23.01.10 18:09 Uhr
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Atomkraftwerke sollen nicht abgeschaltet werden

Die 17 Atomkraftwerke in Deutschland sollen weiter in Betrieb bleiben. Das hat die schwarz-gelbe Regierung zusammen mit der Koalition beschlossen.

Mindestens bis zum im Oktober angekündigten Energiekonzept soll sich nichts verändern. Die Diskussion soll erst nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wieder aufgegriffen werden.

Bis 2022 soll es nach Bundeskanzlerin Merkel gehen, genau so lange, bis vollständig auf erneuerbare Energien umgestiegen werden könne.


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WebReporter: radioantenne
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Atomkraftwerk, Atomkraft, Laufzeitverlängerung
Quelle: www.fr-online.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2010 18:14 Uhr von el_padrino
 
+24 | -23
 
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find ich gut, wo sollte man auch den ganzen schrott vergraben? in der asse wohl kaum...also einfach weiter laufen lassen bis sie den geist aufgeben,dann kann man gleich alles an ort und stellen mit beton übergiessen,wie tschernobyl...hat sich ja bewährt.
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23.01.2010 18:48 Uhr von Darth Stassen
 
+24 | -14
 
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Finde ich gut: So lange wie man regenerative Energie noch nicht kostengünstig und vor Allem auch effizient herstellen und betreiben kann sollte man sich auf bewährtes verlassen. Zumal die deutschen KKWs trotz immer wieder mal vorkommender kleiner Störungen doch recht sicher sind.
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23.01.2010 18:48 Uhr von 08_15
 
+18 | -16
 
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el_padrino: so so, hat sich bewährt. Und das jetzt noch ein viel größerer Schutzmantel gebaut werden muss ... alles nur Gerüchte?

Und Berti058

Woher soll denn die so gepriesene Unabhängigkeit durch Atomstrom kommen? Mir wäre völlig neu, das in Deutschland, Frankreich oder GB auch nur ein Gramm Uran gefördert wird.

Eines ist sicher: Um Atomkraftwerken herum gibt es bis zu 400% mehr Fälle von Leukämie. Erkläre das mal den Kindern das es so sauber ist. Woher Du Deine zahlen hast bezüglich erneuerbarer Energien hast Du sicher ein Schulbuch von 1951 gelesen :-D
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23.01.2010 18:49 Uhr von Katzee
 
+17 | -10
 
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Erst brauchen wir: genügend Kapazitäten an erneuerbaren Energien bevor wir die Atomkraftwerke abschalten können. Das ist nun einmal so. Oder glaubt irgendjemand, "das Volk" bliebe ruhig, wenn täglich nur noch stundenweise Strom vorhanden wäre? Wer jetzt nach sofortigen Atomausstieg ruft, der sollte sich mal klar machen, wie hoch der Stromverbrauch in Deutschland ist und woher die dann ausfallenden Kapazitäten kommen sollen.

Natürlich ist Atomstrom gefährlich - aber bürgerkriegsähnliche Zustände wäre es auch.
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23.01.2010 18:52 Uhr von 08_15
 
+4 | -9
 
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Katzee: es geht doch nicht um Alle Kernkraftwerke, sondern nur erstmal um die alten unsicheren Drecksmeiler.
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23.01.2010 18:59 Uhr von Katzee
 
+5 | -4
 
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@ 08_15: Das geht so aus der SN aber nicht hervor. - Allerdings müssen auch die Kapazitäten der 17 (alten?) KKW erst einmal ersetzt werden.
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23.01.2010 19:23 Uhr von MaoD
 
+7 | -1
 
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So wie ich das sehe ist eine Abschaltung noch nicht möglich.Wie schon gesagt ist der Anteil ,den erneuerbare Energien ausmachen extrem gering.Dennoch kann es sein ,dass die Atomkraftwerke, wenn die momentan vorhandenen technischen Möglichkeiten voll ausgereizt werden und neue Methoden hinzukommen ,abgelöst werden können.
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23.01.2010 19:25 Uhr von journalist2010
 
