen und den größten Teil durch Exporte von Produkten, die der normale DDR Bürger nie zu Gesicht bekommen hat. Aber auch diese Exporte reichten nicht aus, da die Produktionsleitung viel zu schwach war, der Grund dafür war die Zentralverwaltungswirtschaft.
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24.01.2010 15:36 Uhr von Aggronaut
 
+1 | -1
 
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jau sparen: und die karre voll gegen die wand setzen. hauptsache in den medien glänzen ..so ist recht.
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24.01.2010 16:00 Uhr von datenfehler
 
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ja und? "Nach Ansicht von Grandinger kann der Staat seine Schulden unmöglich jemals zurückzahlen. "
Muss der Staat doch auch nicht. Wenns sein muss, kann der Bürger direkt herhalten. Der wirft sein Geld ohnehin nur für TV, Bier und sonstigen Unsinn raus... (Ganz ehrlich? Ich weiß noch nicht mal, ob ich das jetzt ironisch meine oder nicht...)
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24.01.2010 16:18 Uhr von docduffy
 
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Schuld an der Misrer sind die Poitiker. Einfach gesagt, wer uns Wähler die Enscheidung zwischen Pest und Kolera auferlegt, muss sich nicht wundern wenn wir untergehen wie die Titanik.

Politik dient nur dem eigenen Geldbeutel.Die größter Wählerschaft sind die Transferzahlungsempfänger (Rentner und Arbeitslose) also ca. 30 % der Bevölkerung. Die wollen alle nur an den großen Napf und interessieren sich nicht für die Sorgen und Ängste der jüngeren Generation. Nach dem Motto, nach mir die Sinnflut.
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24.01.2010 21:23 Uhr von Bloedi
 
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Kreditklemme.. Wirtschaftsdefizit.. blah blah blaahhhh..

Ich bin diesen hirnlose Schwachmatengelaber, welches ständig am wirklichen Sachverhalt gezielt vorbei manövriert, dermaßen leid..

Ihr solltet nicht noch ständig den Bockmist runterbeten, den ihr irgendwo in den Nachrichten hört oder anderweitig lest, ihn aber selbst garnicht erklären könntet, weil Worte wie Kreditklemme reine Fantasiebegriffe ohne jegliche Substanz sind, die lediglich vom wirklichen Sachverhalt ablenken sollen.

Weder die Politiker sind als solche Schuld.. noch irgendwelche anderen Instanzen in alleiniger Verantwortung.

Mit solchen Aussagen zeigt ihr doch nur, daß ihr garnicht verstanden habt, wo das Problem liegt und nur pseudo-intelektuell irgendeinen Scheiß daher schreibt, den ihr irgendwo auf N-TV oder aus anderen Distributionskanälen vernommen habt.

Der Vergleich zur Situation der DDR ist doch garnicht so abwägig. Eine Aussage wie diese wird nur nicht gerne in unserem kapitalistischen Konstrukt toleriert oder gehört, weil man der Bevölkerung ja allgemein hin glauben machen möchte, daß unser System viel viel besser sei, als das der DDR oder anderen alternativen Staaten, obgleich alles mehr Schein denn Sein in unserem Staat darstellt.

In unserem Land sind doch eine Vielzahl von Besitztümern lediglich auf Kosten anderer finanziert oder realisiert.

Das eigentliche Übel ist in diesem Zusammenhang demzufolge wohl weniger, daß man Gefahr laufen würde, keine Kredite mehr zu bedienen, sondern es vielmehr notwendig wäre, das System so auszugestalten, daß fast nichtsmehr auf Kredit finanziert wird und die Gesellschaft zur Normalität zurück findet.

Zusammengefasst bedeutet das, daß der gesamte Kapitalismus als Solches abgeschafft und durch eine völlig neue Gesellschaftsform ersetzt werden sollte.

Das predige ich bereits seit langer Zeit.. und die Bemerkungen dieser Organisation bringen als eine der ersten endlich mal die Fakten auf den Punkt und benennen das, was von Seiten der Regierung der Bevölkerung permanent vorenthalten wird und man dieser noch immer die heile reparable Welt vorspielt, obgleich das gesamte System vorm kompletten Zusammenbruch steht.

Eine derartige Veränderung kann jedoch nicht dadurch erzielt werden, daß man irgendeine andere Partei wählt, die heute wählbar ist, sondern müßte koordiniert weltweit vorgenommen werden.
Denn das besagte "Problem" spielt sich doch nicht nur in Deutschland ab. Weltweit beobachtet man in der ein oder anderen mehr oder weniger schlecht kaschierten Form den schleichenden Zusammenbruch des Kapitalismus und der Offenbarung des kompletten Systemversagens.

Die Regierungen haben doch nach ihren derzeitigen weiträumigen Ansichten allesamt nichts anzubieten, was auch nur ansatzweise diesen Systemwandel im Wortlaut hätte.