+3 | -12
 
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na gute Nacht: ich bin dafür den Bundestag neben ein Atomkraftwerk zu bauen !!!!!!! Und dann soll nochmal abgestimmt werden


obwohl die sind ja eh kaum anwesend ..dann doch lieber die privathäuser und wohnungen

[ nachträglich editiert von journalist2010 ]
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23.01.2010 19:41 Uhr von el_padrino
 
+4 | -0
 
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@all: für die die nicht mitbekommen haben,mein beitrag war natürlich ironisch gemeint. wer glaubt denn ernsthaft sowas!?
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23.01.2010 19:58 Uhr von 08_15
 
+4 | -2
 
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nIkOnX: bei uns erzeugt eine Gemeinde mit 2400 Haushalten inzwischen auch komplett durch Wasserkraft und ist ja nicht so das die Bäche im Schwarzwald auf einmal kein Wasser mehr haben. Windstille gibt es, aber über Wassermangel müssen wir uns hier noch keine Sorgen machen und das läuft 24 Stunden/Tag.

Eigens dafür werden sogar alte Wassermühlen reaktiviert und da haben wir hier auch genug von.

[ nachträglich editiert von 08_15 ]
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23.01.2010 20:21 Uhr von 08_15
 
+7 | -5
 
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Ja, die Atomlobby lacht sich schlapp: die Entsorgung zahlt der Steuerzahler, den Bau zahlt zum Teil der Steuerzahler und oben sitzen Lobbyisten wie Gloss und der Michel lässt sich verarschen und die steuerfreien Rücklagen erfreuen die Aktionäre.

[ nachträglich editiert von 08_15 ]
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23.01.2010 20:47 Uhr von Gorli
 
+6 | -3
 
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Einfach die massiven Subventionen der AKWs streichen, dann wird der Strom der Anbieter so teuer, dass sich Atomstrom eh nicht mehr lohnt.
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23.01.2010 21:54 Uhr von Floppy77
 
+0 | -2
 
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Yeah: wir haben eine strahlende Zukunft vor uns.
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23.01.2010 22:10 Uhr von tutnix
 
+1 | -2
 
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verrohung der politischen sitten: eigentlich war es bis jetzt nicht üblich, politische grundsatzentscheidungen der vorgängerregierung abzuändern, die cdu und fdp machen aber mal wieder eine ausnahme. wieviel "spendengelder" sind dafür geflossen? oder gabs wieder eine runde aufsichtsratposten ohne anwesenheitspflicht?
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23.01.2010 22:10 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -1
 
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@Daryan74: >>Ich halte das für fatal und frage mich oftmals ernsthaft, warum das nicht verstanden und ernsthaft angegangen wird, und zwar nicht von Lobbyisten, sondern von UNS, der Gesellschaft!<<

von dem abgesehen das es bei der debatte m. e. kaum ums klima gehen kann, halte ich den ausstieg bis 2020 für mehr als möglich.

aber nur wenn vermehrt auf "dezentraler" energieversorgung gesetzt werden würde.

sogut wie jede größere gemeinde oder stadt hat klärwerke in betrieb wo einiges enrgiepotential steckt
und die nutzbarmachung alles andere als "fürn arsch" wäre.

wenn mich nicht alles teuscht, lag die kapazität von biogasanlagen (2006) etwa bei 800 MW, ein kleiner bruchteil
vom möglichen, wo konstanter nachschub an kacke garantiert wäre.

zusammen mit den anderen bereits bestehenden alternativen möglichkeiten, reize man diese bis aufs letzte aus (z. b. alle brachliegenden hausdächer mit solarzellen zupflastern),
wäre der atomausstieg bis 2020 kein problem.

die hauptgründe, warum das nicht klappen wird aind mitunter diverse interessensgruppen einschließlich dem staat selber, der an unabhängige, autarker energieversorgung kein interesse hat.

darüber hinaus wäre allein der gewaltige investitionsbedarf
kaum finanzierbar, ausser der euro wäre bis 2020 geschichte, und dass privileg geld selber drucken zu dürfen
käme rechtzeitig zurück.
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23.01.2010 23:24 Uhr von rezesion
 
+3 | -3
 
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lieber mal kein strom: als lebenlang verstrahlt und alle anderen leben danach auch .
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23.01.2010 23:25 Uhr von opheltes
 
+3 | -6
 
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@Terrorstorm: Ich behaupte du gehörst zu den Grünwählern. Die Windräder aufstellen statt Atomkraftwerke nutzen.

Ja, holzt die Wälder ab, nimmt den Tieren den Lebensraum weg und baut Energiesparprinzipien.

Die Grünen werden immer bekloppter :/

oph.
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24.01.2010 02:51 Uhr von Eddie_the_eagle
 
+3 | -1
 
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Atomausstieg vereinbart bis 2020 und nicht sofort: Warum geht es hier eigentlich nur schwarz/weiß???
Ich lese nur, dass ein Atomausstieg sofort zum Zusammenbruch der Stromversorgung führt und die Strompreise in schwindelerregende Regionen steigen.

Glaubt eigentlich jemand, was er dort schreibt?
Die AKWs sollen sukzessive bis 2020 abgeschaltet werden, zuerst die ältesten/unsichersten.
Dies ist auch nicht erst seit gestern bekannt sondern seit Jahren und die Stromwirtschaft setzt schon seit langem auf einen Politikwechsel und hat über Tricksereien (extrem lange Wartungen, etc.) bereits einige AKWs, die bereits in der letzten Legislaturperiode hätten abgeschaltet werden müssen, über die Zeit gerettet.

Wenn man bspw. Kraft-Wärme-Kopplung stark fördern würde, wäre eine Versorgung leicht zu gewährleisten.
Derzeit verbrennt Ihr Gas oder Heizöl, um Warmwasser und Heizungswärme zu produzieren. Stellt Euch vor, Ihr betreibt damit einen Motor, der einen Generator betreibt (alternativ auch eine Brennstoffzelle bei Gas) und die gleiche Menge Wärme pro verheiztem Liter Heizöl oder Kubikmeter Gas erzeugt. Einziger unterschied ist, dass Ihr als "Abfallprodukt" auch noch Strom erzeugt.
Dies ist ein Beispiel von dezentraler Stromerzeugung und natürlich großen Stromkonzernen ein Dorn im Auge, da Sie ihr Versorungsoligopol verlieren und erheblich geringere Gewinne einfahren bzw. im Extremfall überflüssig werden.

Überlegt einfach mal, dass die Sanierung des einzigen existierenden deutschen Atommüll-Endlagers Morsleben geschätzte 2 Mrd. Euro kosten soll. Und wer bezahlt die? Genau! Ihr, über Eure Steuern! Und die Asse-Sanierung? Noch gar nicht berücksichtigt. Und wer argumentiert, dass Morsleben nur den Müll der DDR enthält, liegt auch falsch, denn dort wurde Großteils der Atommüll der westdeutschen Kraftwerke entsorgt.
Wenn Ihr das berücksichtigt, ist der Atomstrom auf einmal gar nicht mehr so günstig, sondern teurer als der teuerste Luxus-Solarstrom (habe in einem ARD oder ZDF Bericht mal einen Wert von über 2 Euro je KWh gehört).
Aber ich hoffe, dass niemand, der heute Pro-Laufzeitenverlängerung argumentiert sich beschwert, wenn in seiner Region ein Störfall auftritt und tausende Menschen krank und obdachlos werden. Wer die Schäden bezahlt? Niemand, denn die Stromkonzerne könnten sich keine Versicherungen für derart hohe Risiken leisten und sie brauchen auch keine Vollversicherung! Ich muss meinen PKW haftpflichtversichern ein AKW-Betreiber geht nach einer Verstrahlung einfach in die Insolvenz und jeder trägt seinen durch ihn verursachten Schaden selbst.
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24.01.2010 03:06 Uhr von mic-86
 