Ansätze bringt da allenfalls die linke Seite.. dies jedoch lediglich auf eine solch geringfügige Art und Weise, daß das kapitalistische System an sich nicht beseitigt würde, was aber notwendig wäre, um unsere Gesellschaft vor einem weltpolitischem Desaster zu bewahren, was unweigerlich folgen wird, wenn man den Kapitalismus nicht endlich offiziell als gescheitert erklärt und ein alternatives Gesellschaftskonzept erarbeitet.

Tatsache ist jedenfalls, daß es so keinesfalls weitergehen kann.. und dabei helfen keine beschissenen Reparaturarbeiten an einem System, wie dem heutigen, sondern es bedarf der Ausarbeitung eines völlig neuen Gesellschaftskonzepts!!!


Falls wieder hirnlose Bemerkungen folgen sollten, daß man sich den Kommunismus herbeiwünschen würde, so wäre selbst dieser ohne korrupte Politiker zukunftsfähiger/innovativer als unser heutiges System, wobei es nicht darum geht, alte sozialistische Systeme auszukramen, sondern der inzwischen völlig verblödeten und vorsätzlich desorientierten und falsch informierten Bevölkerung nahe zu bringen, daß wir eine komplette Systemänderung benötigen und der Kapitalismus weder mit unserer heutigen Realität.. noch mit den gegenwärtigen Umweltentwicklungen in irgendeiner Form zusammen passt.
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24.01.2010 22:08 Uhr von docduffy
 
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Starke Worte aus einem weichen Hirn Bloedi : Warum so negativ eingestellt.
Nicht jeder der hier schreibt ist ein dummer Mensch.

Offensichtlich hast Du bei einigen Vorlesungen gefehlt, oder es einfach nicht verstanden. Eine Geselschaftsform zu verändern. bedarf mehr als nur kluge Sprüche. Also sollte man die Kirche im Dorf lassen und versuchen, die derzeitige Lage in kleinen Schritten dem Ideal angleichen. leider verschiebt sich das Bild immer ein wenig, auch änder sich die Perspektive.

Das soll heissen, dass wir nur etwas ändern, wenn wir gemeinsam alle unter einen Tisch bekommen. Das jedenfalls ist nur möglich wenn alle für das gleiche Kämpfen wollen.
Und das mein liebe Bloedi, werden wir nie schaffen.

mlg
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24.01.2010 22:53 Uhr von Bloedi
 
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Das war ja meine Aussage Du hast meinen Beitrag nicht ganz sorgfältig gelesen.

.. und was die kleinen Schritte betrifft.. kann man festhalten..

Die werden doch seit Jahren verfolgt und dem Volk als geniale Taktik im Wortlaut von "Reformen" verkauft, aber letztendlich verschiebt man ständig nur das Geld von einer auf die andere Seite und korrigiert und kaschiert, daß sich die Balken biegen.

Doch am Gesamtsystem hat sich doch rein garnichts verändert bisher.

Von dem vorsätzlichen Dummgelaber der Regierungen und Agenturen hab ich langsam so die Schnauze voll. Meist frage ich mich, ob die wirklich den Dreck glauben, den sie da verbreiten oder ob die tatsächlich so sau dämlich sind?

Der einzige Transfer und die einzige Wandlung, die seit langem stattfinden, sind doch, daß die selben regierenden und die Konzerne leitenden Arschlöcher heute noch mehr Geld haben, als vor vielen Jahren und die normalen Volksmitglieder in dem selben Zeitraum noch ärmer und unterpreviligierter geworden sind.

Von diesem Dummverkauf der schrittweisen Änderungen haben doch die Leute die Schnauze voll. Außerdem werden sie konsequent aus Regierungskreisen nur falsch informiert und mit belanglosem Mist gefüttert, der immer am eigentlichen Problem vorbei steuert und auch dazu in die Welt gesetzt wird, um die Leute gezielt vom wirklichen Problem abzulenken.
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25.01.2010 08:53 Uhr von John2k
 
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@Bloedi: eigentlich sollte es normal sein, dass man nur das kauft, was man sich leisten kann. Da liegt wirklich ein großteil unserer Probleme...
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25.01.2010 10:32 Uhr von HateDept
 
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eine Parallele??? ich denke, die Unterschiede bzgl. des Scheiterns der DDR und der jetzigen Situation in der BRD könnten nicht größer sein.

Zitat Quelle: "Es sei daran erinnert, dass auch die DDR oder die Sowjetunion an maroden Finanzen untergegangen sind. Die damaligen politischen Eliten wollten sich den fiskalischen und finanziellen Realitäten nicht stellen. Sie waren unfähig, sich zu verändern."

Das Einzige, was mir hierzu einfällt ist, dass mir dieser Kommentar sagen soll: "In der DDR war alles noch schlechter" - oder auch das alte Lied: "Die DDR und die Stasi sind schuld.".

Dabei geht aus den betreffenden Zahlen bzgl. der DDR-Staatsverschuldung zum Zeitpunkt Anfang 1990 (u.a. dokumentiert von Horst Köhler) hervor, dass die DDR im Vergleich zur BRD bei weitem nicht so stark verschuldet war. An finanziellen Gründen kann die DDR gar nicht gescheitert sein - an einem Unwillen an Veränderungen aus höchsten Regierungskreisen wohl eher ...

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