+3 | -5
 
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finde ich richtig: es ist schon interessant wie viele leute atomausstieg wollen und aber nicht einmal drüber nachdenken was dann passiert. erstens ist es undenkbar den energiebedarf unserer gesellschaft anders zu decken, höchstens vielleicht wenn wir soviele kohlekraftwerke in betrieb nehmen das die luftverschmutzung um das 100fache ansteigt, oder wir importieren den strom aus dem ausland, was nur zu höheren preisen führen würde und der strom käme trotzdem noch aus akws(die mit sicherheit weniger sicherheit bieten). warum sollte man ausgerechnet die deutschen akws abschalten, das sind die sichersten der welt. selbst wenn da jemand mit nem flugzeug reinfliegen würde, würde nicht viel passieren(abgesehn davon das das flugzeug das nicht übersteht...).und radioaktiven abfall kann man auch so einlagern das er keine gefahr darstellt. so etwas wie in tschernobyl das irgendwelche verantwortungslosen idioten mit dem reaktor herumexperimentieren ist hier jedenfalls undenkbar, dafür gibts viel zu viele sicherheitsmaßnahmen.

so und nun gebt mir alle fleißig minuspunkte dafür das ich die wahrheit sage...
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24.01.2010 03:09 Uhr von burn3000
 
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Fusionsenergie, ist klar. Jedes mal, wenn es um erneuerbare Energien geht, wird das Thema Fusion ausgegraben. Vor 50 Jahren wurde erzählt, dass man in 50 Jahren so weit wäre, durch kalte Fusion eine saubere und sichere Energiequelle zu finden. Gut, heute wird gesagt, dass man in ca. 50 Jahren soweit sein wird. Wer bitte glaubt noch an den Humbug? Die Realität sieht wohl eher so aus, dass hoffentlich so schnell wie möglich die restlichen Atommeiler abgeschaltet werden und die ganzen Quersubventionierungen der hochgefährlichen und noch Generationen nach uns verstrahlenden Atomenergie in vernünftige Projekte gesteckt werden. Man schaue sich nur mal die EWS Schönau an. Wenn mal alle vernünftig denkenden Menschen so viel Mumm in den Knochen hätten, wie diese Gemeinde, dann wäre schon längst ein Ausstieg und eine saubere Energieversorgung gewährleistet. Aber immer schön an die Fusion glauben! Sie kommt bestimmt -.-

PS.: Wer holzt Bäume ab, um Windräder zu bauen??? Offshore Anlagen sind wohl eher die Zukunft der Windenergie. Platz gibt es auf dem Meer ja wohl genug und da jeder seinen Thunfisch aus der Dose jederzeit aufm Tisch haben will, wird auch in nicht all zu ferner Zeit kein Fisch mehr da sein, welcher sich an den Teilen den Kopf stoßen könnte.

Glaubt bitte weiterhin der Atomlobby und ihren hohlen Aussagen. Lasst euch weiter die kuschelige warme Geschichte des sauberen und günstigen Atomstroms erzählen. Das klingt auch so herrlich. Auch die Nichtgewährleistung der Versogungssicherheit beim Abschalten der Altanlagen. Das hat der nette Onkel im Fernsehn erzählt. Es muss also stimmen. Macht weiter so. Alles andere wäre auch einfach viel zu unbequem. Der nette Onkel wird sein Geldköfferchen nehmen und sich ordentlich ins Fäustchen lachen, wie leicht es doch war, der Masse sein Märchen aufzutischen.

Gute Nacht

[ nachträglich editiert von burn3000 ]
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24.01.2010 10:14 Uhr von Chriz82
 
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Albtraum Atommüll: auch ich war bisher ein Vertreter, dass Atomenergie besonders schonend und effizient sei. Bis ich neulich auf Arte folgenden Beitrag gesehen habe, er hat mein Weltbild vom Atomstrom bedeutend verändert. Und erschreckend dabei ist, dass Deutschland ganz vorne mitspielt, was Verschmutzung und Korruption angeht:

http://www.youtube.com/...

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